JPMorgan begründet die positive Sicht mit besseren Gewinnrevisionen sowie starken Frühindikatoren aus Industrie und Konjunktur in den USA und im Euroraum. Steigende Anleiherenditen müssen Aktien laut dem Team nicht zwingend belasten, wenn sie vor allem kräftigeres Wirtschaftswachstum widerspiegeln.
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Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What is JPMorgan’s 2026 investment case for buying equity-market dips, led by Mislav Matejka, how do improving earnings revisions, strong co. Article summary: JPMorgan’s team led by Mislav Matejka argues that 2026 equity pullbacks should generally be bought, not sold: the central premise is that earnings and cyclical activity are improving enough to offset a less-friendly rate. Topic tags: general, news, general web. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fake numbers
JPMorgans Aktienstrategen um Mislav Matejka vertreten für 2026 eine klar bedingte positive Position: Breite Kursrückgänge am Aktienmarkt können Kaufgelegenheiten sein. Das bedeutet nicht, dass höhere Renditen, Inflationssorgen oder geopolitische Schocks unwichtig wären. Die zentrale Annahme lautet vielmehr, dass sich Unternehmensgewinne und konjunkturelle Daten verbessern – und ein Rücksetzer daher eher Bewertungen korrigiert als einen bevorstehenden Gewinneinbruch ankündigt. 1
Für JPMorgan ist die Richtung der Gewinnrevisionen entscheidend. Die Erwartungen an Unternehmensgewinne verbessern sich. Fallen Aktienkurse, während die erwarteten Gewinne stabil bleiben, sinkt das Kurs-Gewinn-Verhältnis: Aktien werden gemessen an den erwarteten Profiten günstiger. Ein solcher Rückgang wäre dann nicht zwingend der Beginn eines gewinngetriebenen Bärenmarkts. 1
Auch das makroökonomische Umfeld stützt diese Sicht. Die Strategen verweisen auf Einkaufsmanager- und Industrieindikatoren in den USA und im Euroraum, die sich in der Nähe von Vierjahreshochs bewegen. Zugleich hätten sich die Bedingungen für Unternehmensgewinne verbessert. 1 Laut weiterer Berichterstattung sind die Revisionen der Gewinne je Aktie inzwischen in allen Regionen positiv; die Einkaufsmanagerindizes im Euroraum legten zudem drei Monate in Folge zu.
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Das wäre wichtig, weil die Ertragsdynamik damit nicht allein von großen Technologiekonzernen abhängen müsste. Sollte sich die Belebung in höheren Umsätzen und belastbaren Margen niederschlagen, hätte der Aktienmarkt eine breitere Gewinnbasis.
Steigende Renditen von Staatsanleihen sind grundsätzlich Gegenwind für Aktien. Sie erhöhen den Zinssatz, mit dem künftige Unternehmensgewinne abgezinst werden, und machen Anleihen im Vergleich attraktiver. JPMorgan blendet diesen Bewertungseffekt nicht aus.
Matejkas Team hält jedoch die Ursache des Renditeanstiegs für entscheidend. Ein großer Teil der höheren globalen Renditen spiegele nach dieser Einschätzung eine stärkere Wirtschaftsaktivität wider – nicht einen Vertrauensverlust oder eine außer Kontrolle geratene Inflation. 2 Kräftigeres nominales Wachstum kann Umsätze und Gewinne der Unternehmen stützen und damit einen Teil des Bewertungsdrucks durch höhere Zinsen ausgleichen.
Das gilt ausdrücklich nur unter Bedingungen. Steigen Renditen vor allem wegen dauerhaft höherer Inflationserwartungen, Sorgen um die Staatsfinanzen oder deutlich restriktiverer Geldpolitik, wird das Argument für Aktien wesentlich schwächer.
Die konstruktive Einschätzung von JPMorgan ist an klare Risiken geknüpft:
Die nächste Berichtssaison ist der wichtigste kurzfristige Test für die JPMorgan-These. Höhere Gewinnschätzungen und bessere Industrieindikatoren sind zunächst vorauslaufende Signale. Quartalszahlen und Unternehmensausblicke müssen nun zeigen, dass daraus tatsächlich höhere Gewinne werden. 1
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Anleger, die dieser Einschätzung folgen, sollten daher besonders auf drei Punkte achten: Bleiben die Gewinnprognosen stabil oder steigen sie weiter? Beschreiben Unternehmen eine breiter werdende Nachfrage? Und lassen sich Belastungen durch Zinsen, Löhne oder Energiepreise bei den Margen begrenzen? Eine breit angelegte Senkung der Ausblicke würde es deutlich schwerer machen, einen Ausverkauf lediglich als Bewertungskorrektur zu deuten.
Der Unterschied zum Ausverkauf von 2022 liegt nach Ansicht der Strategen im Zusammenspiel von Zinsen und Fundamentaldaten. 2022 drückten schnelle Zinserhöhungen der Notenbanken die Bewertungen, während sich zugleich die Aussichten für Wachstum und Gewinne verschlechterten.
Die aktuelle Argumentation beruht auf der umgekehrten Kombination: Die Renditen können zwar höher liegen, aber Gewinnrevisionen und zyklische Indikatoren verbessern sich. 1
2 Höhere Renditen seien deshalb mit steigenden Aktienkursen vereinbar, wenn sie von stärkerer Aktivität und verankerten Inflationserwartungen begleitet werden – nicht aber, wenn sie eine geldpolitisch ausgelöste Rezession wahrscheinlicher machen.
JPMorgans Botschaft ist kein pauschales „Jeden Rücksetzer kaufen“. Sie lautet: Schwäche kann eine Gelegenheit sein, wenn sie überwiegend durch Stimmung, Bewertungsdruck oder vorübergehende geopolitische Sorgen entsteht und die Gewinnaussichten intakt bleiben. 1
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Neu bewertet werden müsste die These bei einem Schock für die Inflationserwartungen, anhaltend hoher ölgetriebener Inflation, deutlich strafferer Geldpolitik oder einer klaren Trendwende bei den Gewinnrevisionen.
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JPMorgan begründet die positive Sicht mit besseren Gewinnrevisionen sowie starken Frühindikatoren aus Industrie und Konjunktur in den USA und im Euroraum.
JPMorgan begründet die positive Sicht mit besseren Gewinnrevisionen sowie starken Frühindikatoren aus Industrie und Konjunktur in den USA und im Euroraum. Steigende Anleiherenditen müssen Aktien laut dem Team nicht zwingend belasten, wenn sie vor allem kräftigeres Wirtschaftswachstum widerspiegeln.
Der entscheidende Test folgt mit der Berichtssaison: Schwächere Ausblicke oder fallende Gewinnschätzungen würden die Kauf bei Schwäche These infrage stellen.