Der Prototyp umfasst 20 biologische CL1 Computereinheiten von Cortical Labs mit insgesamt schätzungsweise rund 16 Millionen aus Stammzellen gewonnenen menschlichen Neuronen. Lebende Nervenzellen sitzen auf mit Mikroelektroden ausgestatteten Siliziumchips; Elektronik und Software senden Signale an die Zellen und lese...
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Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What is Singapore’s National University of Singapore biological data center prototype powered by living human neurons, including who develop. Article summary: Singapore’s prototype is a research-scale server rack that couples living, stem-cell-derived human cortical neurons to silicon hardware rather than replacing conventional computing outright. It was developed by NUS Medic. Topic tags: general, news, general web, user generated. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts w
Singapur testet eine ungewöhnliche Form des Rechnens: In einem Serverrack arbeiten lebende, aus Stammzellen gewonnene menschliche kortikale Neuronen mit konventioneller Elektronik zusammen. Die Zellen sitzen auf Siliziumchips mit Mikroelektroden, werden elektrisch stimuliert und reagieren mit messbaren Signalen, die Software auswertet. Es handelt sich also um ein hybrides Computersystem – nicht um ein vollständig biologisches Rechenzentrum und auch nicht um einen nachgewiesenen Ersatz für moderne GPU-Infrastruktur. 3
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Das Projekt wird von drei Partnern getragen:
Die Projektpartner bezeichnen die Anlage als weltweit erstes unabhängig betriebenes biologisch integriertes Serverrack. Diese „Weltpremiere“ ist allerdings eine Aussage der beteiligten Unternehmen und Institutionen, die auch in der Berichterstattung übernommen wurde. 3
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Der Prototyp steht im NUS Life Sciences Institute in Singapur. NUS Medicine, DayOne und Cortical Labs präsentierten das funktionierende System am 6. August 2026 vor mehr als 80 Gästen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Technologie. Die öffentliche Bekanntgabe folgte am 17. August 2026. 3
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Ein Bericht nennt als Betriebsbeginn den 16. Juli. Dieses Datum passt nicht zu den dokumentierten Ankündigungen und der Präsentation im August. Als klar belegte Meilensteine gelten daher die Vorführung am 6. August und die offizielle Bekanntgabe am 17. August. 13
Das Rack enthält 20 biologische Recheneinheiten des Typs Cortical Labs CL1. Insgesamt sollen darin schätzungsweise rund 16 Millionen lebende menschliche Neuronen arbeiten. Bei gleichmäßiger Verteilung wären das etwa 800.000 Neuronen pro Einheit. 2
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Jede CL1-Einheit kombiniert vier Bestandteile:
Der Chip simuliert die Neuronen nicht einfach. Er dient als Schnittstelle und Steuersystem, während das lebende Netzwerk Verbindungen bilden und anpassen kann. Genau diese Kombination macht die CL1 zu einer hybriden Plattform: Die biologischen Zellen liefern den adaptiven Teil, die Elektronik übernimmt die Anbindung an digitale Systeme.
Biologisches Rechnen braucht eine Laborumgebung, die klassische Server nicht benötigen. Laut The Straits Times versorgen Techniker die Zellkulturen alle drei Tage mit einer Mischung aus Zucker, Mikronährstoffen und pH-Puffern. Ein Gasgemisch liefert Kohlendioxid, Sauerstoff und Stickstoff. 13
Das zeigt den zentralen Zielkonflikt: Die Neuronen könnten sich an bestimmte Aufgaben anpassen, benötigen aber sterile Bedingungen, kontrollierte Umgebungsparameter und laufende Überwachung. Die vorliegenden Quellen nennen weder den vollständigen Wartungsplan noch die Betriebskosten oder das konkrete Verfahren zum Austausch jeder Einheit in Singapur.
