Am 8. Juni 2026 wurde bekannt: Google hat einen festen Auftrag über mehr als 3 Millionen TPUs an Intel vergeben – Lieferung 2028.

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What is the significance of Google's reported order of over 3 million TPUs from Intel's foundry for 2028, and how does it reflect Intel's em. Article summary: Today, June 8, 2026, *The Information* reported that Google placed a firm order with Intel to manufacture over **3 million Tensor Processing Units (TPUs) for delivery in 2028**, while Nvidia is testing Intel's **18A proc. Topic tags: general, general web, user generated. Reference image context from search candidates: Reference image 1: visual subject "Following capacity shortages at TSMC, Intel will “manufacture more than three million Tensor Processing Units in 2028,” half the estimated 6" source context "Google is reportedly turning to Intel to make its AI chips. | The Verge" Reference image 2: visual subject "Google orders over 3 million Intel-made TPUs for
Es klang jahrelang wie eine vage Hoffnung: Intel als ernstzunehmende Alternative zum übermächtigen Chip-Auftragsfertiger TSMC. Doch am 8. Juni 2026 wurde aus der Hoffnung ein handfester Auftrag. Das US-Technikportal The Information berichtete unter Berufung auf vier eingeweihte Quellen, dass Google einen festen Fertigungsauftrag über mehr als drei Millionen Tensor Processing Units (TPUs) bei Intel platziert hat – Liefertermin 2028 .
Das ist kein Testballon, keine Absichtserklärung. Es ist ein verbindlicher Produktionsauftrag, der für Intel vor allem eines bedeutet: technische Glaubwürdigkeit. Denn bevor der Suchmaschinenriese den Auftrag erteilte, hat er monatelang Intels fortschrittliche Verpackungstechnologie getestet – und für gut befunden . Morgan Stanley schätzt, dass Google in den Jahren 2027 und 2028 zusammen über sechs Millionen TPUs produzieren wird, was bedeutet, dass die Intel-Partnerschaft noch erheblich wachsen könnte
.
Der Hauptgrund für den Schwenk zu Intel ist simpel: TSMC kommt mit der schieren Nachfrage nicht mehr hinterher. Die taiwanesische Chip-Schmiede, die jahrelang den Markt für Hochleistungschips dominierte, ist schlicht ausgelastet. Immer mehr große KI-Kunden suchen daher händeringend nach einer zweiten Bezugsquelle . Google hat sie nun gefunden.
Auch der große KI-Platzhirsch Nvidia bewegt sich – aber mit angezogener Handbremse. Mehreren Berichten zufolge testet Nvidia derzeit aktiv Intels 18A-Prozessknoten sowie die EMIB-Verpackungstechnologie für eine neue GPU-Architektur, die voraussichtlich 2028 unter dem Codenamen „Feynman“ erscheinen soll .
Wichtig ist hier das Wörtchen „testen“. Von einem festen Produktionsauftrag ist Nvidia noch weit entfernt. Sollte es zu einer Zusammenarbeit kommen, dann nach Einschätzung von Branchenexperten nur mit einem kleinen, risikoarmen Baustein: dem I/O-Die, also dem Schnittstellen-Chip. Der komplexe und leistungsentscheidende GPU-Rechenkern bliebe weiterhin bei TSMC .
Selbst dieser Teil-Erfolg wäre für Intel ein Meilenstein. Es wäre das erste Mal, dass ein führender KI-GPU-Hersteller einen Teil seiner Produktion an Intel vergibt – auch wenn es nur um bis zu 25 Prozent der Wafer-Kapazität geht .
Die Anleger reagierten prompt: Die Intel-Aktie schoss am Morgen des 8. Juni um 9 bis 12 Prozent nach oben . Die Botschaft war klar: Aus der reinen Turnaround-Story wird greifbarer Auftragseingang. Die jahrelange Strategie, Intel als ernstzunehmenden Foundry-Dienstleister zu etablieren, zeigt erste handfeste Ergebnisse.
Dass Google und Intel enger zusammenrücken, hat nicht nur mit KI-Beschleunigern zu tun. Bereits im April 2026 gaben beide Unternehmen eine mehrjährige Partnerschaft für Server-Prozessoren bekannt. Google Cloud setzt weiterhin auf Intels neueste Xeon-6-Chips – etwa in den Cloud-Instanzen C4 und N4 – und treibt gemeinsam mit Intel die Entwicklung sogenannter Infrastructure Processing Units (IPUs) voran. Diese Spezialchips entlasten die Hauptprozessoren bei Netzwerk-, Speicher- und Sicherheitsaufgaben .
Diese Partnerschaft macht deutlich: Intels Strategie steht nicht nur auf dem Foundry-Pfeiler. Das Unternehmen will seine Xeon-CPUs als Rückgrat der KI-Infrastruktur positionieren, selbst wenn die öffentliche Wahrnehmung sich auf GPUs konzentriert.
Seit Intel-Chef Lip-Bu Tan im März 2025 das Ruder übernommen hat, geht es Schlag auf Schlag. Er hat Management-Ebenen halbiert, Randgeschäfte verkauft und Milliardeninvestitionen von Nvidia und SoftBank eingeworben. Eine geplante US-Förderung von 8,9 Milliarden Dollar wurde in eine staatliche Kapitalbeteiligung umgewandelt .
In der Produktion zieht die 18A-Technologie an: Sie läuft mittlerweile in der Serienfertigung, der Produktionsausstoß verbessert sich monatlich um rund sieben Prozent. Die nächste Generation, 14A, soll 2028 in die Risikoproduktion und 2029 in die Massenproduktion gehen .
Tan vertritt dabei eine klare These: Die nächste KI-Welle gehört den CPUs. Denn während das Training großer KI-Modelle auf GPUs angewiesen ist, dominieren bei der späteren Anwendung – der sogenannten Inferenz – zunehmend klassische Prozessoren. Agentische KI-Systeme, die selbstständig Aufgaben planen und ausführen, sind extrem CPU-intensiv. In Tans Worten wird die CPU zur „Orchestrierungsschicht und kritischen Steuerungsebene für den gesamten KI-Stack“ .
Intel bleibt ein Konzern im Umbau, mit anerkannten Lieferengpässen und Produktionsrisiken. Doch die Kombination aus einem festen Hyperscaler-Auftrag, wachsenden Xeon-KI-Infrastruktur-Deals und einer disziplinierten Führung deutet auf eine echte Trendwende hin. Die Branche beobachtet gespannt, ob aus der Alternative zu TSMC ein gleichwertiger Rivale werden kann.
Ein erster Schritt ist jedenfalls getan: Intel produziert wieder das, worauf die KI-Welt wartet – im großen Stil.
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Am 8. Juni 2026 wurde bekannt: Google hat einen festen Auftrag über mehr als 3 Millionen TPUs an Intel vergeben – Lieferung 2028.
Am 8. Juni 2026 wurde bekannt: Google hat einen festen Auftrag über mehr als 3 Millionen TPUs an Intel vergeben – Lieferung 2028. Nvidia testet derweil Intels fortschrittliche 18A Fertigung und EMIB Verpackung, allerdings bislang ohne feste Produktionszusage – das Interesse ist da, die Vorsicht bleibt.
Intel Chef Lip Bu Tan sieht darin den Wendepunkt: CPUs werden in der KI Ära wieder unverzichtbar, während die eigenen Fabriken endlich liefern – die 18A Ausbeute steigt monatlich um rund 7 Prozent.