Quantum Motion setzt auf Silizium – und erhält 160 Millionen Dollar für seine Quantencomputer
Das britische Quantum‑Computing‑Startup Quantum Motion hat 2026 eine Series‑C‑Finanzierung über 160 Mio. Die Firma entwickelt Quantencomputer auf Basis von Siliziumtransistoren – kompatibel mit etablierter Halbleiterfertigung – und will so Kosten, Energieverbrauch und Hardwaregröße drastisch senken.[4][8] Mit dem ne...
What is Quantum Motion, the UK university spinout building full‑stack quantum computers using silicon chips, and why is its recent $160M SerQuantum Motion is building quantum processors using silicon transistor technology compatible with conventional semiconductor manufacturing.
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Ein britisches Startup setzt auf Silizium für Quantencomputer
Quantum Motion ist ein britisches Quantum‑Computing‑Unternehmen, das vollständige Quantencomputersysteme („Full‑Stack“) auf Basis von Siliziumchips entwickelt – also mit einer Technologie, die eng mit den Halbleitern moderner Computer verwandt ist.
Das Unternehmen wurde 2017 als Ausgründung der University of Oxford und des University College London (UCL) gegründet. Ziel ist es, Quantenprozessoren zu bauen, die mit ähnlichen Fertigungstechniken hergestellt werden können wie klassische Mikrochips.
Im Jahr 2026 gab Quantum Motion eine Series‑C‑Finanzierungsrunde über 160 Millionen US‑Dollar bekannt. Damit gehört das Unternehmen laut eigenen Angaben zu den am besten finanzierten Quantum‑Computing‑Startups im Vereinigten Königreich.
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Wie lautet die kurze Antwort auf „Quantum Motion setzt auf Silizium – und erhält 160 Millionen Dollar für seine Quantencomputer“?
Das britische Quantum‑Computing‑Startup Quantum Motion hat 2026 eine Series‑C‑Finanzierung über 160 Mio.
Was sind die wichtigsten Punkte, die zuerst validiert werden müssen?
Das britische Quantum‑Computing‑Startup Quantum Motion hat 2026 eine Series‑C‑Finanzierung über 160 Mio. Die Firma entwickelt Quantencomputer auf Basis von Siliziumtransistoren – kompatibel mit etablierter Halbleiterfertigung – und will so Kosten, Energieverbrauch und Hardwaregröße drastisch senken.[4][8]
Was soll ich als nächstes in der Praxis tun?
Mit dem neuen Kapital will Quantum Motion Forschung, Chipfertigung und Kommerzialisierung ausbauen und Quantenprozessoren entwickeln, die perspektivisch in normalen Rechenzentrumsracks betrieben werden können.[2][8]
Das Unternehmen entwickelt eine Quantencomputer‑Architektur auf Siliziumbasis, bei der Quantenbits (Qubits) aus Elektronen in Siliziumtransistoren entstehen. Diese Bauelemente können mit Technologien hergestellt werden, die eng an die bekannten CMOS‑Prozesse der Halbleiterindustrie angelehnt sind.
Viele heutige Quantencomputer basieren auf exotischeren Plattformen wie supraleitenden Schaltkreisen oder gefangenen Ionen. Diese funktionieren zwar, erfordern aber oft spezielle Materialien oder aufwendige Laboraufbauten.
Der Ansatz von Quantum Motion verfolgt dagegen eine andere Strategie: die bestehende Infrastruktur der globalen Chipindustrie nutzen, um Quantenhardware künftig in großem Maßstab zu fertigen.
Das Unternehmen arbeitet außerdem an einem Full‑Stack‑System. Neben dem eigentlichen Quantenprozessor entwickelt es auch:
Steuerungselektronik
Systemarchitektur
Software zum Betrieb der Maschinen
Damit soll ein vollständig nutzbarer Quantencomputer entstehen, nicht nur ein experimenteller Prozessor.
Warum Silizium als Schlüsseltechnologie gilt
Die meisten heutigen Quantencomputer sind groß, komplex und teuer. Ein Hauptproblem der Branche ist die Skalierbarkeit – also die Fähigkeit, sehr viele Qubits zuverlässig zu integrieren.
Quantum Motion argumentiert, dass Silizium hier entscheidende Vorteile bringen könnte, weil es auf bereits perfektionierten Fertigungsprozessen der Halbleiterindustrie basiert.
Nach Angaben des Unternehmens könnte seine Architektur langfristig ermöglichen:
etwa 100‑fach geringere Kosten und Platzanforderungen gegenüber einigen konkurrierenden Ansätzen
bis zu 1.000‑fach geringeren Energieverbrauch laut Architektur‑Design des Unternehmens
Quantencomputer, die potenziell in standardisierte Rechenzentrums‑Racks passen, statt große experimentelle Anlagen zu benötigen
Sollten diese Ziele erreicht werden, könnte Quantencomputing deutlich näher an den praktischen Einsatz in Unternehmen und Forschung rücken.
Die Gründer hinter Quantum Motion
Quantum Motion wurde 2017 von Professor John Morton und Professor Simon Benjamin gegründet.
Beide Forscher arbeiten seit Jahren an Silizium‑Spin‑Qubits, einer Technologie, bei der Quantenzustände in Elektronen innerhalb von Siliziumstrukturen gespeichert werden. Dieser Ansatz gilt als vielversprechend, weil sich die Bauelemente mit bereits etablierter Halbleitertechnik herstellen lassen.
Wer die 160‑Millionen‑Dollar‑Runde finanziert hat
Die Series‑C‑Finanzierung über 160 Millionen US‑Dollar wurde gemeinsam von der Venture‑Capital‑Firma DCVC und dem Deep‑Tech‑Investor Kembara angeführt.
Weitere Investoren sind unter anderem:
British Business Bank (mit einer Ankerinvestition von rund 40 Millionen Pfund)
Firgun
bestehende Investoren wie Oxford Science Enterprises, Inkef und Bosch Ventures
Insgesamt hat Quantum Motion damit mehr als 200 Millionen US‑Dollar an Kapital eingesammelt.
Wofür das neue Kapital eingesetzt wird
Das Unternehmen will das frische Kapital nutzen, um seine Technologie vom Forschungslabor in Richtung kommerzieller Systeme zu bringen.
Geplante Schwerpunkte sind:
Weiterentwicklung der Silizium‑Qubit‑Architektur
Ausbau von Fertigungsmethoden, die mit Halbleiterprozessen kompatibel sind
Entwicklung von Systemen für normale Rechenzentrumsumgebungen
Ausbau von Kommerzialisierung und globaler Geschäftsentwicklung
Quantum Motion beschreibt diese Phase als möglichen „Transistor‑Moment“ für Quantencomputing – einen Übergang von experimentellen Geräten zu industriell herstellbaren Quantenprozessoren auf Transistorbasis.
Bedeutung für die Quantum‑Computing‑Branche
Der Wettlauf um die dominante Hardwareplattform für Quantencomputer ist noch offen. Verschiedene Technologien konkurrieren miteinander – darunter supraleitende Systeme, Ionenfallen und photonenbasierte Ansätze.
Silizium‑basierte Qubits gelten als besonders attraktiv, weil sie die bestehende Halbleiterfertigung nutzen könnten, was langfristig große Produktionsvolumen ermöglichen würde.
Mit der neuen Finanzierung versucht Quantum Motion genau diese Brücke zu schlagen: zwischen akademischer Quantenforschung und industriell produzierbaren Quantencomputern, die eines Tages Teil normaler Rechenzentrumsinfrastruktur werden könnten.
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