Nach 15 Jahren in der Entwicklungshölle ist der kostenlose, 30 minütige Prolog zu 1666: Amsterdam jetzt auf Steam und im Epic Games Store verfügbar. Das düstere Action Adventure lässt Spieler in die Rolle der Hexe Noa Brooklyn schlüpfen, die als Collector bezeichnet wird und übernatürliche Wesen – die Originals – üb...

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What is the story behind 1666: Amsterdam, announced at Summer Game Fest 2026 — including its creator, its long and troubled development hist. Article summary: Here is the full story of *1666: Amsterdam*, confirmed by its Summer Game Fest 2026 reveal.. Topic tags: general, general web, user generated. Reference image context from search candidates: Reference image 1: visual subject "Summer Game Fest is a live video game event organized and hosted by game journalist Geoff Keighley. The event takes place annually over multiple live" source context "Summer Game Fest - Wikipedia" Reference image 2: visual subject "He finally revealed it at Summer Game Fest 2026. It's a witchcraft-fueled dark fantasy called 1666: Amsterdam. Désilets made a brief" source context "1666: Amsterdam from the Assassin's Creed creator finally has
Die Reise von 1666: Amsterdam liest sich wie der Plot eines Thrillers, von dem man als Spielentwickler nur Albträume bekommt. Aber dieses Mal ist der Protagonist kein Charakter, sondern der Kreativkopf hinter dem Spiel selbst. Patrice Désilets, der geistige Vater von Assassin's Creed, hat über anderthalb Jahrzehnte für dieses Projekt gekämpft – eine Saga, die so bizarr und zermürbend ist, dass der Moment der Enthüllung auf dem Summer Game Fest 2026 fast surreal wirkte .
Im Jahr 2011 verließ Désilets Ubisoft, um Kreativdirektor im neuen THQ-Studio in Montreal zu werden . Mit einem Team von knapp 50 Leuten begann die Arbeit an einem ambitionierten historischen Titel. Doch bevor das Spiel Form annehmen konnte, brach THQ Ende 2012 das finanzielle Genick und meldete in den USA Chapter-11-Insolvenz an – ein Insolvenzverfahren nach US-Recht, das eine Sanierung des Unternehmens ermöglicht
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Im Januar 2013 geschah dann das, was Désilets‘ persönlichen Albtraum einleitete: Ubisoft ersteigerte im Zuge der Insolvenzauktion das THQ Montreal Studio und das 1666-Projekt für 2,5 Millionen US-Dollar. Désilets fand sich unfreiwillig unter dem Dach des Publishers wieder, den er Jahre zuvor verlassen hatte. Das Wiedersehen währte kurz. Ubisoft feuerte ihn prompt, mit einer Begründung, die wie eine Ironie des Schicksals klingt: Er habe es versäumt, einen ausreichenden Prototyp abzuliefern . Wie er später selbst beschrieb, sei ihm schon „am ersten Tag zurück im Büro“ die Kündigung ausgesprochen worden
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Was folgte, war ein beispielloser, dreijähriger Rechtsstreit. Désilets‘ Klage, in der er 400.000 US-Dollar und das Recht auf den Kauf der 1666-Markenrechte forderte, stellte eine Grundsatzfrage: Kann ein Entwickler sein eigenes geistiges Eigentum (Intellectual Property, kurz IP) zurückfordern, nachdem ein Konzern es sich im Zuge einer Insolvenz einverleibt hat? Im April 2016 kam die Antwort: Ja, unter gewissen Umständen. Ubisoft und Désilets einigten sich außergerichtlich – der Publisher trat ihm sämtliche Rechte und Assets an 1666: Amsterdam ab, und Désilets zog seine Klage zurück .
Mit der IP in der Tasche gründete Désilets sein eigenes Studio, Panache Digital Games, entwickelte zunächst das 2019 erschienene Steinzeit-Überlebensspiel Ancestors: The Humankind Odyssey und widmete sich dann im Hintergrund endlich dem Projekt, das fast ein Jahrzehnt auf Eis gelegen hatte.
