Clipboard-Hijacking-Mechanismus: Die Malware wird als Skript-basierte Payload über WScript und ActiveXObject ausgeführt . Sie überwacht die Zwischenablage etwa alle 500 Millisekunden und ersetzt kopierte Krypto-Wallet-Adressen (Bitcoin, Ethereum, Tron, Monero u.a.) durch Adressen der Angreifer . Zusätzlich extrahiert sie Seed-Phrasen und private Schlüssel, die bestimmten Wallet-bezogenen Mustern entsprechen .
Tor-basierte C2-Verschleierung: Die Malware startet eine umbenannte Tor-Binärdatei (ugate.exe) in einem versteckten Fenster. Nach etwa 60 Sekunden Wartezeit, damit Tor booten kann, generiert sie eine GUID für das Opfer und registriert das infizierte Gerät bei einem Command-and-Control-Server, der als versteckter Dienst läuft . Der gesamte C2-Verkehr läuft über den lokalen Tor-SOCKS5-Proxy auf localhost:9050, wodurch die Malware herkömmliche IP-basierte Erkennung umgeht .
Wurmartige USB-Verbreitung: Die Erstinfektion erfolgt über manipulierte .lnk-Verknüpfungen, die auf USB-Speichergeräten verteilt werden . Diese .lnk-Datei startet eine Wurm-Komponente, die prüft, ob das Zielsystem bereits infiziert ist. Ist dies nicht der Fall, lädt sie die eigentliche Payload vom C2-Server über Tor nach . Dieser Mechanismus ermöglicht es der Malware, sich auch auf air-gapped Systeme auszubreiten, wenn infizierte USB-Sticks zwischen verschiedenen Rechnern verwendet werden .
Zusätzliche Fähigkeiten: Die Malware kann Screenshots anfertigen und diese über Tor an den Angreifer senden. Wenn der C2-Server eine EVAL-Antwort zurückgibt, kann sie zudem beliebigen Schadcode ausführen, der von den Angreifern bereitgestellt wird .
Microsoft Defender Experts empfehlen Unternehmen und Privatanwendern die folgenden Maßnahmen :
.lnk-Dateien von USB-Laufwerken blockieren – über Gruppenrichtlinien (Group Policy) .wscript.exe und cscript.exe einschränken .curl, PowerShell oder cmd.exe von Skript-Interpretern gestartet werden .Die CryptoBandits-Kampagne ist Teil einer breiteren Welle von Clipboard-Hijacking- und Clipper-Malware-Aktivitäten, die im Jahr 2026 beobachtet wurden . Zu den weiteren bekannten Kampagnen gehören:
Pro.exe / peeek.exe verteilt und ist speziell auf das Stehlen von Kryptowährungen ausgelegt .Zusammengenommen zeigen diese Berichte ein breites Spektrum an Clipper-Malware-Aktivitäten – von skriptbasierten Windows-Payloads über Tor-Infrastruktur und USB-Verbreitung bis hin zu sozialen Plattformen und Linux-Umgebungen .
Clipboard-Hijacking-Mechanismus: Die Malware wird als Skript-basierte Payload über WScript und ActiveXObject ausgeführt . Sie überwacht die Zwischenablage etwa alle 500 Millisekunden und ersetzt kopierte Krypto-Wallet-Adressen (Bitcoin, Ethereum, Tron, Monero u.a.) durch Adressen der Angreifer . Zusätzlich extrahiert sie Seed-Phrasen und private Schlüssel, die bestimmten Wallet-bezogenen Mustern entsprechen .
Tor-basierte C2-Verschleierung: Die Malware startet eine umbenannte Tor-Binärdatei (ugate.exe) in einem versteckten Fenster. Nach etwa 60 Sekunden Wartezeit, damit Tor booten kann, generiert sie eine GUID für das Opfer und registriert das infizierte Gerät bei einem Command-and-Control-Server, der als versteckter Dienst läuft . Der gesamte C2-Verkehr läuft über den lokalen Tor-SOCKS5-Proxy auf localhost:9050, wodurch die Malware herkömmliche IP-basierte Erkennung umgeht .
Wurmartige USB-Verbreitung: Die Erstinfektion erfolgt über manipulierte .lnk-Verknüpfungen, die auf USB-Speichergeräten verteilt werden . Diese .lnk-Datei startet eine Wurm-Komponente, die prüft, ob das Zielsystem bereits infiziert ist. Ist dies nicht der Fall, lädt sie die eigentliche Payload vom C2-Server über Tor nach . Dieser Mechanismus ermöglicht es der Malware, sich auch auf air-gapped Systeme auszubreiten, wenn infizierte USB-Sticks zwischen verschiedenen Rechnern verwendet werden .
Zusätzliche Fähigkeiten: Die Malware kann Screenshots anfertigen und diese über Tor an den Angreifer senden. Wenn der C2-Server eine EVAL-Antwort zurückgibt, kann sie zudem beliebigen Schadcode ausführen, der von den Angreifern bereitgestellt wird .
Microsoft Defender Experts empfehlen Unternehmen und Privatanwendern die folgenden Maßnahmen :
.lnk-Dateien von USB-Laufwerken blockieren – über Gruppenrichtlinien (Group Policy) .wscript.exe und cscript.exe einschränken .curl, PowerShell oder cmd.exe von Skript-Interpretern gestartet werden .Die CryptoBandits-Kampagne ist Teil einer breiteren Welle von Clipboard-Hijacking- und Clipper-Malware-Aktivitäten, die im Jahr 2026 beobachtet wurden . Zu den weiteren bekannten Kampagnen gehören:
Pro.exe / peeek.exe verteilt und ist speziell auf das Stehlen von Kryptowährungen ausgelegt .Zusammengenommen zeigen diese Berichte ein breites Spektrum an Clipper-Malware-Aktivitäten – von skriptbasierten Windows-Payloads über Tor-Infrastruktur und USB-Verbreitung bis hin zu sozialen Plattformen und Linux-Umgebungen .