Honda überarbeitet für Zandvoort den Verbrennungsmotor: Vorkammer, Kolbenform und Schmierung sollen die Verbrennung verbessern und Reibungsverluste senken. Die neue Power Unit absolvierte vor dem geplanten Renndebüt beim Großen Preis der Niederlande vom 21.
Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What is Honda’s first 2026 Formula 1 power-unit upgrade for Aston Martin, being introduced at the Dutch Grand Prix at Zandvoort on August 21. Article summary: Honda’s Zandvoort package is a major internal-combustion-engine revision, not a new electrical system: it aims to release power by accelerating and improving combustion while cutting mechanical losses. It is a meaningful. Topic tags: general, general web, news. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fake numbers
Honda bringt beim Großen Preis der Niederlande in Zandvoort das erste größere Motoren-Upgrade der Saison für Aston Martin. Im Mittelpunkt steht nicht ein neues elektrisches System, sondern der Verbrennungsmotor: Eine schnellere und effizientere Verbrennung sowie geringere mechanische Verluste sollen zusätzliche Leistung freisetzen. Die überarbeitete Power Unit wurde zuvor bei einem Filming Day auf dem Hungaroring getestet und soll vom 21. bis 23. August erstmals an einem Rennwochenende eingesetzt werden.
Für Aston Martin kommt die Änderung zu einem kritischen Zeitpunkt. Der Saisonstart war von einem deutlichen Leistungsrückstand, Vibrationen und Zuverlässigkeitsproblemen geprägt. Eine präzise offizielle PS-Zahl gibt es allerdings nicht. Die belastbarste Einschätzung lautet deshalb: Honda erwartet einen spürbaren Fortschritt, doch erst die Daten aus Zandvoort werden zeigen, wie groß der Schritt tatsächlich ist.
Shintaro Orihara, Hondas Trackside General Manager und leitender F1-Ingenieur, nannte drei zentrale Entwicklungsbereiche:
Zusammengenommen bilden diese Maßnahmen ein integriertes Verbrennungspaket. Die Vorkammer und die Kolbengeometrie beeinflussen, wie das Kraftstoff-Luft-Gemisch verbrennt. Das überarbeitete Schmiersystem soll gleichzeitig dafür sorgen, dass weniger der erzeugten Motorleistung in Reibung verloren geht. Honda hält weitere technische Einzelheiten geheim, hat den grundlegenden Ansatz aber klar beschrieben.
Eine bestätigte offizielle Zahl existiert nicht. Orihara erklärte, Honda habe seine internen Ziele erreicht, wollte den konkreten Leistungszuwachs aber nicht nennen.
Die veröffentlichten Schätzungen gehen deutlich auseinander. Ein Bericht rechnet mit ungefähr 20 bis 50 PS mehr, eine andere Prognose nennt bis zu 30 PS. Gleichzeitig gibt es Analysen, die Hondas ursprünglichen Rückstand eher bei 90 PS als bei den häufig genannten rund 60 PS sehen.
Diese Werte sind nicht als gemessene oder bestätigte Ergebnisse zu verstehen. Sie stammen aus Medienberichten und können sich auf unterschiedliche Teile des Rückstands oder auf verschiedene Vergleichswerte beziehen. Die vorsichtige Schlussfolgerung ist daher: Das Upgrade soll einen Teil der Lücke zu Red Bull-Ford schließen, wird sie aber wahrscheinlich nicht an einem einzigen Rennwochenende vollständig beseitigen.
Auch zusätzliche Motorleistung lässt sich nicht direkt in eine fixe Rundenzeit umrechnen. Der Effekt hängt unter anderem vom Streckenlayout, der Energienutzung des Hybridsystems, den Kühlungsanforderungen, der Zuverlässigkeit, der Tankfüllung, den Reifen und der Abstimmung mit dem überarbeiteten AMR26 ab.
Im Rahmen des für 2026 eingeführten ADUO-Systems – „Additional Development and Upgrade Opportunities“ – erhielt Honda zusätzliche Entwicklungsmöglichkeiten, nachdem der Motor als deutlich langsamer als die Referenzeinheit eingestuft worden war. Das System gewährt Herstellern je nach Leistungsrückstand zusätzliche Prüfstandszeit und Spielraum innerhalb der Kostenobergrenze. Berichte unterscheiden sich jedoch bei den genauen Schwellenwerten und der konkreten Zuteilung an Honda.
Honda entschied sich, die erste Möglichkeit in einem größeren Paket zu bündeln, statt zwei kleinere Motorenspezifikationen einzuführen. Technisch ist dieser Ansatz nachvollziehbar: Vorkammer, Kolbenform, Verbrennungsabstimmung und Reibungsreduzierung beeinflussen sich gegenseitig. Ein gemeinsam entwickeltes Paket kann deshalb besser als Gesamtsystem funktionieren als mehrere isolierte Änderungen, die später erneut aufeinander abgestimmt werden müssten.
Die Entwicklung konnte zunächst auf Hondas Prüfständen bei HRC Sakura überprüft werden. Anschließend folgte der Testbetrieb auf dem Hungaroring, bevor Zandvoort als geplanter Renneinsatz festgelegt wurde. Die genauen internen Gründe für Hondas Aufteilung der ADUO-Möglichkeiten sind öffentlich nicht vollständig erklärt. Aussagen über einen exakt ausgelösten „mehr als vier Prozent“-Wert oder eine bestimmte Token-Berechnung sollten daher mit Vorsicht behandelt werden.