Bei dem auf dem Summer Game Fest 2026 enthüllten Spiel handelt es sich um eine übernatürliche Detektivgeschichte, eingebettet in eine düstere historische Fiktion des 17. Jahrhunderts. Spieler steuern Noa Brooklyn, eine junge Hexe, die in eine Rolle geboren wurde, die sie nie wollte: die des Collectors . Aufgezogen vom geheimnisvollen Orden der Zaindari, ist es ihre Pflicht, mächtige Wesenheiten zu jagen, die als „The Originals“ bekannt sind – unsterbliche, korrumpierende Kreaturen, die seit Jahrhunderten unerkannt unter den Bürgern Amsterdams wandeln
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Die Ermittlungen spannen sich über drei Zeitebenen: das Jahr 1666 im Goldenen Zeitalter der Niederlande, das Jahr 1999 und die Gegenwart . Désilets hat angedeutet, dass die Aktionen des Spielers in diesen Epochen nach und nach Fragmente eines größeren, sich wiederholenden Mysteriums preisgeben. Der Marketing-Claim verspricht viel: „Alle 333 Jahre regt sich etwas“
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Noas ungewöhnlichster Verbündeter ist Aaron, ein Wesen, das 1999 herbeigerufen wurde und die Welt nun durch die Augen einer Katze wahrnimmt . Der Clou: Spieler können frei zwischen Noas hexenbasierter Kampfweise und Aarons katzenhafter Perspektive wechseln – zwei völlig unterschiedliche Spielmechaniken
. Die Entscheidung für einen frühen Begleiter soll zudem spürbare narrative Konsequenzen über die gesamte Geschichte haben
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Die zentrale Spielschleife führt von nächtlichen Ermittlungen in der Stadt zu direkten Konfrontationen mit dämonischen Wesen im Licht des Esbat-Mondes, der in modernen heidnischen Ritualen den Vollmond bezeichnet . Jedes Ziel kann auf unterschiedliche Weise angegangen werden, taktisches Vorgehen soll den idealen Ausgang ermöglichen
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Das Ungewöhnlichste an der Ankündigung war jedoch die Direktheit: 1666: Amsterdam startete seinen kostenlosen, eigenständigen Prolog unmittelbar nach der Summer Game Fest-Präsentation . Rund 30 Minuten narrative Erfahrung sind ab sofort sowohl auf Steam als auch im Epic Games Store für PC spielbar
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Die Vollversion des Spiels soll noch 2026 in den Early Access auf dem PC gehen, wobei Panache Digital Games auf einen Entwicklungsansatz setzt, der die Spielerfahrung gemeinsam mit dem Feedback der Community formt . Versionen für PlayStation 5 und Xbox Series X|S sind fest eingeplant, ein konkreter Termin steht jedoch noch aus
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Der Prolog dient als atmosphärischer Teaser, der die Welt, den zentralen Konflikt und den düsteren Ton vorstellt. Es ist der erste handfeste Beweis, dass ein Spiel, das viele bereits als verflucht abgeschrieben hatten, nun endlich Wirklichkeit ist.
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Nach 15 Jahren in der Entwicklungshölle ist der kostenlose, 30 minütige Prolog zu 1666: Amsterdam jetzt auf Steam und im Epic Games Store verfügbar.
Nach 15 Jahren in der Entwicklungshölle ist der kostenlose, 30 minütige Prolog zu 1666: Amsterdam jetzt auf Steam und im Epic Games Store verfügbar. Das düstere Action Adventure lässt Spieler in die Rolle der Hexe Noa Brooklyn schlüpfen, die als Collector bezeichnet wird und übernatürliche Wesen – die Originals – über drei Zeitlinien hinweg jagt: 1666, 1999 und di...
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