Der enorme Erfolg von Baldur’s Gate 3 – einem Spiel im Dungeons & Dragons‑Universum – hat diese Strategie zusätzlich bestärkt. Das Spiel zeigte, dass klassische Premium‑RPGs ohne Live‑Service‑Mechaniken weiterhin ein riesiges Publikum erreichen können .
Um diese Strategie umzusetzen, hat Hasbro seine Rolle in der Branche stark erweitert.
Seit 2018 hat das Unternehmen:
Damit will Hasbro nicht mehr nur seine Marken an externe Entwickler lizenzieren, sondern selbst stärker an Entwicklung und Veröffentlichung beteiligt sein – und langfristige Spiele‑Franchises aufbauen.
Das sichtbarste Projekt dieser Strategie ist Exodus, ein groß angelegtes Science‑Fiction‑Action‑RPG.
Wichtige Fakten zum Spiel:
Gerade das Entwicklerteam macht das Projekt für RPG‑Fans interessant: Mehrere leitende Köpfe arbeiteten zuvor an BioWare‑Klassikern wie Star Wars: Knights of the Old Republic und Mass Effect.
Hasbro plant offenbar schon früh über ein einzelnes Spiel hinaus. Im selben Universum entsteht bereits ein Tabletop‑Rollenspiel, das zusammen mit Renegade Game Studios veröffentlicht wird .
Neben Exodus arbeitet Hasbro auch an einem weiteren großen Projekt: einem Action‑Adventure im Dungeons & Dragons‑Universum, das Berichten zufolge den Arbeitstitel Warlock trägt .
Öffentlich bekannt ist bisher nur wenig:
Details zu Entwicklerstudio, Plattformen oder Gameplay wurden bisher noch nicht verlässlich bestätigt.
Hinter Hasbros Milliardenstrategie steckt mehr als nur ein einzelnes großes Spiel. Das Unternehmen versucht, dauerhafte Gaming‑Franchises aufzubauen, die über verschiedene Medien hinweg funktionieren.
Die Strategie kombiniert drei Elemente:
Wenn diese Projekte erfolgreich sind, könnte Hasbro sich langfristig von einem reinen Markeninhaber zu einem vollwertigen AAA‑Publisher entwickeln – mit eigenen Studios, eigenen Welten und eigenen Gaming‑Reihen .
Die kommenden Jahre – und besonders der Start von Exodus und den neuen D&D‑Titeln – werden zeigen, ob sich diese milliardenschwere Wette auszahlt.
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