Geoff Kendrick bleibt strukturell bullish: Er hält an Standard Chartered’s Bitcoin Prognose von 100.000 US Dollar zum Jahresende und 500.000 US Dollar bis 2030 fest. Bitcoin stieg innerhalb einer Woche von rund 62.800 auf etwa 76.944 US Dollar und verbuchte damit ein Wochenplus von ungefähr 22 Prozent.
Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What is Standard Chartered Head of Digital Assets Research Geoff Kendrick’s current outlook for Bitcoin— including his characterization of a. Article summary: Kendrick’s current stance is structurally bullish: he says Bitcoin has “turned the tide,” retains Standard Chartered’s $500,000 long-term target for 2030, and still uses $100,000 as the year-end base case—though he has r. Topic tags: general, general web, news, user generated. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts w
Die Stimmung von Geoff Kendrick gegenüber Bitcoin hat sich deutlich gedreht: Der globale Leiter für Digital-Asset-Research bei Standard Chartered sagt, Bitcoin habe „die Wende geschafft“ und bewege sich möglicherweise zurück in einen „Crypto Summer“. An seinen Kurszielen hält er fest: 100.000 US-Dollar bis zum Jahresende und 500.000 US-Dollar bis 2030. 91012
Das bedeutet allerdings nicht, dass Kendrick einen geradlinigen Anstieg erwartet. Der Sprung in Richtung 77.000 bis 80.000 US-Dollar erfolgte außergewöhnlich schnell. Ein erheblicher Teil der Bewegung dürfte zudem durch erzwungene Rückkäufe von Tradern verstärkt worden sein, die auf fallende Kurse gesetzt hatten. Langfristige Investmentthese und kurzfristiges Marktbild erzählen deshalb derzeit zwei unterschiedliche Geschichten.
Kendricks zentrale Botschaft lautet, dass die Erholung einen möglichen Richtungswechsel des Marktes darstellt – und nicht lediglich eine weitere vorübergehende Gegenbewegung. Sein langfristiges Bitcoin-Ziel von 500.000 US-Dollar für 2030 bleibt bestehen, obwohl Standard Chartered den Zeitpunkt dieser Projektion um zwei Jahre nach hinten verschoben hat. 710
Für das laufende Jahr liegt sein Basisszenario weiterhin bei 100.000 US-Dollar. Zugleich sagte Kendrick, erstmals in diesem Jahr bestehe das Risiko, dass diese Prognose zu niedrig angesetzt sein könnte, falls sich die Erholung bis zum früheren Rekordhoch beschleunigt. 913
Solche Kursziele sind als Prognosen und nicht als Garantien zu verstehen. Ein Bitcoin-Preis von 100.000 US-Dollar zum Jahresende würde ausgehend von dem im Zuge der jüngsten Rally gemeldeten Niveau um 77.000 US-Dollar noch einen deutlichen weiteren Anstieg voraussetzen. Das Ziel von 500.000 US-Dollar für 2030 wiederum basiert auf einer mehrjährigen Adoptionsthese und ist keine kurzfristige Preisprognose.
Bitcoin startete die Woche bei etwa 62.800 US-Dollar und kletterte bis Freitag auf rund 76.944 US-Dollar. Daraus ergab sich ein Wochengewinn von ungefähr 22 Prozent. Es war der stärkste Wochenanstieg der Kryptowährung seit mehr als drei Jahren; zeitweise rückte Bitcoin damit an die Marke von 80.000 US-Dollar heran. 2330
Mehrere Faktoren wirkten dabei gleichzeitig:
Das Zusammenspiel erklärt, warum die Rally deutlich kraftvoller wirkte als eine gewöhnliche Erholung. Nicht nur eine einzelne Nachricht bewegte den Markt: Makrobedingungen, politische Erwartungen, institutionelle Zugangswege und die Positionierung im Derivatemarkt entwickelten sich gleichzeitig in dieselbe Richtung.
Nach Angaben aus Berichten, die sich auf Daten von Coinglass berufen, wurden während der Erholung innerhalb von ungefähr einer Stunde Bitcoin-Short-Positionen im Wert von mehr als 1 Milliarde US-Dollar liquidiert. Über den gesamten Kryptomarkt hinweg wurden rund 2,7 Milliarden US-Dollar an pessimistischen Positionen ausgelöscht – laut den Berichten die größte Welle von Short-Liquidierungen in den seit 2021 erfassten Daten. 22
Short-Liquidierungen können eine sich selbst verstärkende Spirale auslösen: Steigt der Kurs, müssen gehebelte Short-Trader ihre Positionen durch Käufe von Bitcoin schließen. Diese Käufe treiben den Preis weiter nach oben, wodurch weitere Liquidierungen und zusätzliche Kaufaufträge ausgelöst werden.
Dieser Mechanismus ist wirkungsvoll, aber nicht dauerhaft. Sobald viele stark positionierte Leerverkäufer aus dem Markt gedrängt wurden, nimmt ein Teil dieses erzwungenen Kaufdrucks ab. Weitere Kursgewinne müssen dann stärker durch echte Nachfrage am Kassamarkt und neues Kapital getragen werden, statt durch Trader, die Verluste zwangsläufig begrenzen müssen.