Cortical Labs gibt den Verbrauch einer einzelnen CL1 mit etwa 25 Watt an. Für das gesamte 20-Einheiten-Rack werden ungefähr 800 bis 1.000 Watt genannt. 2
Das kann für bestimmte adaptive oder neurowissenschaftliche Anwendungen interessant sein. Ein fairer Vergleich mit GPUs müsste jedoch dieselbe Aufgabe, dasselbe Modell, Durchsatz, Latenz, Genauigkeit, Kühlbedarf, Verfügbarkeit und den gesamten Energieverbrauch der Anlage berücksichtigen. Ein solcher direkter Vergleich liegt nicht vor. Der Prototyp sollte deshalb nicht pauschal als energieeffizienter als GPUs bezeichnet werden.
Bei der Lebensdauer ist die Beweislage weniger eindeutig. Einige Berichte sprechen davon, dass CL1-Neuronenkulturen bis zu etwa sechs Monate lebensfähig bleiben können. Das ist eher als gemeldete Plattformgrenze zu verstehen – nicht als nachgewiesene Nutzungsdauer des gesamten Racks in Singapur. 10
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Auch die Ausfallmechanismen unterscheiden sich grundlegend. Eine GPU lässt sich als elektronische Komponente warten oder austauschen. Eine biologische Einheit benötigt dagegen dauerhaft Nährmedien und kontrollierte Bedingungen; irgendwann muss die Zellgrundlage aufgefrischt oder ersetzt werden. Für die Installation in Singapur sind kein präzises Austauschintervall, keine belastbare Verfügbarkeitsstatistik und keine Gesamtkosten über die Lebensdauer dokumentiert.
Der Ansatz knüpft an die frühere DishBrain-Forschung von Cortical Labs an. Dabei wurden kultivierte Neuronen mit einem Elektroden-Array verbunden, in eine geschlossene digitale Umgebung eingebunden und anhand ihrer Aktivität mit Rückmeldungen versorgt. Hintergrundberichte verweisen auf eine Demonstration aus dem Jahr 2021, bei der die Zellkultur mit einer vereinfachten Pong-Aufgabe interagierte. 20
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Der entscheidende Unterschied liegt in Maßstab und Umgebung: DishBrain war ein Laborexperiment mit einer neuronalen Kultur und einer spielähnlichen Rückkopplung. Die Anlage in Singapur überträgt das Prinzip der Neuronen-Elektroden-Schnittstelle in ein 20-Einheiten-Rack für fortlaufende Forschung und Infrastrukturtests. Die verfügbaren Quellen berichten weder über ein neues Pong-Ergebnis noch über einen direkten Leistungsvergleich zwischen DishBrain und dem Singapur-System.
Der unmittelbare Zweck ist Forschung, nicht der Betrieb einer allgemeinen Cloud-Computing-Plattform. Die Partner wollen prüfen, ob biologisches Rechnen in einer serverähnlichen Umgebung funktioniert und für neurowissenschaftliche Untersuchungen nutzbar ist. 3
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Mögliche Forschungsrichtungen sind:
Dabei handelt es sich um mögliche oder vorgeschlagene Anwendungen, nicht um etablierte Produktionsaufgaben. Die Quellen belegen nicht, dass das Rack bereits kommerzielle KI-Dienste bereitstellt oder Siliziumbeschleuniger bei einer klar definierten Aufgabe übertrifft.
Der Prototyp ist Teil des Versuchs von Cortical Labs und DayOne, biologisches Rechnen aus dem Labor in eine Rechenzentrumsumgebung zu überführen. Berichte nennen außerdem ein biologisches Rechenzentrum in Melbourne sowie die parallele Zusammenarbeit in Singapur. 1
Eine konkrete Ausbaugröße, einen Bauzeitplan oder einen verbindlich zugesagten kommerziellen Rollout bestätigen die vorliegenden Quellen jedoch nicht. Ein Bericht beschreibt den Prototyp als ersten Schritt hin zu biologischen Computern in einem kommerziellen DayOne-Rechenzentrum. Das ist bislang eine erklärte Zielrichtung und kein Beleg für eine bereits abgeschlossene kommerzielle Umsetzung. 24
Zellkulturen können sich von Charge zu Charge unterscheiden und sich im Laufe der Zeit verändern. Für einen breiten Einsatz wären standardisierte Zellproduktion, vorhersehbares Verhalten, stabile Programmiermethoden und reproduzierbare Ergebnisse nötig.
