Bhutan hat als erstes Land das Bruttoökosystemprodukt national eingeführt. Für 2024 wird es auf rund 6,2 Milliarden US Dollar geschätzt.[1][15] Das ist etwa das 1,85 Fache des für 2024 ausgewiesenen Bruttoinlandsprodukts von 3,35 Milliarden US Dollar.
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Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What is the significance of Bhutan becoming the first country to adopt Gross Ecosystem Product (GEP) nationally, as announced by Prime Minis. Article summary: Bhutan’s adoption of Gross Ecosystem Product (GEP) is significant because it brings the value of ecosystem services into national economic decision-making, with a system intended to guide and finance sustainable growth—n. Topic tags: general, education, general web. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fake nu
Wälder, Flüsse und Böden leisten wirtschaftlich Wertvolles, auch wenn sich das nicht ohne Weiteres im Bruttoinlandsprodukt (BIP) ablesen lässt. Bhutan will diese Leistungen künftig ausdrücklich in seine nationalen Berechnungen einbeziehen. Premierminister Tshering Tobgay gab während der New Yorker Climate Week im September 2026 ein Bruttoökosystemprodukt von rund 6,2 Milliarden US-Dollar für 2024 bekannt. Nach Angaben der Stanford University ist Bhutan das erste Land, das diese Kennzahl auf nationaler Ebene einführt.1
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Das Bruttoökosystemprodukt – auf Englisch Gross Ecosystem Product, kurz GEP – beziffert den Geldwert von Ökosystemleistungen, die in einem Gebiet innerhalb eines Abrechnungszeitraums, üblicherweise eines Jahres, entstehen.18 In Bhutan geht es um Leistungen von Wäldern, Flüssen, Böden und Landschaften.
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Wie solche Leistungen bewertet werden können, war Thema eines Workshops des bhutanischen Statistikamts mit technischer Unterstützung aus Stanford. Besprochen wurden unter anderem Kohlenstoffbindung, Wasserverfügbarkeit, der Rückhalt von Sedimenten sowie Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Tourismus. Aus der verfügbaren Workshop-Beschreibung geht nicht hervor, welchen Anteil diese Bereiche jeweils an den 6,2 Milliarden US-Dollar haben.38
Stanford nennt das GEP „etwa doppelt“ so hoch wie Bhutans BIP.1 Der Vergleich für dasselbe Jahr ist präziser: Bei einem ausgewiesenen BIP von 3,35 Milliarden US-Dollar für 2024 entspricht das GEP ungefähr dem 1,85-Fachen. Die Weltbank weist für 2025 ein BIP von 3,58 Milliarden US-Dollar aus – das ist ein anderer Bezugszeitraum.
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30 Die 6,2 Milliarden sind kein Betrag, der sich zum BIP hinzurechnen ließe: Die Kennzahlen erfassen Unterschiedliches, und manche von der Natur abhängigen Güter können sich in beiden wiederfinden.
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Der Schritt soll über eine einmalige Schätzung hinausgehen. Stanfords Natural Capital Alliance arbeitet mit Bhutans Regierung an einem System, das die Kennzahl regelmäßig aktualisiert und sie für nachhaltiges Wachstum sowie dessen Finanzierung nutzbar macht.17 Auch das nationale Statistikamt befasst sich mit den Berechnungen und künftigen Prioritäten der Naturbilanz.
38 Welche konkreten Haushalts- oder Investitionsentscheidungen dadurch bereits verändert wurden, belegen die vorliegenden Angaben allerdings nicht.
Das GEP ergänzt Bhutans Ansatz des Bruttonationalglücks, statt ihn zu ersetzen: Es macht Ökosystemleistungen in Geld sichtbar; das Bruttonationalglück betrachtet Fortschritt und Wohlbefinden umfassender.12
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21 Stanford-Forscherin Gretchen Daily beschreibt den dahinterstehenden Gedanken so: Menschlicher Fortschritt und Natur stünden nicht im Widerspruch, sondern seien untrennbar miteinander verbunden.
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Auch anderswo wird mit GEP gearbeitet; Stanford verweist besonders auf umfangreiche Entwicklungen und Anwendungen in China. Bhutans Besonderheit ist die Einführung als nationale Kennzahl.1
17 Ob daraus ein wirksames Instrument für Politik und Finanzierung wird, muss sich erst zeigen. Die Ankündigung markiert den Anfang eines solchen Systems, nicht bereits dessen Erfolg.
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Bhutan hat als erstes Land das Bruttoökosystemprodukt national eingeführt. Für 2024 wird es auf rund 6,2 Milliarden US Dollar geschätzt.[1][15]
Bhutan hat als erstes Land das Bruttoökosystemprodukt national eingeführt. Für 2024 wird es auf rund 6,2 Milliarden US Dollar geschätzt.[1][15] Das ist etwa das 1,85 Fache des für 2024 ausgewiesenen Bruttoinlandsprodukts von 3,35 Milliarden US Dollar.
Bhutan und Stanford arbeiten an einem System, das die Naturbilanz regelmäßig aktualisieren und für nachhaltige Entwicklung und deren Finanzierung nutzbar machen soll.[17]