Ein Softwareproblem im Zusammenhang mit einem Update des Cockpits kann bei einigen Boeing 737 MAX die automatische Landeanflugführung beeinträchtigen. Berichten zufolge kann es nach einem abgebrochenen Landeanflug – einem sogenannten Durchstarten – auftreten, wenn die Besatzung die programmierte Flugroute ändert und anschließend erneut zur Landung ansetzt. Im Mittelpunkt steht die zusätzliche Arbeit für die Piloten während des Anflugs; ein Kontrollverlust des Flugzeugs ist in den vorliegenden Berichten nicht belegt.
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In welcher Situation kann der Fehler auftreten?
Der beschriebene Ablauf ist spezifisch: Die Besatzung bricht den Anflug ab, ändert die vorgesehene Route und stößt beim nächsten Anflug möglicherweise auf ein Problem mit der automatischen Führung. Die Berichte nennen dabei die automatische Navigation beziehungsweise die vertikale Navigationsführung. Einige Meldungen sprechen auch davon, dass in diesem Szenario bestimmte Autopilotfunktionen nicht verfügbar sein könnten. Daraus folgt jedoch nicht, dass sich zwangsläufig der gesamte Autopilot abschaltet.
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Laut Berichten hängt das Problem mit einem Softwareupdate für das Cockpit zusammen. Aus den verfügbaren Angaben geht nicht genau hervor, welche Flugzeuge oder Softwarekonfigurationen in der Flotte betroffen sind.
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Was bedeutet das für die Piloten?
Wenn die automatische Führung nicht zur Verfügung steht, müssen die Piloten den Anflug möglicherweise mit weniger Unterstützung bewältigen. Da die Situation während einer Landeanflugsequenz auftreten kann, könnte sie die Arbeitsbelastung in einer anspruchsvollen Flugphase erhöhen. Boeing zufolge sind Piloten darauf trainiert, auch ohne das automatisierte System zu landen. Der Hersteller hat bestehende Verfahren bekräftigt und arbeitet mit Fluggesellschaften an Hinweisen zum Umgang mit dem Problem.
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Die hier angeführten Berichte belegen nicht, dass der Fehler einen Unfall verursacht hat. Boeing teilte den Betreibern mit, das Problem stelle aus Sicht des Unternehmens kein Sicherheitsrisiko dar. Die US-Luftfahrtbehörde FAA prüft den Fall und erklärt, sie werde sofort handeln, falls sie ein Sicherheitsrisiko feststelle. Das sind unterschiedliche Aussagen: Die laufende Prüfung der Aufsichtsbehörde bleibt für die Sicherheitsbewertung wichtig.
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Wie reagieren Boeing und die FAA?
Aus den verfügbaren Berichten geht nicht eindeutig hervor, wann Boeing das Problem erstmals entdeckte. Reuters berichtete am 26. September 2026, Boeing habe alle 737-Betreiber im Vormonat – also im August 2026 – informiert. Auch ein genaues Datum für den Beginn einer formellen FAA-Prüfung nennen die Quellen nicht. Die Behörde erklärte, sie untersuche das Problem und werde ein Gremium zur Prüfung von Korrekturmaßnahmen einberufen.
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Bis auf Weiteres bekräftigt Boeing bestehende Verfahren für Piloten, darunter Hinweise zur erneuten Aktivierung der automatischen Vertikalnavigation. Ingenieure arbeiten an einem Softwareupdate, das den Fehler dauerhaft beheben soll. Die FAA will die vorgeschlagene Lösung prüfen. Den vorliegenden Berichten zufolge ist eine fertige Korrektur noch nicht bestätigt.
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Southwest und United haben Boeing laut Berichten unter Berufung auf Branchenkreise gebeten, neue MAX-Flugzeuge nicht mit der betroffenen Software auszuliefern und stattdessen eine frühere Softwareversion zu verwenden.
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Könnten Auslieferungen oder die MAX-Zulassung betroffen sein?
Die Prüfung durch die FAA könnte den Zeitpunkt von Auslieferungen oder die Zulassung der MAX 10 beeinflussen. Die Berichte sprechen jedoch von einer möglichen Verzögerung, nicht von einer bestätigten.
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Bei der MAX 7 liegt der Fall anders: Die FAA erteilte ihr am 3. August 2026 die Zulassung. Es wäre daher falsch, den nun bekannt gewordenen Softwarefehler als Ursache für eine Verzögerung ihrer Erstzulassung darzustellen. Die verfügbaren Quellen belegen nicht, ob und welche späteren Änderungen für diese Variante nötig sein könnten.
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Warum die Sicherheitsgeschichte der MAX eine Rolle spielt – und was sie nicht belegt
Die 737 MAX stand bereits wegen früherer Sicherheitsprobleme in der Kritik. Dazu zählen das Flugsteuerungssystem MCAS und die separate Stilllegung von 737-9-MAX-Flugzeugen durch die FAA im Januar 2024. Diese Vorgeschichte erklärt, warum neue Sicherheitsfragen genau verfolgt werden. Die aktuellen Berichte beschreiben jedoch ein Problem mit der Navigationsführung; einen Zusammenhang mit MCAS oder der früheren Stilllegung belegen sie nicht.
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Die belegten Punkte sind enger gefasst: Der gemeldete Fehler hat einen konkreten Auslöser nach einem abgebrochenen Anflug, Boeing hat vorläufige Verfahrenshinweise bekräftigt und entwickelt ein Softwareupdate, während die FAA ihre Prüfung fortsetzt. Solange diese Prüfung und die Behebung nicht abgeschlossen sind, bleiben mögliche Auswirkungen auf Auslieferungen und die MAX 10 offen.
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