In der elektrischen Audi‑Palette wird das Modell unterhalb des Q4 e‑tron angesiedelt sein und damit als Einstiegspunkt in die EV‑Reihe der Marke dienen.
Der Name erinnert bewusst an den ursprünglichen Audi A2 (1999–2005). Das damalige Modell galt als besonders leicht und effizient, blieb jedoch trotz seines innovativen Aluminium‑Konzepts ein Nischenfahrzeug.
Audi hat bestätigt, dass der A2 e‑tron im Herbst 2026 weltweit vorgestellt wird.
Ein genauer Verkaufsstart wurde noch nicht genannt. Branchenberichte gehen jedoch davon aus, dass das Modell Anfang 2027 in den Handel kommt.
Dieser Zeitplan passt zu Audis Strategie, ab 2026 weltweit nur noch neue vollelektrische Modelle einzuführen, während Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor schrittweise bis Anfang der 2030er Jahre auslaufen sollen.
Der A2 e‑tron soll im Audi‑Stammwerk in Ingolstadt produziert werden.
Dort laufen bereits Vorbereitungen für die Serienfertigung, während das Werk zunehmend auf Elektromobilität ausgerichtet wird.
Das Werk produziert bereits mehrere Modelle – darunter auch elektrische Fahrzeuge wie den Audi A6 e‑tron und den Q6 e‑tron – und wird schrittweise zu einer digitalisierten Fabrik für die nächste Generation elektrischer Fahrzeuge ausgebaut.
Audi hat die technische Basis offiziell noch nicht bestätigt. Mehrere Branchenberichte gehen jedoch davon aus, dass der A2 e‑tron auf der MEB‑Elektroplattform des Volkswagen‑Konzerns basiert – derselben Architektur, die auch beim Volkswagen ID.3 eingesetzt wird.
Sollte sich das bestätigen, wären typische Merkmale:
Endgültige technische Daten wird Audi erst bei der offiziellen Vorstellung veröffentlichen.
Audi hat bislang keine offiziellen Angaben zu Batteriegrößen oder Reichweite gemacht. Verschiedene Branchenberichte nennen unterschiedliche mögliche Varianten.
Einige Quellen vermuten Batteriepakete ähnlich denen des VW ID.3, etwa 58 kWh und 79 kWh, mit einer WLTP‑Reichweite von etwa 426 km bis rund 600 km je nach Version.
Andere Prognosen rechnen mit kleineren Einstiegsbatterien um 38 kWh oder 56 kWh, die etwa 320 bis 435 km Reichweite ermöglichen könnten.
Da diese Angaben aus unterschiedlichen Berichten stammen und keine davon offiziell bestätigt ist, bleiben Batteriegrößen und Reichweiten vorerst offen.
Audi hat noch keinen offiziellen Preis genannt. Branchenberichte gehen jedoch davon aus, dass der A2 e‑tron das günstigste Elektroauto der Marke werden soll.
Mehrere Schätzungen sehen einen Einstiegspreis bei etwa 30.000 Pfund (rund 40.000 US‑Dollar) beziehungsweise etwa 35.000 bis 36.000 Euro in Europa.
Damit würde das Modell deutlich unter dem Q4 e‑tron liegen und in etwa das Einstiegssegment abdecken, das Audi früher mit kleineren Verbrenner‑Modellen bedient hat.
Der A2 e‑tron dürfte zwei der kleinsten Verbrenner‑Modelle von Audi ablösen: den A1 und den Q2.
Audi hat bereits bestätigt, dass diese Einstiegsmodelle auslaufen, während die Marke ihre Modellpalette stärker auf Elektrofahrzeuge ausrichtet.
Statt mehrere kleine Modelle mit Benzin‑ oder Dieselmotor anzubieten, könnte Audi das Segment künftig auf eine elektrische Kompaktplattform konzentrieren.
Dass der A2 e‑tron im Stammwerk Ingolstadt gebaut wird, hat strategische Bedeutung.
Erstens verankert Audi damit die Produktion erschwinglicher Elektroautos direkt am Hauptstandort der Marke – nicht nur an spezialisierten Nebenwerken.
Zweitens zeigt es Audis Ansatz, bestehende Fabriken schrittweise auf Elektromobilität umzurüsten, statt komplett neue Werke zu bauen.
Und drittens wird der A2 e‑tron Teil einer wachsenden EV‑Produktion am Standort, zu der bereits Modelle wie A6 e‑tron und Q6 e‑tron gehören.
Da Audi bisher nur erste Hinweise und Prototyp‑Tests gezeigt hat, werden Design, Leistungsdaten und Batterietechnik wahrscheinlich erst bei der offiziellen Premiere im Herbst 2026 vollständig vorgestellt.
Fest steht bisher: Audi bringt den traditionsreichen Namen A2 zurück – als kompaktes Elektroauto „Made in Germany“, das künftig den Einstieg in die elektrische Audi‑Welt markieren soll.