Bei Ninja Theory melden Beschäftigte erste Abgänge und gefährdete Stellen, nachdem zwei geplante Vereinbarungen für einen Eigentümerwechsel des in Cambridge ansässigen Hellblade-Studios gescheitert sind. Xbox hat eine mögliche Schließung angekündigt. Endgültig beschlossen ist sie aber nicht: Die Gespräche mit den Beschäftigten laufen weiter, und auch die Zukunft des angekündigten Spiels Senua ist offen.
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Was über den Stellenabbau bekannt ist
Am 22. September erklärte Xbox, dass zwei separate Vereinbarungen rund um Ninja Theory nicht zustande gekommen seien. Das Unternehmen werde nun mit den Beschäftigten über eine mögliche Schließung beraten und zugleich weiter nach anderen Lösungen suchen.
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Am 5. Oktober berichteten Beschäftigte öffentlich, dass sie das Studio verlassen hätten oder ihre Stellen von Entlassungen bedroht seien. Den Berichten zufolge sind unter anderem Bereiche wie Sounddesign, Gameplay-Programmierung und technische Funktionen betroffen. Zu den namentlich genannten Beschäftigten gehören Gameplay-Programmiererin Katrin Mair und der technische Sounddesigner Alessio Mellina.
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Wie viele Stellen bei Ninja Theory tatsächlich wegfallen, ist bislang nicht bekannt. Xbox hat keine konkrete Zahl für den Stellenabbau bei diesem Studio veröffentlicht.
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Die 268 Stellen bei Xbox sind eine andere Zahl
In seiner Ankündigung vom 22. September teilte Xbox mit, insgesamt 268 Stellen bei Halo Studios, weiteren eigenen Studios sowie in der Leitung und den zentralen Funktionen von Xbox Game Studios abzubauen. Diese Zahl bezieht sich auf die umfassendere Umstrukturierung bei Xbox – nicht auf die Zahl der bei Ninja Theory wegfallenden Stellen.
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Bei Ninja Theory geht es um ein eigenes Verfahren: Xbox sprach von einer geplanten Schließung und davon, weiterhin nach anderen Möglichkeiten zu suchen. Die laufende Konsultation bedeutet also nicht, dass das Studio bereits geschlossen wurde.
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Was passiert mit Senua?
Ninja Theory hatte Senua angekündigt. Ob das Spiel eingestellt wird oder weiterentwickelt werden kann, ist bislang nicht geklärt. Die mögliche Schließung stellt seine Zukunft infrage, ist aber keine Bestätigung dafür, dass es niemals erscheinen wird.
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Auch bei Supermassive gibt es Stellenabbau
Zeitgleich gab es separate Meldungen über Stellenverluste bei Supermassive Games, dem britischen Studio hinter Until Dawn und The Dark Pictures Anthology. Im August hatte das Unternehmen eine Konsultation zu möglichen Entlassungen angekündigt, von denen bis zu 75 Beschäftigte betroffen sein könnten.
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Im Oktober berichtete ein Beschäftigter, dass mehr als 70 Kolleginnen und Kollegen das Studio verlassen würden. Betroffen seien unter anderem Entwicklung, Kunst, Produktion, Qualitätssicherung und Betrieb. Dieser Stellenabbau ist unabhängig von der Umstrukturierung bei Xbox und darf nicht zu deren Zahl von 268 Stellen hinzugerechnet werden.
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Die Meldungen zeigen Stellenverluste bei zwei bekannten britischen Spieleentwicklern. Es handelt sich jedoch um getrennte Vorgänge – nicht um eine gemeinsame Entlassungszahl.
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