Microsoft hat einen grundlegenden Wechsel bei Halo bestätigt: Activision entwickelt den nächsten Titel mit einem neuen, eigens dafür zusammengestellten Team. Gleichzeitig streicht Xbox 268 Stellen bei Halo Studios, weiteren First-Party-Studios sowie in der Leitung und den zentralen Funktionen von Xbox Game Studios. Wie das nächste Spiel aussehen wird, ist dagegen noch offen.
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Was Microsoft offiziell bestätigt hat
Das neue Halo-Team bei Activision soll getrennt von den laufenden Entwicklungsarbeiten und Plänen für Call of Duty arbeiten. Bei Halo Studios soll ein kleines Team die Community und die bereits veröffentlichten Halo-Spiele weiter betreuen. Die 268 Stellenstreichungen betreffen mehrere Bereiche von Xbox – nicht ausschließlich Halo Studios.
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Bestätigt ist damit der Wechsel der Zuständigkeit, nicht die kreative Richtung des Spiels. Microsoft hat weder einen Reboot noch eine Ursprungsgeschichte von Master Chief oder eine bestimmte Engine angekündigt.
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Was über frühe Sledgehammer-Prototypen berichtet wird
Berichte, die sich auf Informationen des Halo-Creators Rebs Gaming stützen, sprechen von frühen Konzepten oder Prototypen bei Sledgehammer Games: einem Free-to-play-Multiplayerprojekt und einer separaten Kampagne. Demnach wurden diese Ideen später verworfen oder neu überdacht. Es geht dabei um frühe Entwicklungsarbeit, nicht um zwei fertiggestellte Spiele. Auch wer den nächsten Titel letztlich federführend entwickelt, lässt sich daraus nicht ableiten.
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Der Unterschied ist wichtig: Ein Prototyp zeigt, dass eine Idee ausprobiert wurde. Er belegt nicht, dass ein vollständiges Spiel in Produktion ging – und auch nicht, dass Elemente daraus im nächsten Halo landen.
Reboot, Master Chief und Engine: noch keine Antworten
Die ursprüngliche Kampagnenidee soll Berichten zufolge einen sanften Neustart vorgesehen haben: Die Handlung hätte sich von Halo Infinite lösen können, ohne die etablierte Hintergrundgeschichte zu verwerfen. Spätere Berichte sprechen auch von einem vollständigen Reboot. Als eine mögliche Idee wird dabei eine Ursprungsgeschichte von Master Chief genannt. Offiziell bestätigt ist keine dieser Varianten; Rebs Gaming zufolge steht die Richtung noch nicht fest.
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Auch bei der Engine gibt es keine Gewissheit. Rebs Gaming zufolge liefen Sledgehammer-Prototypen auf der Engine von Infinity Ward. Berichte über Halo Studios besagen hingegen, dass dort mit Unreal Engine 5 gearbeitet wurde. Beides sagt nicht aus, welche Engine Activision für das fertige Spiel verwenden wird.
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Fan-Sorgen und Frank O’Connors Ratschlag
Ein Teil der Fanreaktionen dreht sich um die Frage, ob ein möglicher Reboot die etablierte Halo-Geschichte verändern könnte. Das ist eine Reaktion auf die Berichte – kein Beleg dafür, dass Microsoft oder Activision Änderungen am Kanon beschlossen haben.
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Der frühere Halo-Franchisechef Frank O’Connor hat Activision Ratschläge gegeben. Unter anderem regte er an, Entwickler einzustellen, die bei Bungie oder Halo Studios entlassen wurden. Daraus folgt nicht, dass Activision diese Personen eingestellt oder O’Connors Vorschläge übernommen hat.
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Das ist der derzeitige Stand
Der Wechsel zu Activision, das separate Entwicklungsteam und die 268 Stellenstreichungen sind bestätigt. Die frühen Sledgehammer-Konzepte, ein möglicher Reboot oder eine Master-Chief-Ursprungsgeschichte sowie die Engine des nächsten Spiels bleiben dagegen unbestätigte Berichte oder offene Fragen.
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