Ein kommerzieller Dienst müsste Nährmedien, Temperatur und Gaszufuhr kontinuierlich kontrollieren, den Gesundheitszustand der Kulturen überwachen und defekte Einheiten isolieren oder ersetzen können. Der Betrieb müsste auch dann stabil bleiben, wenn einzelne biologische Module abbauen oder ausfallen.
Der Stromverbrauch allein beweist keinen Vorteil gegenüber GPUs. Biologische Systeme müssten bei klar definierten Aufgaben messbare Vorteile bei Genauigkeit, Latenz, Durchsatz, Energieverbrauch, Kühlung, Verfügbarkeit und Gesamtkosten zeigen.
Für eine Skalierung müssten große Stückzahlen zuverlässiger Neuronen-Elektroden-Einheiten produziert und in klassische Netzwerke, Speicher, Lastverteilung, Terminierung und Sicherheitskontrollen eingebunden werden.
In die Rechnung gehören die Gewinnung der Stammzellen, Nährmedien, Laborautomation, Fachpersonal, Qualitätskontrolle, Umgebungssteuerung und der Ersatz biologischer Komponenten. Ein niedrigerer Verbrauch auf Chipebene bedeutet nicht automatisch niedrigere Gesamtkosten.
Da die Plattform menschliche, aus Stammzellen gewonnene Nervenzellen verwendet, braucht ein kommerzieller Einsatz außerdem klare Regeln für Herkunft und Einwilligung, Biosicherheit, ethische Aufsicht und den Umgang mit zunehmend komplexen neuronalen Kulturen.
Singapurs Anlage ist am besten als Forschungsrack mit 20 biologischen Recheneinheiten und rund 16 Millionen lebenden menschlichen Neuronen zu verstehen – nicht als klassisches Rechenzentrum, das ausschließlich von Gehirnzellen betrieben wird. NUS Medicine stellt den Forschungsstandort, Cortical Labs die CL1-Technologie und DayOne die Infrastruktur sowie den Betrieb bereit. 2
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Die Bedeutung des Projekts liegt darin, dass biologische Rechenelemente in eine laufende Serverrack-Umgebung gebracht wurden. Ebenso wichtig sind jedoch die offenen Fragen: Es gibt keinen Nachweis für eine Überlegenheit gegenüber GPUs, und Lebensdauer, Wartung, Reproduzierbarkeit, Verfügbarkeit und Kosten sind noch nicht abschließend geklärt. Der Prototyp prüft damit, ob lebende neuronale Netzwerke künftig eine sinnvolle Ergänzung zu Silizium sein können – nicht, ob sie bereits bereit sind, es zu ersetzen. 2
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Studio Global AI
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Der Prototyp umfasst 20 biologische CL1 Computereinheiten von Cortical Labs mit insgesamt schätzungsweise rund 16 Millionen aus Stammzellen gewonnenen menschlichen Neuronen.
Der Prototyp umfasst 20 biologische CL1 Computereinheiten von Cortical Labs mit insgesamt schätzungsweise rund 16 Millionen aus Stammzellen gewonnenen menschlichen Neuronen. Lebende Nervenzellen sitzen auf mit Mikroelektroden ausgestatteten Siliziumchips; Elektronik und Software senden Signale an die Zellen und lesen ihre Aktivität aus.
Die Anlage dient zunächst der Forschung. Belastbare Belege dafür, dass sie GPUs bei gängigen KI Aufgaben ersetzt oder übertrifft, gibt es bislang nicht.
