Nvidias Aussage ist eindeutig: Die GeForce RTX 5090 sei nicht eingestellt und werde weiter ausgeliefert. Gleichzeitig räumte das Unternehmen ein, dass die Kapazitäten in der Lieferkette begrenzt sind. Für Kaufinteressierte heißt das: Weitere Lieferungen sind angekündigt, ein baldiger Kauf zu einem normalen Preis ist damit aber nicht garantiert.
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Was Nvidia zur RTX 5090 sagt
Am 16. Oktober erklärte Jeff Fisher, Senior Vice President bei Nvidia, gegenüber taiwanischen Medien in Taipeh, die Gerüchte über ein Produktionsende seien falsch. Die RTX 5090 werde weiterhin ausgeliefert. Fisher bestätigte zugleich, dass die Kapazitäten in der Lieferkette eingeschränkt seien.
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Damit ist Nvidias offizielle Position zum Produktstatus klar. Offen bleiben jedoch konkrete Fragen: Das Unternehmen nannte weder Liefermengen noch einen Zeitpunkt für neue Auslieferungen oder eine Rückkehr in die Händlerregale.
Händler-Signale und hohe Angebotspreise
Die Lage im Handel wirkt deutlich angespannter als Nvidias Zusicherung, weiter zu liefern. Beim US-Elektronikhändler Micro Center wurden mehrere RTX-5090-Modelle laut Berichten statt als „Out of Stock“ als „Not Carried“ geführt – also als Produkte, die der Händler an den betreffenden Standorten nicht im Sortiment hat. Das spricht für eine schlechte Verfügbarkeit dort, beweist für sich genommen aber nicht, dass Nvidia die Produktion beendet hat.
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Auch aus dem Nvidia-Marktplatz soll die Karte verschwunden sein. Die vorliegenden Berichte liefern jedoch kein verlässliches, aktuelles Gesamtbild für die Lagerbestände bei Best Buy und Newegg.
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Für Drittanbieter-Angebote auf Amazon wurden Preise von rund 8.500 US-Dollar genannt. Zum Vergleich: Der Startpreis der RTX 5090 lag bei 1.999 US-Dollar. Die genannten Summen sind Angebotspreise – sie belegen nicht, dass Käufer tatsächlich zu diesen Preisen zugeschlagen haben.
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Warum die Gerüchte nicht verstummen
Im Mittelpunkt der Spekulationen steht der Grafikchip GB202, der in der RTX 5090 zum Einsatz kommt. Berichte, die sich auf Quellen aus Vertrieb, Handel sowie dem OEM- und ODM-Umfeld berufen, besagen, dass keine neuen GB202-Prozessoren mehr für die Karte zugeteilt würden. Andere, auf Leaks gestützte Meldungen behaupten, Chips würden stattdessen für professionelle RTX-PRO-Produkte vorgesehen. Das sind Berichte über die Lieferkette – keine offizielle Mitteilung Nvidias, dass die RTX 5090 ihr Produktionsende erreicht hat.
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Die verschiedenen Informationen beantworten unterschiedliche Fragen: Fishers Aussagen beschreiben Nvidias offiziellen Standpunkt. Händlerangaben und Berichte über Chip-Zuteilungen geben Hinweise darauf, ob Karten tatsächlich bei Käufern ankommen. Weiterlieferungen und zugleich knappe oder unterbrochene Zuteilungen müssen sich nicht widersprechen. Wann sich die Versorgung bessert, lässt sich aus den vorliegenden Informationen nicht ableiten.
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Was für Käufer offenbleibt
In den zitierten Berichten nennt Nvidia weder einen Termin für neue Lieferungen noch konkrete Stückzahlen. Auch Fishers Hinweis auf „andere Varianten“ des RTX-5090-Chips wird nicht näher erklärt. Unklar bleibt außerdem, ob und wann die Boardpartner neue Zuteilungen erhalten.
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Berichte legen nahe, dass die Nachfrage nach professionellen GPUs mit der GeForce-Versorgung konkurrieren könnte. Die verfügbaren Informationen belegen aber nicht, dass dies die alleinige Ursache für die Knappheit ist.
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Für Käufer ist die Unterscheidung entscheidend: Nvidia sagt, die RTX 5090 werde weiter ausgeliefert. Das ist jedoch weder eine Zusage für baldige Lagerbestände noch für einen Preis nahe dem Startpreis von 1.999 US-Dollar.
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