Der Vergleich mit März 2023 bezieht sich vor allem auf die Geschwindigkeit der Bitcoin-Erholung und die plötzliche Verbesserung der Risikostimmung. Die Erholung im Februar 2026 wurde ebenfalls als größter Tagesgewinn seit März 2023 beschrieben. Die jüngste Wochenrally gilt zudem als stärkster Wochenanstieg seit mehr als drei Jahren. 2324
Der historische Vergleich ist daher hilfreich, sollte aber nicht als Beweis dafür verstanden werden, dass die makroökonomischen Voraussetzungen identisch sind. Eine schnelle Erholung kann einen nachhaltigen Trendwechsel signalisieren. Sie kann aber ebenso durch vorübergehenden Positionierungsdruck entstehen. Ob die aktuelle Bewegung Bestand hat, dürfte sich zeigen, wenn der durch Liquidierungen ausgelöste Schub nachlässt und Bitcoin seine neue Handelsspanne halten muss.
Kendricks langfristiges Argument beruht auf einer wachsenden Beteiligung institutioneller Anleger. Standard Chartered nahm die gezielte Research-Abdeckung von Kryptoassets als Reaktion auf das rasch zunehmende institutionelle Interesse an börsengehandelten digitalen Vermögenswerten auf. Das Kryptoteam wird von Kendrick geleitet. 3
Seine These geht außerdem über direkte Bitcoin-Käufe hinaus. In späteren Digital-Asset-Analysen verknüpft Standard Chartered den Bitcoin-Ausblick mit dem Wachstum tokenisierter Vermögenswerte und blockchainbasierter Finanzinfrastruktur. Diese Analysen sehen Bitcoin bis Ende 2030 bei 500.000 US-Dollar und Ethereum bei 40.000 US-Dollar. 7
Spot-Bitcoin-ETFs bilden einen weiteren Teil dieses institutionellen Zugangs. Ihre Bedeutung liegt nicht nur in den Zuflüssen an einem einzelnen Handelstag. Regulierte Anlageprodukte können Bitcoin für traditionelle Investoren leichter zugänglich machen und damit langfristig die Eigentümerbasis des Marktes verbreitern. Kendricks Szenario setzt folglich voraus, dass die Akzeptanz auch nach dem Ende der aktuellen Rally weiter zunimmt. 1213
Die bullishen Aussichten stoßen auf einen naheliegenden technischen Einwand: Bitcoin ist zu weit und zu schnell gestiegen. Eine technische Analyse meldete einen Tages-RSI von 84,45 sowie einen Schlusskurs oberhalb des oberen Tages-Bollinger-Bands. Solche Werte stehen für starkes Momentum, können aber auch eine scharfe Rückkehr zum Mittelwert ankündigen. 31
Das ist kein Beweis für einen Gipfel. Überkaufte Werte können in starken Aufwärtstrends längere Zeit bestehen bleiben, und Momentum-Indikatoren allein können nicht entscheiden, ob eine Rally weiterläuft. Sie sprechen jedoch für die Erwartung hoher Volatilität und eines möglichen Rücksetzers, bevor ein nachhaltiger Anstieg beginnt.
Vorsichtigere Marktprognosen sehen den kurzfristigen Widerstandsbereich bei etwa 85.000 bis 90.000 US-Dollar oder gehen davon aus, dass Bitcoin das Jahr näher an 75.000 US-Dollar beendet. Diese Szenarien beziehen sich auf den nächsten Handelszyklus und widerlegen Kendricks 2030-These nicht unmittelbar. Sie zeigen vielmehr, dass Bitcoin einen deutlich unruhigeren Weg nehmen könnte, als der Begriff „Crypto Summer“ vermuten lässt.
Kendricks Ausblick lässt sich in drei Ebenen unterteilen:
Unterm Strich beschreibt „Crypto Summer“ bei Kendrick einen möglichen Regimewechsel – kein Versprechen, dass Bitcoin jede Woche steigen wird. Die unmittelbare Bewährungsprobe lautet daher: Kann echte Nachfrage am Kassamarkt von institutionellen Investoren den Kaufdruck ersetzen, der den ersten Teil der Erholung vor allem durch erzwungene Rückkäufe angetrieben hat?
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Geoff Kendrick bleibt strukturell bullish: Er hält an Standard Chartered’s Bitcoin Prognose von 100.000 US Dollar zum Jahresende und 500.000 US Dollar bis 2030 fest.
Geoff Kendrick bleibt strukturell bullish: Er hält an Standard Chartered’s Bitcoin Prognose von 100.000 US Dollar zum Jahresende und 500.000 US Dollar bis 2030 fest. Bitcoin stieg innerhalb einer Woche von rund 62.800 auf etwa 76.944 US Dollar und verbuchte damit ein Wochenplus von ungefähr 22 Prozent.
Kendricks langfristige These hängt stärker von institutioneller Akzeptanz, börsengehandelten Spot Bitcoin ETFs und der Tokenisierung von Vermögenswerten ab als von einer einzelnen spekulativen Handelswoche.