Parag Agrawal argumentiert, dass Klicks und Werbung an Bedeutung verlieren, wenn KI Agenten statt Menschen zu den wichtigsten Webnutzern werden. Parallel Web Systems nahm im April 2026 in einer Series B Runde 100 Millionen US Dollar bei einer gemeldeten Bewertung von 2 Milliarden US Dollar auf – fünf Monate nach ein...
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Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What is former Twitter CEO Parag Agrawal’s argument that the internet’s advertising- and click-based business model cannot survive if AI age. Article summary: Agrawal’s central claim is that a web funded by human attention breaks when AI agents, rather than people, do most of the reading and searching. Agents do not view ads, develop brand preferences, or produce meaningful cl. Topic tags: general, news, general web, user generated, documentation. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, water
Parag Agrawals These ist einfach formuliert, aber weitreichend: Das heutige Web wurde für menschliche Aufmerksamkeit gebaut – mit Suchanfragen, Klicks, Seitenaufrufen und Werbeeinblendungen. KI-Agenten könnten jedoch schon bald zu seinen häufigsten Nutzern werden. Sie suchen Informationen, lesen zahlreiche Quellen und fassen die Ergebnisse für einen Menschen zusammen, ohne dass dieser die ursprünglichen Webseiten besucht. Damit gerät genau das wirtschaftliche Signal unter Druck, von dem viele Publisher leben: der Klick. 14
44
Agrawals Unternehmen Parallel Web Systems will deshalb eine Infrastruktur für den „zweiten Nutzer“ des Webs schaffen: Software-Agenten. Gemeint ist nicht unbedingt, menschliche Websites abzuschaffen. Vielmehr soll eine agententaugliche Ebene für Suche, Datenabruf, Recherche, Quellenzuordnung und Bezahlung entstehen. 40
47
Bei einer herkömmlichen Websuche ist die Wertschöpfung relativ sichtbar: Ein Mensch gibt eine Suchanfrage ein, klickt auf ein Ergebnis, liest den Artikel, sieht möglicherweise Werbung und entwickelt vielleicht eine Vorliebe für einen bestimmten Publisher. Klicks erfüllen dabei zwei Funktionen. Sie bringen Besucher und potenzielle Werbeerlöse – und sie helfen Suchsystemen, Relevanz einzuschätzen.
Ein KI-Agent arbeitet anders. Er kann Dutzende Quellen durchsuchen, relevante Passagen extrahieren, Aussagen miteinander vergleichen und dem Nutzer direkt eine zusammengefasste Antwort liefern. Die ursprünglichen Seiten erhalten dabei möglicherweise keinen einzigen menschlichen Besuch.
In diesem Szenario sagt ein Klick wenig darüber aus, ob eine Quelle einen entscheidenden Fakt geliefert, eine Schlussfolgerung bestätigt oder eine umfangreichere Aufgabe ermöglicht hat. Agrawal meint deshalb, das Web müsse künftig eher den Nutzen einer Information für eine konkrete Aufgabe messen als die bloße Tatsache, dass jemand einen Link angeklickt hat. Parallel geht nach eigener Darstellung davon aus, dass Agenten das Web „1000-mal häufiger“ nutzen könnten als Menschen. 14
Das von Parallel vorgeschlagene Web ist eine Infrastruktur-Schicht für agentische Anwendungen. Die APIs des Unternehmens decken laut Dokumentation unter anderem Websuche, Datenextraktion, Deep Research, Entitätensuche, Chat und laufende Überwachung ab. Sie sollen Agenten und Entwicklern maschinenlesbaren Zugriff auf Webinformationen für Recherche und automatisierte Arbeitsabläufe geben. 25
Der entscheidende Wechsel betrifft das Optimierungsziel. Klassische Websysteme verwenden Aufmerksamkeit, Verlinkungen und Klicks häufig als praktische Näherungswerte für Relevanz. Ein agentenorientiertes System könnte stattdessen fragen, ob eine Quelle einem Agenten geholfen hat,
Damit würde der Nutzen einer Quelle zu einem aufgabenbezogenen Signal – und nicht nur zu einem allgemeinen Popularitätswert. Parallel hat direktes Feedback von Agenten als Alternative zu einer primären Orientierung an menschlichen Klickdaten beschrieben. 44
45
Das ist allerdings bislang die These eines Unternehmens und kein etablierter Standard für das gesamte Web. Dafür müssten Content-Anbieter, Agentenentwickler, Suchdienste und weitere Infrastrukturunternehmen ein gemeinsames System übernehmen.