Entwickelt wurde das Upgrade im Rahmen des Motorenprogramms von Hondas HRC-Standort Sakura. Dort spielte sich auch ein wichtiger Teil der Zuverlässigkeitsarbeit ab. Nachdem ungewöhnliche Vibrationen das Aston-Martin-Projekt belastet hatten, wurde Berichten zufolge nach dem Großen Preis von Japan ein AMR26-Chassis zu Hondas japanischer Anlage gebracht. So konnten die Ingenieure Power Unit und Fahrzeug-Integration gemeinsam auf dem Prüfstand untersuchen.
Das ist ein wichtiger Unterschied: Aston Martins anfängliches Problem war nicht allein ein zu schwacher Motor. Die Vibrationen standen mit der Power Unit, dem Batteriesystem und der Integration in das Chassis in Verbindung. Sie führten zu Zuverlässigkeitsproblemen und beeinträchtigten zudem den Fahrkomfort von Fernando Alonso und Lance Stroll. Das trug maßgeblich zum missglückten Saisonstart bei.
Das Zandvoort-Upgrade ist vor allem auf Leistung ausgerichtet, baut aber auf den vorherigen Maßnahmen zur Stabilisierung des Projekts auf. Hondas erste Aufgabe war, die Power Unit über eine Renndistanz nutzbar zu machen. Nun soll zusätzlich der Rückstand bei der reinen Performance kleiner werden.
Aston Martin startete 2026 in eine Krise. In der offiziellen F1-Statistik wurde das Team nach elf Grands Prix mit einem Punkt, Rang zehn und zehn Ausfällen geführt. Zudem berichteten mehrere Medien, Aston Martins Führung habe erst Ende 2025 erkannt, dass sich Hondas F1-Belegschaft deutlich von jener aus der erfolgreichen Red-Bull-Partnerschaft unterschied. Anschließend wurden erfahrene Mitarbeiter aus dieser früheren Phase zurück in das Sakura-Projekt geholt.
Trotz der schwierigen Lage soll Aston Martin Honda öffentlich nicht angegriffen haben. Stattdessen hielten beide Organisationen die technische Abstimmung eng aufrecht. Das war auch deshalb notwendig, weil die Vibrationsprobleme nicht eindeutig nur dem Motor oder nur dem Chassis zugeordnet werden konnten.
Diese Zusammenarbeit bleibt strategisch entscheidend. Aston Martin kann ein Integrationsproblem nicht allein durch mehr Motorleistung lösen. Honda wiederum kann seine Power Unit nicht unabhängig von Chassis, Kühlung und Packaging des AMR26 bewerten.
Der neue Honda-Motor ist nur ein Baustein von Aston Martins Aufholplan. Beim Großen Preis von Ungarn brachte das Team ein Paket mit 16 neuen Chassis- und Aerodynamikteilen. Damit wurde der AMR26 umfassend überarbeitet. Fernando Alonso beschrieb das Auto anschließend als „viel besser“ und sah weiteres Potenzial.
Die Änderungen in Ungarn verbesserten Aston Martins Position vor allem in den Kurven. Alonso betonte jedoch auch, dass dem Team noch Motorleistung von Honda fehle. Das Zandvoort-Upgrade ist somit als Ergänzung zur Arbeit am Chassis gedacht – nicht als alleinige Rettung für die Saison.
Die ersten Ergebnisse des Ungarn-Pakets waren ermutigend, aber noch kein Beweis für den Sprung an die Spitze: Alonso erreichte Q2, während Berichte über das Debüt des überarbeiteten Autos von Platzierungen auf Rang 13 für Lance Stroll und Rang 14 für Alonso sprachen. Das deutet auf Fortschritte hin, nicht auf den unmittelbaren Anschluss an die Topteams.
Die wichtigste Messgröße wird nicht die Schlagzeile über eine mögliche PS-Zahl sein, sondern der Vergleich auf der Strecke. Besonders aufschlussreich sind:
Hondas Zandvoort-Spezifikation ist deshalb am besten als wichtiger Meilenstein der Erholung zu verstehen. Sie setzt an den richtigen Stellen an – bei Verbrennungsgeschwindigkeit, Kolbenverhalten und Reibung. Die verfügbaren Belege rechtfertigen jedoch weder eine garantierte PS-Zahl noch die Erwartung einer sofortigen Wende in der WM. Erst wenn das Motor-Upgrade mit dem Ungarn-Chassis, besserer Zuverlässigkeit und den weiteren Entwicklungsschritten zusammenspielt, lässt sich der tatsächliche Fortschritt der Partnerschaft beurteilen.
Studio Global AI
Diese Seite enthält eine quellengestützte Antwort, die Sie in Studio Global fortsetzen können.
Honda überarbeitet für Zandvoort den Verbrennungsmotor: Vorkammer, Kolbenform und Schmierung sollen die Verbrennung verbessern und Reibungsverluste senken.
Honda überarbeitet für Zandvoort den Verbrennungsmotor: Vorkammer, Kolbenform und Schmierung sollen die Verbrennung verbessern und Reibungsverluste senken. Die neue Power Unit absolvierte vor dem geplanten Renndebüt beim Großen Preis der Niederlande vom 21.
Medienprognosen reichen von etwa 20 bis 50 zusätzlichen PS, doch Honda hat keine offizielle Leistungszahl veröffentlicht.