Computer History ist seit dem 13. August 2026 eine optionale macOS Funktion für ChatGPT Pro, Business und Enterprise. Rohdaten zu Interaktionen bleiben bis zu 48 Stunden auf dem Mac, während OpenAI sie verarbeitet.
Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What is OpenAI’s new opt-in Computer History feature for the ChatGPT macOS desktop app, announced on August 13, how does it use macOS access. Article summary: OpenAI’s Computer History is an opt-in macOS ChatGPT feature, announced August 13, 2026, that converts activity in selected apps and sites into searchable timelines and local “memories” usable by ChatGPT and Codex. It is. Topic tags: general, general web, user generated, documentation. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks,
OpenAI gibt ChatGPT auf dem Mac mit Computer History ein Gedächtnis für Aktivitäten außerhalb des Chatfensters. Die am 13. August 2026 angekündigte, freiwillig aktivierbare Funktion nutzt Interaktionsereignisse aus ausgewählten Apps und Websites, um eine durchsuchbare Zeitleiste und lokale Erinnerungen zu erstellen. Auf diese können ChatGPT und Codex später zurückgreifen.
Der Ansatz ist weniger bildhaft und damit auf den ersten Blick weniger invasiv als eine permanente Bildschirmaufzeichnung. Ganz ohne Risiko ist er allerdings nicht: Über macOS-Bedienungshilfen können auch eingegebene Texte erfasst werden, und die erzeugten Erinnerungsdateien liegen lokal als unverschlüsseltes Markdown vor.
Nach der Freigabe der macOS-Berechtigung für Bedienungshilfen und der Auswahl der gewünschten Apps oder Websites protokolliert Computer History die Ereignisse, die macOS bereitstellt. Dazu gehören unter anderem Klicks, Tastatureingaben, Tastenkürzel, der Wechsel zwischen Apps sowie der zugehörige Kontext von Anwendungen oder Websites.
Aus diesem Ereignisstrom entstehen eine Zeitleiste und Text-Erinnerungen. Dadurch können ChatGPT oder Codex später beispielsweise helfen, sich daran zu erinnern, woran man gearbeitet hat, an welcher Stelle ein Vorgang unterbrochen wurde oder welche Schritte in einem früheren Arbeitsablauf verwendet wurden.
Die Funktion ist standardmäßig ausgeschaltet und erfasst nur die Quellen, die der Nutzer ausdrücklich freigibt. Aktivitäten im privaten beziehungsweise inkognito Browserfenster werden ausgeschlossen.
OpenAI zufolge erfasst Computer History keine:
Damit unterscheidet sich die Funktion deutlich von einem System, das fortlaufend Bilder des Bildschirms speichert. „Keine Screenshots“ bedeutet jedoch nicht automatisch „keine vertraulichen Informationen“. Wer in einer freigegebenen App oder Website sensible Inhalte eintippt, kann trotzdem aussagekräftige Text- oder Kontextdaten in der Interaktionshistorie hinterlassen.
Computer History ersetzt die frühere Forschungs-Vorschau Chronicle, die ihren Kontext aus regelmäßigen Bildschirmaufnahmen gewann. Die neue Funktion verwendet stattdessen einen Strom von Bedienungsereignissen aus macOS. Sie muss daher weder Bildschirmpixel noch Audio aufnehmen, um eine Aktivitätshistorie zu erstellen.
Das ist eine gezieltere Form der Erfassung, aber keineswegs eine bedeutungslose. Eine Folge aus Tastatureingaben, Klicks und App-Wechseln kann weiterhin verraten, was eine Person gerade getan hat – besonders dann, wenn daraus eine dauerhaft gespeicherte Erinnerung erstellt wird.