Für die vorgeschlagene Vergütung setzt Parallel auf eine Attribution nach dem Vorbild der Shapley-Werte. Vereinfacht gesagt schätzt ein Shapley-Wert, wie viel zusätzlichen Nutzen ein einzelner Beteiligter zu einem gemeinsamen Ergebnis beigetragen hat.
Auf Webinhalte übertragen lautet die Frage: Wie stark hat eine bestimmte Quelle zum erfolgreichen Ergebnis eines Agenten beigetragen – unter Berücksichtigung aller anderen verfügbaren Quellen? Ein Artikel, der einen einzigartigen Fakt liefert oder die Antwort maßgeblich verändert, könnte demnach mehr Anerkennung erhalten als eine Seite, die bereits vorhandene Informationen lediglich wiederholt. 16
29
Die Idee soll Vergütung weg von reinen Besucherzahlen oder pauschalen Lizenzgebühren und hin zum messbaren Zusatzbeitrag einer Quelle verschieben. Damit entstehen jedoch schwierige technische und regulatorische Fragen: Wie lässt sich „Erfolg“ zuverlässig messen? Wie kann die Attribution einheitlich berechnet werden? Und wie verhindert man, dass Anbieter das System manipulieren?
Die vorliegenden Informationen beschreiben Shapley-basierte Vergütung als vorgeschlagenes Modell – nicht als bewiesenen Ersatz für das Werbegeschäft.
Index ist der Teil des Konzepts, der sich an Publisher, Datenanbieter und unabhängige Urheber richtet. Parallel zufolge können sie damit nachvollziehen, wie KI-Agenten ihre Inhalte nutzen: Welche Suchanfragen beantworten die Inhalte? Wie oft werden sie herangezogen? Und wie einzigartig ist ihr Beitrag zur Arbeit des Agenten? Die Vergütung soll anschließend an eine Schätzung des jeweiligen Shapley-Werts gekoppelt werden. 29
Zu den Startpartnern gehörten laut Berichten unter anderem The Atlantic, Fortune und PR Newswire sowie Anbieter von Geschäftsinformationen und unabhängige Kreative. 6
Die Bedeutung von Index liegt damit in zwei Versprechen: mehr Transparenz und eine neue Einnahmequelle. Rechteinhaber könnten sehen, wie Agentensysteme auf ihre Arbeit zurückgreifen. Gleichzeitig könnte Parallel Inhalte belohnen, die eine KI-Antwort substanziell verbessern – selbst wenn kein Mensch auf die Ursprungsseite weiterklickt.
