Im Gegensatz zu vielen Meditations‑Apps bietet Regulate keine großen Bibliotheken mit allgemeinen Übungen. Stattdessen konzentriert sich die Plattform auf strukturierte Atemübungen für konkrete Arbeitssituationen, etwa:
Damit reagiert das Startup auf ein wachsendes Interesse von Unternehmen an Tools, die sowohl Wohlbefinden als auch Leistungsfähigkeit unterstützen.
Die App liefert kurze, geführte Atemsessions, die speziell für professionelle Kontexte konzipiert sind. Ziel ist es, den physiologischen Zustand von Nutzerinnen und Nutzern gezielt zu verändern – etwa von Stress zu ruhiger Konzentration oder von Müdigkeit zu erhöhter Wachheit.
Zu den zentralen Elementen gehören:
Einige Beschreibungen der Plattform erwähnen zudem die Nutzung von Wearable‑Signalen und Kontextdaten, um Atemsessions weiter zu personalisieren. Öffentlich verfügbare Informationen nennen jedoch keine konkreten Geräte oder technischen Details zur Datennutzung.
Regulate wird vor allem als B2B‑Lösung für Organisationen angeboten. Ziel ist es, Programme für mentale Gesundheit und Leistungsfähigkeit in Unternehmen zu strukturieren.
Typische Anwendungsfälle sind:
Nach Unternehmensangaben wurden über 50.000 Breathwork‑Sessions in weniger als einem Jahr durchgeführt – ein Hinweis auf erste Nutzung im Unternehmenskontext.
Mehrere größere Organisationen testen oder nutzen die Plattform bereits im Rahmen von Wellbeing‑ oder Performance‑Initiativen. Dazu gehören:
Diese frühen Implementierungen zeigen, dass Regulate vor allem auf wissensbasierte Arbeitsumgebungen abzielt, in denen Konzentration, Stressmanagement und mentale Leistungsfähigkeit besonders relevant sind.
Regulate wurde von Peter van Woerkum, einem zertifizierten Breathwork‑ und Executive‑Coach, sowie Paul Laechelin, einem ehemaligen Profisportler, gegründet.
Die Idee hinter dem Startup verbindet Atemtechniken mit Performance‑Coaching – ein Ansatz, der zunehmend auch in Unternehmen und Führungsteams Interesse findet.
Die Runde wurde vom Impact‑Investor 4impact.vc angeführt. Zu den Business Angels gehören bekannte Gründer und Investoren aus der europäischen Startup‑Szene, darunter:
Das Kapital soll in Produktentwicklung, Ausbau der Workplace‑Programme und internationale Expansion innerhalb Europas fließen.
Obwohl das Unternehmen erst 2024 gegründet wurde, meldet Regulate bereits erste Dynamik im Enterprise‑Segment. Laut Unternehmensangaben umfasst die Sales‑Pipeline mehr als 9 Millionen Euro potenziellen jährlichen Umsatz (ARR).
Langfristig verfolgt Regulate die Vision, kurze, wissenschaftlich fundierte Ateminterventionen fest in Arbeitsroutinen zu integrieren. Sollte sich das Modell skalieren lassen, könnte daraus eine neue Kategorie im HR‑Tech‑Markt entstehen: Tools, die nicht nur Produktivität messen, sondern auch den physiologischen Zustand von Mitarbeitenden im Arbeitsalltag aktiv regulieren.
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