Microsofts Recall ist für Copilot+-PCs vor allem als bildschirm- beziehungsweise snapshotbasierte Aktivitätshistorie konzipiert. Computer History verfolgt ein ähnliches Ziel: Ein Assistent soll durchsuchbaren Kontext über vergangene Computeraktivitäten erhalten. Statt eines visuellen Archivs setzt OpenAI jedoch auf Interaktionsereignisse und Texterinnerungen. Die Ereignisdaten werden zur Verarbeitung außerdem an OpenAI übermittelt, anstatt dass der gesamte Ablauf ausschließlich lokal bleibt.
Der Unterschied ist praktisch relevant: Computer History speichert Passwörter, Dokumente, Gespräche oder Bilder nicht als sichtbare Bildschirm-Pixel. Der Ereignisstrom kann dennoch eingegebene Inhalte und detaillierten Arbeitskontext offenlegen.
Der Lebenszyklus der Daten besteht aus zwei Teilen:
Die dauerhaften Dateien sind als Text lesbar und bearbeitbar, statt in einer verschlüsselten Datenbank zu liegen. Ein Bericht nennt als möglichen Speicherort das Codex-Verzeichnis $CODEX_HOME/memories/extensions/skysight/. Die vorliegenden Belege bestätigen jedoch nicht, dass dies bei jeder Installation der offizielle und einheitliche Pfad ist.
Wer Computer History oder die zugehörige Historie löscht, sollte damit die lokalen Erinnerungen entfernen und eine weitere Erfassung stoppen können. Für eine feature-spezifische Löschfrist auf OpenAIs Servern liefern die verfügbaren Angaben jedoch keinen genauen Zeitplan. Das Löschen der lokalen Historie sollte daher nicht als Beweis verstanden werden, dass jede an der Verarbeitung beteiligte Kopie sofort verschwindet. Übliche rechtliche, sicherheitsbezogene oder betrugspräventive Aufbewahrungspflichten können die Löschung ebenfalls beeinflussen.
OpenAIs Dokumentation warnt ausdrücklich, dass die Dateien von Computer History sensible Informationen enthalten können und von der Funktion nicht verschlüsselt werden. Andere Programme, die unter demselben macOS-Benutzerkonto laufen, könnten darauf zugreifen.
Damit entsteht ein anderes Risikoprofil als bei gewöhnlichem Browserverlauf. Eine Erinnerungsdatei kann Projektnamen, Arbeitsschritte, App-Nutzung, eingegebene Inhalte und kontobezogenen Kontext zu einer leicht lesbaren Textsammlung zusammenführen. Schadsoftware, sogenannte Infostealer, Fernwartungsprogramme oder andere Prozesse unter demselben angemeldeten Konto könnten diese Daten potenziell auslesen und abziehen.
Die vollständige Festplattenverschlüsselung hilft vor allem bei einem ausgeschalteten Mac. Sie verhindert normalerweise nicht, dass Software innerhalb eines entsperrten Benutzerkontos auf Dateien zugreift, die dieses Konto lesen darf. Gerade deshalb ist die lokale Speicherung relevant, obwohl die Rohdateien nur vorübergehend vorhanden sein sollen.
Computer History kann zudem einen möglichen Weg für Prompt-Injection-Angriffe eröffnen. Nicht vertrauenswürdige Anweisungen auf einer Website oder in einer freigegebenen App könnten in eine Erinnerung einfließen. Wenn ChatGPT oder Codex diese Erinnerung später als vertrauenswürdigen Kontext behandelt, könnte der Text versuchen, eine künftige Antwort oder Aktion zu beeinflussen. Das ist eine sicherheitsbezogene Schlussfolgerung und kein Beleg dafür, dass jeder solche Angriff erfolgreich wäre. Externe Inhalte sollten dennoch grundsätzlich als nicht vertrauenswürdig gelten.
Computer History wird für macOS-Nutzer mit ChatGPT Pro, Business und Enterprise ausgerollt. Zum Start war die Funktion im Europäischen Wirtschaftsraum, in der Schweiz und im Vereinigten Königreich nicht verfügbar; für diese Regionen wurde ein späterer Zugang in Aussicht gestellt.