Der Prototyp umfasst 20 biologische CL1 Computereinheiten von Cortical Labs mit insgesamt schätzungsweise rund 16 Millionen aus Stammzellen gewonnenen menschlichen Neuronen. Lebende Nervenzellen sitzen auf mit Mikroelektroden ausgestatteten Siliziumchips; Elektronik und Software senden Signale an die Zellen und lese...
Veröffentlicht vonBearbeitet mit GPT-5.6 LunaBilder erstellt mit GPT Image 1.5
Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What is Singapore’s National University of Singapore biological data center prototype powered by living human neurons, including who develop. Article summary: Singapore’s prototype is a research-scale server rack that couples living, stem-cell-derived human cortical neurons to silicon hardware rather than replacing conventional computing outright. It was developed by NUS Medic. Topic tags: general, news, general web, user generated. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts w
Singapur testet eine ungewöhnliche Form des Rechnens: In einem Serverrack arbeiten lebende, aus Stammzellen gewonnene menschliche kortikale Neuronen mit konventioneller Elektronik zusammen. Die Zellen sitzen auf Siliziumchips mit Mikroelektroden, werden elektrisch stimuliert und reagieren mit messbaren Signalen, die Software auswertet. Es handelt sich also um ein hybrides Computersystem – nicht um ein vollständig biologisches Rechenzentrum und auch nicht um einen nachgewiesenen Ersatz für moderne GPU-Infrastruktur. 3
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Das Projekt wird von drei Partnern getragen:
Die Projektpartner bezeichnen die Anlage als weltweit erstes unabhängig betriebenes biologisch integriertes Serverrack. Diese „Weltpremiere“ ist allerdings eine Aussage der beteiligten Unternehmen und Institutionen, die auch in der Berichterstattung übernommen wurde. 3
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Der Prototyp steht im NUS Life Sciences Institute in Singapur. NUS Medicine, DayOne und Cortical Labs präsentierten das funktionierende System am 6. August 2026 vor mehr als 80 Gästen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Technologie. Die öffentliche Bekanntgabe folgte am 17. August 2026. 3
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Ein Bericht nennt als Betriebsbeginn den 16. Juli. Dieses Datum passt nicht zu den dokumentierten Ankündigungen und der Präsentation im August. Als klar belegte Meilensteine gelten daher die Vorführung am 6. August und die offizielle Bekanntgabe am 17. August. 13
Das Rack enthält 20 biologische Recheneinheiten des Typs Cortical Labs CL1. Insgesamt sollen darin schätzungsweise rund 16 Millionen lebende menschliche Neuronen arbeiten. Bei gleichmäßiger Verteilung wären das etwa 800.000 Neuronen pro Einheit. 2
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Jede CL1-Einheit kombiniert vier Bestandteile:
Der Chip simuliert die Neuronen nicht einfach. Er dient als Schnittstelle und Steuersystem, während das lebende Netzwerk Verbindungen bilden und anpassen kann. Genau diese Kombination macht die CL1 zu einer hybriden Plattform: Die biologischen Zellen liefern den adaptiven Teil, die Elektronik übernimmt die Anbindung an digitale Systeme.
Biologisches Rechnen braucht eine Laborumgebung, die klassische Server nicht benötigen. Laut The Straits Times versorgen Techniker die Zellkulturen alle drei Tage mit einer Mischung aus Zucker, Mikronährstoffen und pH-Puffern. Ein Gasgemisch liefert Kohlendioxid, Sauerstoff und Stickstoff. 13
Das zeigt den zentralen Zielkonflikt: Die Neuronen könnten sich an bestimmte Aufgaben anpassen, benötigen aber sterile Bedingungen, kontrollierte Umgebungsparameter und laufende Überwachung. Die vorliegenden Quellen nennen weder den vollständigen Wartungsplan noch die Betriebskosten oder das konkrete Verfahren zum Austausch jeder Einheit in Singapur.
