QRT setzt auf systematische, computergesteuerte Strategien in Aktien, Futures und anderen liquiden Anlageklassen weltweit . Der Aufstieg von einer 800-Millionen-Dollar-Ausgründung zu einer 40-Milliarden-Dollar-Firma katapultiert QRT in die Top 1 % aller Hedgefonds weltweit
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QRT unterhält Beziehungen zu mehreren Prime Brokern, Börsen und zentralen Gegenparteien . Doch Barclays hat sich zum mit Abstand bedeutendsten Partner entwickelt. Die Zusammenarbeit ist so eng, dass Talente zwischen den Firmen wechseln. Eilidh Mackenzie, ehemals Director im Prime Services bei Barclays, wechselte im Februar 2025 direkt als Operations Director zu QRT
. James Proffitt, zuvor VP im Prime Services bei Barclays, wurde im März 2026 EMEA ETF COO bei QRT
. Diese Personalbewegungen zeigen die operative Nähe der beiden Organisationen.
Die QRT-Beziehung war ein wesentlicher Treiber für den Aufstieg von Barclays in den Prime-Brokerage-Ligatabellen. Laut Daten der Forschungsfirma BCG Expand kletterte Barclays bis Juni 2024 auf Platz 5 der Prime-Brokerage-Erlöse – von etwa Platz 7 fünf Jahre zuvor . Eine zweite Quelle bestätigte den fünften Platz
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Auch andere Kennzahlen belegen das wachsende Gewicht von Barclays:
Das enorme Handelsvolumen von QRT – einem einzigen Quant-Kunden – hat Barclays einen signifikanten Erlösschub in einem Geschäft beschert, das von Goldman Sachs, Morgan Stanley und JPMorgan dominiert wird . Ein weiterer Aufstieg in den Rankings ist eine enorme Herausforderung, denn diese drei Wall-Street-Giganten halten gemeinsam fast 50 % Marktanteil im Prime Brokerage
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Trotz der tiefen Partnerschaft hat QRT auch eine Short-Position gegen die Barclays-Aktie aufgebaut – eine bemerkenswerte Spannung im Herzen der Beziehung:
Dies ist ein klassisches Beispiel für die Chinese-Wall-Dynamik im modernen Prime Brokerage. Auf der einen Seite erbringt Barclays für QRT Dienstleistungen wie Execution, Finanzierung und Wertpapierleihe, die hunderte Millionen Umsatz generieren. Auf der anderen Seite hat QRT gleichzeitig eine direktionale Wette gegen die Aktie von Barclays platziert – eine Spannung, die die partnerschaftliche Distanz im Prime Brokerage verdeutlicht: Eine Bank betreut die Geschäfte eines Hedgefonds, selbst wenn dieser gegen die eigenen Aktien wettet.
Die Beziehung zwischen Barclays und QRT ist eine Fallstudie für die Entwicklung des Prime Brokerage. Ein einziger quantitativer Hedgefonds kann den Aufstieg einer Großbank in den Ligatabellen vorantreiben und gleichzeitig gegen die Aktie ihres Kontrahenten wetten. Für QRT bietet die Beziehung Zugang zu der Execution-, Hebel- und Wertpapierleih-Infrastruktur, die für Strategien mit 40 Milliarden US-Dollar an Vermögenswerten notwendig ist. Für Barclays war die Beziehung entscheidend, um vom Mittelfeld auf Platz 5 der Prime-Brokerage-Erlöse zu klettern – eine Leistung, die die Bank dazu zwang, einen Kunden zu bedienen, der mit hunderten Millionen gegen die eigenen Aktien wettete.