Parallel nahm im Januar 2024 zunächst 30 Millionen US-Dollar in einer Seed-Runde auf. Im November 2025 folgte eine Series A über 100 Millionen US-Dollar bei einer gemeldeten Bewertung von 740 Millionen US-Dollar. Die Runde wurde von Kleiner Perkins und Index Ventures gemeinsam angeführt. 11
33
Im April 2026 erhielt das Unternehmen weitere 100 Millionen US-Dollar in einer Series-B-Runde unter Führung von Sequoia Capital. Die Bewertung lag Berichten zufolge bei 2 Milliarden US-Dollar. Beteiligt waren demnach auch bestehende Investoren wie Kleiner Perkins, Index Ventures, Khosla Ventures, First Round, Spark, Terrain und Abstract. 1
10
15
Parallel positioniert seine APIs als Infrastruktur für Entwickler, die agentische Produkte bauen. In der Ankündigung der Series A nannte das Unternehmen unter anderem Clay, Sourcegraph und Owner als Kunden oder Nutzer. Eine vollständige Kundenliste oder eine unabhängig bestätigte Zahl der Entwickler liegt in den verfügbaren Quellen jedoch nicht vor. 40
Parallel ist außerdem als Such- und Grounding-Option für Google-Cloud-Kunden verfügbar, die Unternehmensagenten mit Gemini-nahen Werkzeugen entwickeln. Gemeldete Integrationen erlauben es Entwicklern, Parallel Search neben Google Search für die Web-Verankerung von Agentenantworten einzusetzen. 12
Für Parallel kann diese Zusammenarbeit ein wichtiger Vertriebskanal sein: Das Unternehmen erreicht Kunden über eine etablierte Plattform, während Firmen gerade mit automatisierter Recherche und Agenten für Arbeitsabläufe experimentieren. Zugleich besteht ein strategisches Spannungsfeld. Google ist einerseits ein bedeutender Partner, verfügt andererseits aber selbst über umfangreiche Such- und KI-Infrastruktur. 5
12
Agrawals Zeitraum von 12 bis 24 Monaten ist eine Prognose und kein wissenschaftlich ermittelter Konsens. Seine Wette beruht auf dem Zusammenspiel mehrerer Entwicklungen: leistungsfähigere Modelle, bessere Werkzeugnutzung und ausgereiftere Agenten-Frameworks könnten es Software ermöglichen, im Auftrag eines einzelnen Nutzers zahlreiche Suchanfragen und Teilschritte auszuführen.
Wenn Agenten dadurch wesentlich mehr Webanfragen erzeugen als Menschen, aber statt einzelner Seiten direkt zusammengefasste Antworten liefern, könnte der Druck auf die Klick-Ökonomie zunehmen, bevor sich das alltägliche Surfverhalten der Verbraucher grundlegend verändert. Die von Parallel genannte „1000-mal“-Zahl beschreibt dabei die Erwartung des Unternehmens und sollte nicht als verifizierte Vorhersage verstanden werden. 14
Agrawal kündigt nicht an, dass das Werbemodell des Webs bereits gescheitert ist. Er entwirft vielmehr ein mögliches Marktdesign für eine Zukunft, in der Agenten den Zugang zu Onlineinformationen dominieren.
Index, direktes Agenten-Feedback und eine Vergütung nach Shapley-Werten könnten Wege eröffnen, Inhalte auch ohne menschliche Klicks zu finanzieren. Dafür müssten jedoch Attribution und Erfolg zuverlässig messbar sein – und zahlreiche Publisher, Plattformen und Agentenentwickler an einem gemeinsamen System teilnehmen.
Die stärkste Version von Agrawals Argument lautet daher unter einer Bedingung: Werden KI-Agenten tatsächlich zur wichtigsten Schnittstelle für Onlineinformationen, reichen Klicks möglicherweise nicht mehr als wirtschaftliches und rankingrelevantes Signal aus. Parallel setzt darauf, dass an ihre Stelle ein System tritt, das Agentenergebnisse, nachvollziehbare Quellen und Zahlungen für messbaren Informationsbeitrag in den Mittelpunkt stellt.
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Parag Agrawal argumentiert, dass Klicks und Werbung an Bedeutung verlieren, wenn KI Agenten statt Menschen zu den wichtigsten Webnutzern werden.
Parag Agrawal argumentiert, dass Klicks und Werbung an Bedeutung verlieren, wenn KI Agenten statt Menschen zu den wichtigsten Webnutzern werden. Parallel Web Systems nahm im April 2026 in einer Series B Runde 100 Millionen US Dollar bei einer gemeldeten Bewertung von 2 Milliarden US Dollar auf – fünf Monate nach einer Series A über ebenfalls 100 Millionen US D...
Das Produkt Index soll Rechteinhabern zeigen, wie KI Agenten ihre Inhalte verwenden, und eine Vergütung anhand des zusätzlichen Beitrags einer Quelle ermöglichen – berechnet mit sogenannten Shapley Werten.
Parag Agrawal argumentiert, dass Klicks und Werbung an Bedeutung verlieren, wenn KI Agenten statt Menschen zu den wichtigsten Webnutzern werden. Parallel Web Systems nahm im April 2026 in einer Series B Runde 100 Millionen US Dollar bei einer gemeldeten Bewertung von 2 Milliarden US Dollar auf – fünf Monate nach ein...