Cortical Labs gibt den Verbrauch einer einzelnen CL1 mit etwa 25 Watt an. Für das gesamte 20-Einheiten-Rack werden ungefähr 800 bis 1.000 Watt genannt. 2
Das kann für bestimmte adaptive oder neurowissenschaftliche Anwendungen interessant sein. Ein fairer Vergleich mit GPUs müsste jedoch dieselbe Aufgabe, dasselbe Modell, Durchsatz, Latenz, Genauigkeit, Kühlbedarf, Verfügbarkeit und den gesamten Energieverbrauch der Anlage berücksichtigen. Ein solcher direkter Vergleich liegt nicht vor. Der Prototyp sollte deshalb nicht pauschal als energieeffizienter als GPUs bezeichnet werden.
Bei der Lebensdauer ist die Beweislage weniger eindeutig. Einige Berichte sprechen davon, dass CL1-Neuronenkulturen bis zu etwa sechs Monate lebensfähig bleiben können. Das ist eher als gemeldete Plattformgrenze zu verstehen – nicht als nachgewiesene Nutzungsdauer des gesamten Racks in Singapur. 10
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Auch die Ausfallmechanismen unterscheiden sich grundlegend. Eine GPU lässt sich als elektronische Komponente warten oder austauschen. Eine biologische Einheit benötigt dagegen dauerhaft Nährmedien und kontrollierte Bedingungen; irgendwann muss die Zellgrundlage aufgefrischt oder ersetzt werden. Für die Installation in Singapur sind kein präzises Austauschintervall, keine belastbare Verfügbarkeitsstatistik und keine Gesamtkosten über die Lebensdauer dokumentiert.
Der Ansatz knüpft an die frühere DishBrain-Forschung von Cortical Labs an. Dabei wurden kultivierte Neuronen mit einem Elektroden-Array verbunden, in eine geschlossene digitale Umgebung eingebunden und anhand ihrer Aktivität mit Rückmeldungen versorgt. Hintergrundberichte verweisen auf eine Demonstration aus dem Jahr 2021, bei der die Zellkultur mit einer vereinfachten Pong-Aufgabe interagierte. 20
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Der entscheidende Unterschied liegt in Maßstab und Umgebung: DishBrain war ein Laborexperiment mit einer neuronalen Kultur und einer spielähnlichen Rückkopplung. Die Anlage in Singapur überträgt das Prinzip der Neuronen-Elektroden-Schnittstelle in ein 20-Einheiten-Rack für fortlaufende Forschung und Infrastrukturtests. Die verfügbaren Quellen berichten weder über ein neues Pong-Ergebnis noch über einen direkten Leistungsvergleich zwischen DishBrain und dem Singapur-System.
Der unmittelbare Zweck ist Forschung, nicht der Betrieb einer allgemeinen Cloud-Computing-Plattform. Die Partner wollen prüfen, ob biologisches Rechnen in einer serverähnlichen Umgebung funktioniert und für neurowissenschaftliche Untersuchungen nutzbar ist. 3
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Mögliche Forschungsrichtungen sind:
Dabei handelt es sich um mögliche oder vorgeschlagene Anwendungen, nicht um etablierte Produktionsaufgaben. Die Quellen belegen nicht, dass das Rack bereits kommerzielle KI-Dienste bereitstellt oder Siliziumbeschleuniger bei einer klar definierten Aufgabe übertrifft.
Der Prototyp ist Teil des Versuchs von Cortical Labs und DayOne, biologisches Rechnen aus dem Labor in eine Rechenzentrumsumgebung zu überführen. Berichte nennen außerdem ein biologisches Rechenzentrum in Melbourne sowie die parallele Zusammenarbeit in Singapur. 1
Eine konkrete Ausbaugröße, einen Bauzeitplan oder einen verbindlich zugesagten kommerziellen Rollout bestätigen die vorliegenden Quellen jedoch nicht. Ein Bericht beschreibt den Prototyp als ersten Schritt hin zu biologischen Computern in einem kommerziellen DayOne-Rechenzentrum. Das ist bislang eine erklärte Zielrichtung und kein Beleg für eine bereits abgeschlossene kommerzielle Umsetzung. 24
Zellkulturen können sich von Charge zu Charge unterscheiden und sich im Laufe der Zeit verändern. Für einen breiten Einsatz wären standardisierte Zellproduktion, vorhersehbares Verhalten, stabile Programmiermethoden und reproduzierbare Ergebnisse nötig.
