Sotheby’s versteigert am 18. November 2026 in New York zwölf Gemälde aus der Blaquier-Arrieta-Sammlung. Das Auktionshaus rechnet mit einem Gesamterlös von rund 450 Millionen US-Dollar. Die beiden Spitzenstücke sind ein Gemälde von Vincent van Gogh mit einer Schätzung von etwa 180 Millionen Dollar und ein Werk von Paul Cézanne, das auf rund 120 Millionen Dollar geschätzt wird. Das sind vorab angesetzte Schätzpreise – nicht die späteren Auktionsergebnisse. Beide Werke könnten laut Berichten neue Auktionsrekorde für die Künstler aufstellen.
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Van Goghs blühende Kastanien und Cézannes Harlekin
Van Goghs Châtaigniers en fleurs – in manchen Berichten auch Châtaigniers en fleurs roses et blanches genannt – zeigt blühende Kastanienbäume in Auvers-sur-Oise. Dort verbrachte der Künstler die letzten Monate seines Lebens. Sotheby’s Schätzung liegt bei etwa 180 Millionen Dollar; Berichte bezeichnen das Gemälde als möglichen neuen Auktionsrekord für Van Gogh.
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Cézannes Arlequin wird auf rund 120 Millionen Dollar geschätzt. Nach Berichten wäre das ein Rekordpreis für den Künstler bei einer Auktion. Das Gemälde gehörte zu den fünf Werken, die Sotheby’s vor dem Verkauf in New York in London zeigte.
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Zusammen machen die beiden Schätzungen rund 300 Millionen Dollar aus – etwa zwei Drittel des für die gesamte Sammlung erwarteten Erlöses. Die verfügbaren Quellen nennen die bisherigen Auktionsrekorde der Künstler nicht. Ein genauer Zahlenvergleich wäre deshalb nicht belastbar.
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Eine Sammlung mit langer Geschichte – und wenig Öffentlichkeit
Nelly Arrieta de Blaquier und ihr Mann Carlos Pedro Blaquier begannen in den 1960er-Jahren mit dem Sammeln. Sotheby’s zufolge stammen einige Werke zuvor aus Sammlungen von Albert Lasker, Norton Simon und Lord Rothschild. Daraus lässt sich jedoch keine vollständige Besitzgeschichte für jedes Gemälde ableiten.
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Berichten zufolge erwarb die Familie viele Werke in den 1970er-Jahren und verwahrte die Sammlung auf ihrem Anwesen außerhalb von Buenos Aires. Über Jahrzehnte blieb sie weitgehend außerhalb der Öffentlichkeit.
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11 Ein Bericht zufolge kauften die Blaquiers Van Goghs Gemälde 1975 bei der Galerie Wildenstein.
31 Van Goghs Werk und Cézannes Arlequin sollen beide rund 50 Jahre lang nicht öffentlich zu sehen gewesen sein.
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Weitere Werke und geplante Präsentationen
Neben den beiden Spitzenstücken umfasst die Gruppe Gemälde von Monet und Renoir. Fünf Werke – darunter Cézannes Arlequin und Monets Le Jardin des Tuileries – wurden in London präsentiert. Die übrigen Gemälde zeigte Sotheby’s auch digital.
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Reuters berichtet, dass einige Werke vor der New Yorker Auktion in Galerien weltweit gezeigt werden sollen. Einen vollständigen Reiseplan nennen die verfügbaren Berichte allerdings nicht.
13 Die Vielfalt der Sammlung und die lange Zeit, in der sie kaum öffentlich zu sehen war, tragen zum Interesse an der Versteigerung bei.
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Was zu Garantie, Verkaufsentscheidung und Vorwürfen bekannt ist
Die erwarteten 450 Millionen Dollar sind eine Schätzung für die zwölf Werke, kein garantierter Verkaufserlös.
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26 Ein Bericht schreibt, Sotheby’s habe den Zuschlag für die Sammlung nach dem Angebot einer umfangreichen Garantie erhalten. Die verfügbaren Quellen erläutern jedoch weder die Bedingungen noch die Höhe dieser Garantie.
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Laut Berichten verkaufen die Kinder der Sammler die Gemälde. Eine von der Familie genannte Begründung für die Verkaufsentscheidung ist in den verfügbaren Quellen nicht zu finden. Auch eine konkrete Einschätzung Sotheby’s dazu, wer als Käufer infrage kommt, liegt dort nicht vor.
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Zu Carlos Pedro Blaquier berichten Medien über Vorwürfe, er sei an staatlichen Terrorkampagnen während der argentinischen Militärdiktatur von 1976 bis 1983 beteiligt gewesen, von denen sein Unternehmen profitiert haben soll. Dabei handelt es sich um Vorwürfe, nicht um einen in den zitierten Berichten festgestellten Sachverhalt. Die verfügbaren Quellen reichen nicht aus, um den juristischen Ausgang näher einzuordnen.
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