Je nach Tarif gelten unterschiedliche Freigaben:
Die verfügbaren Startinformationen legen keine eigenständige, für alle Tarife geltende Regel zur Nutzung von Computer-History-Daten für das Modelltraining fest. Business- und Enterprise-Nutzer sollten deshalb die bestehenden Datenkontrollen ihres Workspace beachten. Pro-Nutzer sollten die Einstellungen zur Modellverbesserung in ihrem Konto prüfen, statt automatisch davon auszugehen, dass Computer History grundsätzlich davon ausgenommen ist.
Nutzer können:
Bei Business und Enterprise können Administratoren zunächst kontrollieren, ob Mitglieder die Funktion überhaupt nutzen dürfen. Erst danach ist eine individuelle Zustimmung erforderlich. Dieses Zwei-Stufen-Modell verhindert, dass ein Unternehmen Computer History stillschweigend für alle Beschäftigten aktiviert.
Für den Einsatz im Arbeitsumfeld wäre es sinnvoll, Passwortmanager, Finanz-, Gesundheits- und Rechtsanwendungen, privilegierte Administrationsoberflächen, vertrauliche Quellcode- oder Incident-Response-Werkzeuge sowie Kommunikations-Apps mit privaten Informationen anderer Personen auszuschließen. Das ist eine betriebliche Vorsichtsmaßnahme – keine Garantie dafür, dass automatisch jeder sensible Inhalt herausgefiltert wird.
Die interessanteste langfristige Möglichkeit ist ein prozedurales Gedächtnis. Eine Zeitleiste mit einer erfolgreichen Abfolge von Aktionen könnte Codex dabei helfen, einen wiederholbaren Arbeitsablauf als Checkliste, Skript oder wiederverwendbaren „Skill“ zu rekonstruieren.
So könnte Computer History künftig Kontext für eine Anfrage liefern wie: „Wiederhole den Prozess zur Berichtserstellung, den ich Anfang der Woche verwendet habe.“ Das wäre jedoch ein möglicher Workflow auf Basis aufgezeichneter Informationen – kein Beleg dafür, dass Computer History heute automatisch geplante Automatisierungen erstellt oder ausführt.
Jede daraus entwickelte Automatisierung sollte eine ausdrückliche Freigabe, klar begrenzte Berechtigungen, überprüfbare Einzelschritte und Schutzmechanismen gegen eingeschleuste Anweisungen aus Websites, Dokumenten oder Nachrichten voraussetzen.
Computer History lässt sich am besten als ereignisbasierte KI-Erinnerung und nicht als Screenshot-Überwachung verstehen. Im Vergleich zu Chronicle oder bildschirmbasierten Systemen wie Recall reduziert die Funktion die Menge an visuellen und akustischen Daten. Gleichzeitig erhält ChatGPT und Codex weiterhin ein detailliertes Protokoll der ausgewählten Computeraktivitäten.
Für Menschen, die häufig komplexe Arbeitsabläufe unterbrechen und später wieder aufnehmen, kann das nützlich sein. Die unverschlüsselten Markdown-Erinnerungen auf dem Mac sind jedoch ein gewichtiger Einwand. Wer die Funktion aktiviert, sollte die Liste erlaubter Apps und Websites möglichst eng halten, besonders sensible Systeme ausschließen, die Erfassung bei vertraulichen Aufgaben pausieren und die entstehenden Erinnerungen regelmäßig prüfen oder löschen.
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Computer History ist seit dem 13. August 2026 eine optionale macOS Funktion für ChatGPT Pro, Business und Enterprise.
Computer History ist seit dem 13. August 2026 eine optionale macOS Funktion für ChatGPT Pro, Business und Enterprise. Rohdaten zu Interaktionen bleiben bis zu 48 Stunden auf dem Mac, während OpenAI sie verarbeitet.
Die Funktion ist standardmäßig deaktiviert, zum Start im Europäischen Wirtschaftsraum, in der Schweiz und im Vereinigten Königreich nicht verfügbar und wird durch Nutzer sowie bei Business und Enterprise zusätzlich du...