Meta testet auf Threads einen KI‑Account namens @meta.ai, der auf Erwähnungen in Beiträgen antwortet und Informationen in Diskussionen liefert – blockieren lässt sich der Account jedoch nicht. Nutzer können den Bot lediglich stummschalten oder einzelne Antworten ausblenden, was viele als unzureichende Kontrolle über...

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What is Meta’s new @meta.ai feature on Threads, why are users upset that the account cannot be blocked, what alternatives has Meta offered,. Article summary: Meta is testing a taggable @meta.ai account inside Threads that replies in public conversations, but users are angry because they can’t block the account the way they can block normal users. Meta says people can mute the. Topic tags: general, general web. Reference image context from search candidates: Reference image 1: visual subject "Users can tag Meta AI to get answers to questions, but a lot of people don’t want to see it. Meta announced on Tuesday that it’s testing a Threads feature that lets users tag a Met" source context "Meta won't let you block its AI account on Threads | The Verge" Reference image 2: visual subject "Meta won’t let you block its AI ac
Meta experimentiert auf seiner Social‑Media‑Plattform Threads mit einer neuen KI‑Funktion: Ein offizieller Account namens @meta.ai kann sich direkt in öffentliche Diskussionen einschalten. Wird der Account in einem Beitrag oder einer Antwort erwähnt, reagiert die KI mit Informationen, Empfehlungen oder Kontext zum Thema.
Die Idee dahinter: Nutzer sollen Fragen stellen können, ohne die App zu verlassen – ähnlich wie bei einer Suchmaschine oder einem Chatbot. Doch der Test sorgt für Kritik, weil der KI‑Account derzeit nicht blockiert werden kann.
Der Account funktioniert wie ein öffentlich sichtbarer Teilnehmer an Gesprächen. Wenn jemand @meta.ai taggt, antwortet die KI direkt im Thread.
Das kann zum Beispiel so aussehen:
Die Antwort erscheint dann öffentlich im selben Gespräch. Anders als klassische Chatbots, die meist in privaten Chats oder Seitenleisten arbeiten, tritt die KI hier als eigenes Konto innerhalb der sozialen Diskussion auf.
Meta testet die Funktion derzeit nur in einer frühen Beta‑Phase. Sie ist bislang in wenigen Ländern verfügbar, darunter Argentinien, Malaysia, Mexiko, Saudi‑Arabien und Singapur.
Der Hauptkritikpunkt ist simpel: Der KI‑Account lässt sich nicht blockieren. Versuchen Nutzer das trotzdem, zeigt Threads eine Meldung an, dass diese Aktion nicht möglich ist.
Auf sozialen Netzwerken gilt das Blockieren normalerweise als grundlegendes Kontrollwerkzeug. Es erlaubt Nutzern, unerwünschte Accounts vollständig aus ihrer eigenen Online‑Umgebung zu entfernen.
Dass diese Option beim offiziellen KI‑Account fehlt, sorgt für Unmut. Kritiker argumentieren, dass die Funktion dadurch nicht wirklich freiwillig wirkt, weil Nutzer ihr nicht vollständig ausweichen können.
Statt einer Block‑Funktion verweist Meta auf andere Einstellungen:
Diese Optionen reduzieren zwar die Sichtbarkeit der KI, entfernen sie aber nicht komplett aus dem Umfeld der Plattform – genau dieser Unterschied steht im Mittelpunkt der Kritik.
Strategisch passt die Funktion zu Metas größerem Plan für Threads.
Die Plattform entwickelt sich zunehmend von einer Instagram‑Erweiterung zu einem Echtzeit‑Diskussionsnetzwerk, das stärker mit X (früher Twitter) konkurrieren soll. Eine KI, die direkt in Gesprächen Informationen liefert, könnte Threads zu einer Art Live‑Informationsplattform machen.
Das Konzept erinnert stark an Grok, den KI‑Assistenten von xAI auf X, der ebenfalls in Konversationen eingebunden werden kann.
Die aktuelle Debatte steht nicht für sich allein. Meta hat in den letzten Jahren mehrfach versucht, KI stärker in soziale Netzwerke zu integrieren – und dabei wiederholt Kritik ausgelöst.
2023 und 2024 experimentierte das Unternehmen mit KI‑generierten Charakterprofilen auf Facebook und Instagram, die wie normale Nutzerkonten interagieren sollten. Das Projekt stieß auf Kritik wegen Fragen zu Authentizität und Transparenz und wurde später weitgehend eingestellt.
Die Diskussion um @meta.ai greift ähnliche Themen wieder auf:
Ob Meta künftig eine Block‑Option einführt oder am aktuellen Design festhält, könnte entscheiden, ob die Funktion zu einem nützlichen Werkzeug wird – oder zum nächsten KI‑Experiment, das auf Widerstand stößt.
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Meta testet auf Threads einen KI‑Account namens @meta.ai, der auf Erwähnungen in Beiträgen antwortet und Informationen in Diskussionen liefert – blockieren lässt sich der Account jedoch nicht.
Meta testet auf Threads einen KI‑Account namens @meta.ai, der auf Erwähnungen in Beiträgen antwortet und Informationen in Diskussionen liefert – blockieren lässt sich der Account jedoch nicht. Nutzer können den Bot lediglich stummschalten oder einzelne Antworten ausblenden, was viele als unzureichende Kontrolle über ihre Timeline kritisieren.
Die Integration ist Teil von Metas Strategie, Threads stärker als Echtzeit‑Informationsplattform im Wettbewerb mit X zu positionieren.