Ein kommerzieller Dienst müsste Nährmedien, Temperatur und Gaszufuhr kontinuierlich kontrollieren, den Gesundheitszustand der Kulturen überwachen und defekte Einheiten isolieren oder ersetzen können. Der Betrieb müsste auch dann stabil bleiben, wenn einzelne biologische Module abbauen oder ausfallen.
Der Stromverbrauch allein beweist keinen Vorteil gegenüber GPUs. Biologische Systeme müssten bei klar definierten Aufgaben messbare Vorteile bei Genauigkeit, Latenz, Durchsatz, Energieverbrauch, Kühlung, Verfügbarkeit und Gesamtkosten zeigen.
Für eine Skalierung müssten große Stückzahlen zuverlässiger Neuronen-Elektroden-Einheiten produziert und in klassische Netzwerke, Speicher, Lastverteilung, Terminierung und Sicherheitskontrollen eingebunden werden.
In die Rechnung gehören die Gewinnung der Stammzellen, Nährmedien, Laborautomation, Fachpersonal, Qualitätskontrolle, Umgebungssteuerung und der Ersatz biologischer Komponenten. Ein niedrigerer Verbrauch auf Chipebene bedeutet nicht automatisch niedrigere Gesamtkosten.
Da die Plattform menschliche, aus Stammzellen gewonnene Nervenzellen verwendet, braucht ein kommerzieller Einsatz außerdem klare Regeln für Herkunft und Einwilligung, Biosicherheit, ethische Aufsicht und den Umgang mit zunehmend komplexen neuronalen Kulturen.
Singapurs Anlage ist am besten als Forschungsrack mit 20 biologischen Recheneinheiten und rund 16 Millionen lebenden menschlichen Neuronen zu verstehen – nicht als klassisches Rechenzentrum, das ausschließlich von Gehirnzellen betrieben wird. NUS Medicine stellt den Forschungsstandort, Cortical Labs die CL1-Technologie und DayOne die Infrastruktur sowie den Betrieb bereit. 2
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Die Bedeutung des Projekts liegt darin, dass biologische Rechenelemente in eine laufende Serverrack-Umgebung gebracht wurden. Ebenso wichtig sind jedoch die offenen Fragen: Es gibt keinen Nachweis für eine Überlegenheit gegenüber GPUs, und Lebensdauer, Wartung, Reproduzierbarkeit, Verfügbarkeit und Kosten sind noch nicht abschließend geklärt. Der Prototyp prüft damit, ob lebende neuronale Netzwerke künftig eine sinnvolle Ergänzung zu Silizium sein können – nicht, ob sie bereits bereit sind, es zu ersetzen. 2
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Der Prototyp umfasst 20 biologische CL1 Computereinheiten von Cortical Labs mit insgesamt schätzungsweise rund 16 Millionen aus Stammzellen gewonnenen menschlichen Neuronen.
Der Prototyp umfasst 20 biologische CL1 Computereinheiten von Cortical Labs mit insgesamt schätzungsweise rund 16 Millionen aus Stammzellen gewonnenen menschlichen Neuronen. Lebende Nervenzellen sitzen auf mit Mikroelektroden ausgestatteten Siliziumchips; Elektronik und Software senden Signale an die Zellen und lesen ihre Aktivität aus.
Die Anlage dient zunächst der Forschung. Belastbare Belege dafür, dass sie GPUs bei gängigen KI Aufgaben ersetzt oder übertrifft, gibt es bislang nicht.