Eine Analyse des Royal United Services Institute (RUSI) vom Dezember 2025 kam zu dem Schluss, dass die russische Industrie die Bestände an Flugabwehrraketen nicht schnell genug auffüllen kann, weil die Ukraine massenhaft preiswerte Drohnen einsetzt . Die Produktion einer S-300-Rakete dauert 7 bis 8 Monate , während die ukrainische Drohnenproduktion drastisch hochgefahren wurde. Die Zerstörungsrate russischer Luftabwehrsysteme hat sich dadurch verdreifacht . Im April 2026 zerstörte die Ukraine doppelt so viele Luftabwehr- und Radaranlagen wie im Oktober 2025 .
Die ukrainischen Streitkräfte für unbemannte Systeme (SBS) bestätigten, dass ihre Einheiten zwischen Januar und Mai 2026 insgesamt 174 russische Luftabwehrsysteme getroffen haben. Dazu gehören Flugabwehrraketensysteme, Radarstationen und elektronische Kampfführungsausrüstung – mit einem geschätzten Gesamtschaden für Russland von rund 5,4 Milliarden US-Dollar . Allein im April wurden 38 Anlagen im Wert von rund 1,1 Milliarden US-Dollar getroffen, darunter Tor-, Tor-M2-, Pantsir- und ZU-23-2-Systeme .
Ein japanischer Experte dokumentierte einen Nettoverlust von 322 russischen Luftabwehrkomponenten zwischen Juni 2025 und März 2026 – ein Rückgang von 35 Prozent der 908 überwachten Komponenten . Die Zahl der S-300- und S-400-Komponenten sank in allen russischen Militärbezirken, wobei der Zentralbezirk einen Rückgang von 81,8 Prozent und der Bezirk Leningrad einen Rückgang von 76,9 Prozent verzeichnete .
Das Hudson Institute berichtete, dass russische Streitkräfte zwischen dem 8. und 10. April 2026 ukrainische Drohnenfabriken mit modifizierten S-300- und S-400-Systemen im Boden-Boden-Modus angegriffen haben . Diese Zweckentfremdung zehrt weiter am ohnehin knappen Bestand an Abfangraketen.
Russland setzt S-300- und S-400-Raketen bereits seit 2022 für Angriffe auf Bodenziele in der Ukraine ein – vermutlich wegen eines Mangels an präzisionsgelenkter Munition . Das Institute for the Study of War (ISW) berichtete im Januar 2026, dass russische Truppen sogar RM-48U-Übungsraketen für Bodenangriffe verwendeten, möglicherweise mit scharfen Gefechtsköpfen bestückt .
Die Fähigkeit Russlands, neue Abfangraketen zu produzieren, wird durch einen Produktionszyklus von 7 bis 8 Monaten für S-300-Raketen und breitere industrielle Engpässe eingeschränkt. RUSI zufolge reicht die Produktion nicht aus, um die Kampfverluste auszugleichen . Der Mangel betrifft auch Mikroelektronik, importierte Komponenten und verwundbare Logistikknotenpunkte .
Berichten zufolge kürzt Russland die Raketenproduktion und lenkt die Finanzmittel in den Drohnenbau um, was die Möglichkeit zur Wiederauffüllung der Abfangraketenbestände weiter einschränkt .
Die ukrainische Luftwaffe meldete am 8. Mai 2026, dass auch sie unter einem Mangel an Luftabwehrraketen leidet – eine Folge der massiven russischen Winteroffensive. Die Abschussvorrichtungen für bestimmte Einheiten und Batterien seien „nur teilweise bestückt – und das ist noch untertrieben“ . Dies betrifft Patriot-Systeme und andere westliche Lieferungen. Die Abschussrate der Ukraine für russische Munition sank im April 2026 auf unter 70 Prozent – ein alarmierend niedriger Wert .
Das ukrainische Verteidigungsministerium gab am 28. April 2026 bekannt, dass sich die Reichweite für Tiefschläge gegen Russland seit 2022 mehr als ver2,5-facht habe – von rund 630 km auf über 1.700 km . Am 29. April traf die Ukraine eine Ölpumpstation 1.500 km tief in Russland nahe dem Ural . Ende Mai bestätigte der ukrainische Militärgeheimdienst HUR Drohnen mit einer Reichweite von bis zu 3.500 km; zuvor lag das Maximum bei 1.750 km . Über 70 Prozent der russischen Bevölkerung leben nun in Reichweite ukrainischer Drohnen .
Der Kommandeur der SBS, Major Robert „Madyar“ Brovdi, erklärte, dass die ukrainischen Streitkräfte ihre Mittelstrecken- und Tiefschlagoperationen formell ausweiten. Mittelstreckendrohnen operieren in einer Tiefe von 50 bis 250 km von der Frontlinie und behalten während des gesamten Flugs live Kontakt zum Operator . Allein im Mai 2026 startete die Ukraine mehr als 1.300 Langstreckendrohnen gegen Ziele tief in Russland .
Das russische Luftabwehrnetz steht unter enormem Druck: Abfangraketen werden knapp, Abschussvorrichtungen und Radargeräte werden physisch zerstört, und die Industrie kann die Verluste nicht schnell genug ersetzen. Dies öffnet der Ukraine ein immer größer werdendes Fenster für Tiefschläge – während die Ukraine selbst unter Raketenmangel leidet. Russlands riesiges Territorium von 17 Millionen Quadratkilometern macht eine flächendeckende Verteidigung ohnehin unmöglich; Analysten sprechen von einem „porösen Himmel“ .
