Die Rekrutierung konzentriert sich Berichten zufolge auf die A Business Group und die iPEG Business Group des Foxconn-Standorts in Zhengzhou. Im Mittelpunkt stehen vor allem vermittelte und befristete Beschäftigte – nicht ein einheitliches Programm für reguläre Festanstellungen.
Gesucht werden unter anderem Kräfte für:
Eine Recruiting-Angabe aus Zhengzhou nennt Stundenlöhne von bis zu 28 Yuan. Andere Berichte nennen für bestimmte Stellen etwa 27 Yuan pro Stunde. Der tatsächliche Verdienst kann von Geschäftsgruppe, Arbeitsplatz, Beschäftigungsstatus und zusätzlichen Zuschüssen abhängen.
Mit maximal 8.800 Yuan fällt das aktuelle Angebot etwas niedriger aus als die rund 9.000 Yuan, die während der vorherigen iPhone-Produktionssaison gemeldet wurden. Gemessen an den verfügbaren Berichten handelt es sich damit um einen hohen, aber nicht um einen neuen Rekordbonus.
Im Vergleich zum Juli zeigt sich ein anderes Bild: Damals wurden für zurückkehrende Beschäftigte Boni von bis zu 7.500 Yuan und Stundenlöhne von etwa 27 Yuan genannt. Das August-Paket scheint diesen Betrag um die 800 Yuan sowie die zeitlich begrenzten 500 Yuan für frühes Erscheinen zu ergänzen.
Für Foxconn sind solche saisonalen Anreize ein vertrautes Instrument: Vor dem Produktionshöhepunkt müssen genügend Arbeitskräfte verfügbar und möglichst viele davon bereits eingearbeitet sein. Für Beschäftigte erhöht ein Bonus den Anreiz, in einem begrenzten Zeitfenster zurückzukehren.
Zhengzhou gilt in den vorliegenden Berichten als eines der wichtigsten Hochvolumenwerke für die iPhone-Montage. Quellen aus der Lieferkette zufolge befinden sich iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max bereits in der Massenproduktion; die Fertigung wird vor einem erwarteten Start im September weiter hochgefahren.
Die Einstellungswelle bestätigt für sich genommen keinen konkreten Termin. Sie ist jedoch ein relevantes operatives Signal: Foxconn schafft offenbar zusätzliche Kapazitäten und stockt die Belegschaft für einen großen Produktionszyklus auf. Das passt zu den Berichten, wonach Apples Premium-iPhones auf den Aufbau von Lagerbeständen für die Markteinführung zusteuern.
Der 9. September 2026 gilt derzeit als der am häufigsten genannte Termin – offiziell bestätigt ist er nicht. Eine interne Verlosung für US-Mitarbeiter von Apple Retail soll darauf hingedeutet haben, dass in der ersten Septemberhälfte eine Präsenzveranstaltung geplant ist. Das interne Schreiben nannte jedoch keinen konkreten Tag.
Zum Zeitpunkt der vorliegenden Berichte hatte Apple noch keine öffentlichen Einladungen verschickt. Bis dahin bleibt der 9. September eine fundierte Schätzung und kein bestätigter Termin für die Keynote. Gleiches gilt für die erwarteten Produkte: Apple hat weder iPhone 18 Pro noch iPhone 18 Pro Max oder deren Preise offiziell angekündigt.
Mehrere Berichte rechnen damit, dass Apple neben den Pro-Modellen auch sein erstes faltbares iPhone vorstellen könnte. Die Verfügbarkeit könnte zunächst begrenzter ausfallen als bei den klassischen Pro-Modellen, weil ein neues Falt-Design schwieriger in großen Stückzahlen herzustellen sein dürfte.
Auch der Name steht nicht fest. „iPhone Fold“ und „iPhone Ultra“ sind Bezeichnungen aus der Berichterstattung, keine bestätigten Markennamen von Apple. Damit bleiben sowohl der genaue Startzeitpunkt als auch die Lieferbarkeit des faltbaren Geräts unsicherer als die allgemeine Erwartung einer September-Veranstaltung.
Ein separates Risiko betrifft die Kosten für Speicherchips. TrendForce schätzt, dass die Materialkosten eines iPhone 18 Pro mit 256 GB im Jahresvergleich um etwa 38 Prozent steigen könnten. Als wichtigsten Treiber nennt die Analyse die stark gestiegenen Speicherpreise.
Weitere Berichte verweisen darauf, dass Speicher inzwischen einen deutlich größeren Anteil an den geschätzten Komponentenkosten des Geräts ausmacht. Hintergrund ist der zunehmende Druck auf das Angebot an mobilem Speicher. Daraus folgt jedoch nicht automatisch eine Preiserhöhung im Handel. Apple könnte einen Teil der Mehrkosten selbst tragen, die Konfigurationen anpassen oder niedrigere Hardwaremargen akzeptieren.
Für Käuferinnen und Käufer ist die Schlussfolgerung deshalb begrenzt, aber relevant: Foxconns Einstellungsprogramm spricht für eine intensive Vorbereitung des Produktionshochlaufs. Gleichzeitig könnten höhere Speicherpreise die Kalkulation des neuen Pro-Modells erschweren. Ein teureres iPhone 18 Pro ist möglich, ein konkreter Verkaufspreis wurde aber noch nicht bestätigt.
Foxconn soll im Werk Zhengzhou derzeit bis zu 8.800 Yuan an kurzfristige und zurückkehrende Arbeitskräfte zahlen. Der Betrag setzt sich aus einem Rückkehrbonus von 7.500 Yuan, 800 Yuan zusätzlicher Unterstützung und einer begrenzten Zahlung von 500 Yuan für frühe Arbeitsaufnahme zusammen. Gesucht werden vor allem Beschäftigte für Montage, Tests und Qualitätskontrolle in den Geschäftsgruppen A und iPEG; für einige Stellen werden etwa 27 bis 28 Yuan pro Stunde genannt.
Die Maßnahmen passen zu Berichten über den Start der Massenproduktion von iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max. Sie sind damit ein aussagekräftiger Hinweis aus der Lieferkette – aber keine Bestätigung von Apples Event-Termin, der Produktpalette, des Namens eines möglichen Falt-iPhones oder der Verkaufspreise. Verlässliche Klarheit wird es erst mit einer offiziellen Ankündigung von Apple geben.