Veröffentlicht vonBearbeitet mit GPT-5.6 LunaBilder erstellt mit GPT Image 1.5
Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What is former Twitter CEO Parag Agrawal’s argument that the internet’s advertising- and click-based business model cannot survive if AI age. Article summary: Agrawal’s central claim is that a web funded by human attention breaks when AI agents, rather than people, do most of the reading and searching. Agents do not view ads, develop brand preferences, or produce meaningful cl. Topic tags: general, news, general web, user generated, documentation. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, water
Parag Agrawals These ist einfach formuliert, aber weitreichend: Das heutige Web wurde für menschliche Aufmerksamkeit gebaut – mit Suchanfragen, Klicks, Seitenaufrufen und Werbeeinblendungen. KI-Agenten könnten jedoch schon bald zu seinen häufigsten Nutzern werden. Sie suchen Informationen, lesen zahlreiche Quellen und fassen die Ergebnisse für einen Menschen zusammen, ohne dass dieser die ursprünglichen Webseiten besucht. Damit gerät genau das wirtschaftliche Signal unter Druck, von dem viele Publisher leben: der Klick. 14
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Agrawals Unternehmen Parallel Web Systems will deshalb eine Infrastruktur für den „zweiten Nutzer“ des Webs schaffen: Software-Agenten. Gemeint ist nicht unbedingt, menschliche Websites abzuschaffen. Vielmehr soll eine agententaugliche Ebene für Suche, Datenabruf, Recherche, Quellenzuordnung und Bezahlung entstehen. 40
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Bei einer herkömmlichen Websuche ist die Wertschöpfung relativ sichtbar: Ein Mensch gibt eine Suchanfrage ein, klickt auf ein Ergebnis, liest den Artikel, sieht möglicherweise Werbung und entwickelt vielleicht eine Vorliebe für einen bestimmten Publisher. Klicks erfüllen dabei zwei Funktionen. Sie bringen Besucher und potenzielle Werbeerlöse – und sie helfen Suchsystemen, Relevanz einzuschätzen.
Ein KI-Agent arbeitet anders. Er kann Dutzende Quellen durchsuchen, relevante Passagen extrahieren, Aussagen miteinander vergleichen und dem Nutzer direkt eine zusammengefasste Antwort liefern. Die ursprünglichen Seiten erhalten dabei möglicherweise keinen einzigen menschlichen Besuch.
In diesem Szenario sagt ein Klick wenig darüber aus, ob eine Quelle einen entscheidenden Fakt geliefert, eine Schlussfolgerung bestätigt oder eine umfangreichere Aufgabe ermöglicht hat. Agrawal meint deshalb, das Web müsse künftig eher den Nutzen einer Information für eine konkrete Aufgabe messen als die bloße Tatsache, dass jemand einen Link angeklickt hat. Parallel geht nach eigener Darstellung davon aus, dass Agenten das Web „1000-mal häufiger“ nutzen könnten als Menschen. 14
Das von Parallel vorgeschlagene Web ist eine Infrastruktur-Schicht für agentische Anwendungen. Die APIs des Unternehmens decken laut Dokumentation unter anderem Websuche, Datenextraktion, Deep Research, Entitätensuche, Chat und laufende Überwachung ab. Sie sollen Agenten und Entwicklern maschinenlesbaren Zugriff auf Webinformationen für Recherche und automatisierte Arbeitsabläufe geben. 25
Der entscheidende Wechsel betrifft das Optimierungsziel. Klassische Websysteme verwenden Aufmerksamkeit, Verlinkungen und Klicks häufig als praktische Näherungswerte für Relevanz. Ein agentenorientiertes System könnte stattdessen fragen, ob eine Quelle einem Agenten geholfen hat,
Damit würde der Nutzen einer Quelle zu einem aufgabenbezogenen Signal – und nicht nur zu einem allgemeinen Popularitätswert. Parallel hat direktes Feedback von Agenten als Alternative zu einer primären Orientierung an menschlichen Klickdaten beschrieben. 44
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Das ist allerdings bislang die These eines Unternehmens und kein etablierter Standard für das gesamte Web. Dafür müssten Content-Anbieter, Agentenentwickler, Suchdienste und weitere Infrastrukturunternehmen ein gemeinsames System übernehmen.
