Das Schweizer Neurotech‑Startup Neurosoft Bioelectronics hat eine überzeichnete Seed‑Finanzierungsrunde über 7,5 Mio. Die Technologie nutzt flexible Elektroden, die auf der Gehirnoberfläche liegen und so weniger invasiv sein sollen als herkömmliche Implantate.

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What is Neurosoft Bioelectronics, what technology is it developing with its soft, stretchable brain‑computer interfaces, how much funding di. Article summary: Neurosoft Bioelectronics is a Swiss neurotechnology startup, with a U.S. presence in New York, developing soft, stretchable brain-computer interfaces that sit on the cortical surface rather than penetrating brain tissue.. Topic tags: general, general web. Reference image context from search candidates: Reference image 1: visual subject "# Neurosoft Bioelectronics Closes $7.5M Oversubscribed Seed Round to Build Stretchable and Scalable Brain-Computer Interfaces. *Funding will advance minimally invasive brain interf" source context "Neurosoft Bioelectronics Closes $7.5M Oversubscribed Seed Round to Build Stretchable and Scalable Brain-Computer Interfa" Reference
Brain‑Computer‑Interfaces (BCIs) werden häufig mit starren Implantaten verbunden, die tief ins Gehirngewebe eindringen. Neurosoft Bioelectronics verfolgt einen anderen Ansatz: flexible, dehnbare Schnittstellen, die auf der Oberfläche des Gehirns liegen und sich dessen mechanischen Eigenschaften besser anpassen sollen.
Das Unternehmen mit Hauptsitz in Genf und Aktivitäten in New York hat kürzlich frisches Kapital aufgenommen, um klinische Studien auszubauen und erste Produkte zur Marktreife zu bringen.
Neurosoft entwickelt weiche kortikale Elektroden, die nicht in das Gehirngewebe eindringen, sondern auf der Oberfläche der Großhirnrinde (Cortex) aufliegen. Ziel ist es, Gewebeschäden zu reduzieren und eine langfristig bessere Verträglichkeit zu erreichen, indem der mechanische Unterschied zwischen Elektronik und Gehirngewebe minimiert wird.
Die firmeneigene Elektrodenplattform ist stark flexibel und dehnbar, sodass sie sich eng an die Oberfläche des Gehirns anpassen kann. Laut Unternehmen sind die Geräte deutlich nachgiebiger als viele bestehende neuronale Schnittstellen und können eine wesentlich größere Fläche des Cortex abdecken.
Da die Elektroden auf der Oberfläche liegen, könnten sie mehrere Vorteile bieten:
Parallel baut Neurosoft eine Neural‑Data‑Plattform sowie ein „Foundation Model“ des menschlichen Cortex auf. Dieses KI‑Modell soll mit den von den Implantaten aufgezeichneten neuronalen Daten trainiert werden und künftig helfen, Gehirnsignale präziser zu interpretieren – etwa für medizinische oder assistive Anwendungen.
Im Mai 2026 gab Neurosoft bekannt, eine überzeichnete Seed‑Finanzierungsrunde über 7,5 Millionen US‑Dollar abgeschlossen zu haben.
Angeführt wurde die Runde von Skybound Venture Capital. Weitere Investoren sind PL Capital, IAG Capital Partners und Connecticut Innovations sowie zusätzliche Geldgeber.
Nach Angaben des Unternehmens beläuft sich das insgesamt eingesammelte Kapital damit auf mehr als 20 Millionen US‑Dollar.
Die neuen Mittel sollen vor allem eingesetzt werden, um:
Die Technologie wird bereits in ersten Studien mit Menschen getestet. Nach Unternehmensangaben kamen die Geräte bisher bei 10 Patienten in zwei laufenden klinischen Studien zum Einsatz.
Diese Studien finden statt an:
Eine Studie nutzt ein 64‑Kanal‑Interface aus weichen, dehnbaren Elektroden, das bei Epilepsie‑Operationen eingesetzt wird. Ziel ist es, jene Hirnregionen präziser zu identifizieren, in denen epileptische Anfälle entstehen.
Darüber hinaus hat das Unternehmen:
Aus der Technologieplattform entstehen mehrere medizinische und assistive Systeme.
SOFT ECoG ist eine Familie subduraler Elektrodenarrays, die während neurochirurgischer Eingriffe oder zur kurzzeitigen Überwachung eingesetzt werden können (bis etwa 30 Tage).
Mögliche Anwendungen:
MINDZ ist ein minimalinvasives Brain‑Interface‑System, das über ein spezielles Einbringungssystem auf der Gehirnoberfläche implantiert werden soll.
Die erste Zielanwendung ist die Lokalisierung epileptischer Herde bei Patienten mit medikamentenresistenter Epilepsie – möglicherweise über kleinere chirurgische Öffnungen statt einer klassischen Schädelöffnung.
Beim Projekt Synapsuit geht es darum, Gehirnsignale zu entschlüsseln und damit einen weichen tragbaren Exosuit zu steuern.
Der Anzug könnte Menschen mit schweren motorischen Einschränkungen unterstützen, indem er Arm‑ und Handbewegungen in Echtzeit verstärkt oder ermöglicht. Die Steuerung würde direkt über kortikale Signale erfolgen.
Trotz der vielversprechenden ersten Studien befinden sich die Geräte noch in der klinischen Erprobung und sind weder in den USA noch in Europa zum Verkauf zugelassen.
Der nächste Schritt für Neurosoft besteht darin, die klinische Evidenz zu erweitern und minimalinvasive Implantationsmethoden zu demonstrieren. Gelingt dies und folgen regulatorische Zulassungen, könnte eine neue Kategorie von oberflächenbasierten Brain‑Computer‑Interfaces entstehen – entwickelt für sicherere und breiter einsetzbare Interaktionen zwischen Mensch und Maschine.
Im internationalen Wettbewerb der Neurotechnologie, in dem andere Unternehmen auf tiefer eindringende Implantate setzen, wettet Neurosoft darauf, dass weiche, anpassungsfähige Elektronik auf der Gehirnoberfläche ein praktikablerer Weg zur klinischen Anwendung sein könnte.
Studio Global AI
Use this topic as a starting point for a fresh source-backed answer, then compare citations before you share it.
Das Schweizer Neurotech‑Startup Neurosoft Bioelectronics hat eine überzeichnete Seed‑Finanzierungsrunde über 7,5 Mio.
Das Schweizer Neurotech‑Startup Neurosoft Bioelectronics hat eine überzeichnete Seed‑Finanzierungsrunde über 7,5 Mio. Die Technologie nutzt flexible Elektroden, die auf der Gehirnoberfläche liegen und so weniger invasiv sein sollen als herkömmliche Implantate.
Das Kapital soll klinische Studien ausweiten und Produkte wie SOFT ECoG, MINDZ und den Assistenz‑Exosuit Synapsuit in Richtung Markteinführung bringen.