Eine Analyse des Royal United Services Institute (RUSI) vom Dezember 2025 kam zu dem Schluss, dass die russische Industrie die Bestände an Flugabwehrraketen nicht schnell genug auffüllen kann, weil die Ukraine massenhaft preiswerte Drohnen einsetzt . Die Produktion einer S-300-Rakete dauert 7 bis 8 Monate , während die ukrainische Drohnenproduktion drastisch hochgefahren wurde. Die Zerstörungsrate russischer Luftabwehrsysteme hat sich dadurch verdreifacht . Im April 2026 zerstörte die Ukraine doppelt so viele Luftabwehr- und Radaranlagen wie im Oktober 2025 .
Die ukrainischen Streitkräfte für unbemannte Systeme (SBS) bestätigten, dass ihre Einheiten zwischen Januar und Mai 2026 insgesamt 174 russische Luftabwehrsysteme getroffen haben. Dazu gehören Flugabwehrraketensysteme, Radarstationen und elektronische Kampfführungsausrüstung – mit einem geschätzten Gesamtschaden für Russland von rund 5,4 Milliarden US-Dollar . Allein im April wurden 38 Anlagen im Wert von rund 1,1 Milliarden US-Dollar getroffen, darunter Tor-, Tor-M2-, Pantsir- und ZU-23-2-Systeme .
Ein japanischer Experte dokumentierte einen Nettoverlust von 322 russischen Luftabwehrkomponenten zwischen Juni 2025 und März 2026 – ein Rückgang von 35 Prozent der 908 überwachten Komponenten . Die Zahl der S-300- und S-400-Komponenten sank in allen russischen Militärbezirken, wobei der Zentralbezirk einen Rückgang von 81,8 Prozent und der Bezirk Leningrad einen Rückgang von 76,9 Prozent verzeichnete .
Das Hudson Institute berichtete, dass russische Streitkräfte zwischen dem 8. und 10. April 2026 ukrainische Drohnenfabriken mit modifizierten S-300- und S-400-Systemen im Boden-Boden-Modus angegriffen haben . Diese Zweckentfremdung zehrt weiter am ohnehin knappen Bestand an Abfangraketen.
Russland setzt S-300- und S-400-Raketen bereits seit 2022 für Angriffe auf Bodenziele in der Ukraine ein – vermutlich wegen eines Mangels an präzisionsgelenkter Munition . Das Institute for the Study of War (ISW) berichtete im Januar 2026, dass russische Truppen sogar RM-48U-Übungsraketen für Bodenangriffe verwendeten, möglicherweise mit scharfen Gefechtsköpfen bestückt .
Die Fähigkeit Russlands, neue Abfangraketen zu produzieren, wird durch einen Produktionszyklus von 7 bis 8 Monaten für S-300-Raketen und breitere industrielle Engpässe eingeschränkt. RUSI zufolge reicht die Produktion nicht aus, um die Kampfverluste auszugleichen . Der Mangel betrifft auch Mikroelektronik, importierte Komponenten und verwundbare Logistikknotenpunkte .
Berichten zufolge kürzt Russland die Raketenproduktion und lenkt die Finanzmittel in den Drohnenbau um, was die Möglichkeit zur Wiederauffüllung der Abfangraketenbestände weiter einschränkt .
Die ukrainische Luftwaffe meldete am 8. Mai 2026, dass auch sie unter einem Mangel an Luftabwehrraketen leidet – eine Folge der massiven russischen Winteroffensive. Die Abschussvorrichtungen für bestimmte Einheiten und Batterien seien „nur teilweise bestückt – und das ist noch untertrieben“ . Dies betrifft Patriot-Systeme und andere westliche Lieferungen. Die Abschussrate der Ukraine für russische Munition sank im April 2026 auf unter 70 Prozent – ein alarmierend niedriger Wert .
Das ukrainische Verteidigungsministerium gab am 28. April 2026 bekannt, dass sich die Reichweite für Tiefschläge gegen Russland seit 2022 mehr als ver2,5-facht habe – von rund 630 km auf über 1.700 km . Am 29. April traf die Ukraine eine Ölpumpstation 1.500 km tief in Russland nahe dem Ural . Ende Mai bestätigte der ukrainische Militärgeheimdienst HUR Drohnen mit einer Reichweite von bis zu 3.500 km; zuvor lag das Maximum bei 1.750 km . Über 70 Prozent der russischen Bevölkerung leben nun in Reichweite ukrainischer Drohnen .
Der Kommandeur der SBS, Major Robert „Madyar“ Brovdi, erklärte, dass die ukrainischen Streitkräfte ihre Mittelstrecken- und Tiefschlagoperationen formell ausweiten. Mittelstreckendrohnen operieren in einer Tiefe von 50 bis 250 km von der Frontlinie und behalten während des gesamten Flugs live Kontakt zum Operator . Allein im Mai 2026 startete die Ukraine mehr als 1.300 Langstreckendrohnen gegen Ziele tief in Russland .
Das russische Luftabwehrnetz steht unter enormem Druck: Abfangraketen werden knapp, Abschussvorrichtungen und Radargeräte werden physisch zerstört, und die Industrie kann die Verluste nicht schnell genug ersetzen. Dies öffnet der Ukraine ein immer größer werdendes Fenster für Tiefschläge – während die Ukraine selbst unter Raketenmangel leidet. Russlands riesiges Territorium von 17 Millionen Quadratkilometern macht eine flächendeckende Verteidigung ohnehin unmöglich; Analysten sprechen von einem „porösen Himmel“ .