Das Ergebnis ist eine Art persönliches Protokoll des Arztbesuchs. Patienten können später noch einmal nachlesen, was besprochen wurde, wichtige Details überprüfen oder Informationen mit Angehörigen teilen.
Berichten zufolge entstand die Idee aus einer persönlichen Erfahrung: Einer der Gründer begleitete einen schwerkranken Freund zu einem Onkologie‑Termin – und beide verließen die Praxis mit völlig unterschiedlichen Erinnerungen daran, was der Arzt gesagt hatte.
Seitdem ist das Interesse schnell gewachsen. Laut Berichten wurde Ditto seit dem Launch fast 100.000‑mal heruntergeladen.
Auch Institutionen im niederländischen Gesundheitssystem zeigen Interesse: Die Niederländische Patientenföderation unterstützt die Initiative, und der Krankenversicherer Menzis empfiehlt die App seinen Versicherten.
Die Runde wurde vom Berliner Healthtech‑Investor Heal Capital angeführt. Weitere Investoren sind Rubio Impact Ventures und Optiverder.
Mit dem Kapital plant das Startup:
In vielen Gesundheitssystemen besteht eine Kommunikationslücke zwischen Ärzten und Patienten. Konsultationen sind kurz, medizinische Sprache komplex und Patienten befinden sich oft in emotional belastenden Situationen.
KI‑basierte Tools wie Ditto versuchen, diese Lücke zu schließen. Indem Gespräche automatisch dokumentiert, strukturiert und vereinfacht werden, können Patienten ihre Behandlung besser nachvollziehen – und informiertere Entscheidungen treffen.
Sollte sich dieser Ansatz durchsetzen, könnten Apps wie Ditto künftig zu einem festen Bestandteil von Arztbesuchen werden: als persönliches Gedächtnis und Übersetzer für medizinische Informationen.
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