Für die vorgeschlagene Vergütung setzt Parallel auf eine Attribution nach dem Vorbild der Shapley-Werte. Vereinfacht gesagt schätzt ein Shapley-Wert, wie viel zusätzlichen Nutzen ein einzelner Beteiligter zu einem gemeinsamen Ergebnis beigetragen hat.
Auf Webinhalte übertragen lautet die Frage: Wie stark hat eine bestimmte Quelle zum erfolgreichen Ergebnis eines Agenten beigetragen – unter Berücksichtigung aller anderen verfügbaren Quellen? Ein Artikel, der einen einzigartigen Fakt liefert oder die Antwort maßgeblich verändert, könnte demnach mehr Anerkennung erhalten als eine Seite, die bereits vorhandene Informationen lediglich wiederholt. 16
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Die Idee soll Vergütung weg von reinen Besucherzahlen oder pauschalen Lizenzgebühren und hin zum messbaren Zusatzbeitrag einer Quelle verschieben. Damit entstehen jedoch schwierige technische und regulatorische Fragen: Wie lässt sich „Erfolg“ zuverlässig messen? Wie kann die Attribution einheitlich berechnet werden? Und wie verhindert man, dass Anbieter das System manipulieren?
Die vorliegenden Informationen beschreiben Shapley-basierte Vergütung als vorgeschlagenes Modell – nicht als bewiesenen Ersatz für das Werbegeschäft.
Index ist der Teil des Konzepts, der sich an Publisher, Datenanbieter und unabhängige Urheber richtet. Parallel zufolge können sie damit nachvollziehen, wie KI-Agenten ihre Inhalte nutzen: Welche Suchanfragen beantworten die Inhalte? Wie oft werden sie herangezogen? Und wie einzigartig ist ihr Beitrag zur Arbeit des Agenten? Die Vergütung soll anschließend an eine Schätzung des jeweiligen Shapley-Werts gekoppelt werden. 29
Zu den Startpartnern gehörten laut Berichten unter anderem The Atlantic, Fortune und PR Newswire sowie Anbieter von Geschäftsinformationen und unabhängige Kreative. 6
Die Bedeutung von Index liegt damit in zwei Versprechen: mehr Transparenz und eine neue Einnahmequelle. Rechteinhaber könnten sehen, wie Agentensysteme auf ihre Arbeit zurückgreifen. Gleichzeitig könnte Parallel Inhalte belohnen, die eine KI-Antwort substanziell verbessern – selbst wenn kein Mensch auf die Ursprungsseite weiterklickt.
Parallel nahm im Januar 2024 zunächst 30 Millionen US-Dollar in einer Seed-Runde auf. Im November 2025 folgte eine Series A über 100 Millionen US-Dollar bei einer gemeldeten Bewertung von 740 Millionen US-Dollar. Die Runde wurde von Kleiner Perkins und Index Ventures gemeinsam angeführt. 11
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Im April 2026 erhielt das Unternehmen weitere 100 Millionen US-Dollar in einer Series-B-Runde unter Führung von Sequoia Capital. Die Bewertung lag Berichten zufolge bei 2 Milliarden US-Dollar. Beteiligt waren demnach auch bestehende Investoren wie Kleiner Perkins, Index Ventures, Khosla Ventures, First Round, Spark, Terrain und Abstract. 1
10
15
Parallel positioniert seine APIs als Infrastruktur für Entwickler, die agentische Produkte bauen. In der Ankündigung der Series A nannte das Unternehmen unter anderem Clay, Sourcegraph und Owner als Kunden oder Nutzer. Eine vollständige Kundenliste oder eine unabhängig bestätigte Zahl der Entwickler liegt in den verfügbaren Quellen jedoch nicht vor. 40
Parallel ist außerdem als Such- und Grounding-Option für Google-Cloud-Kunden verfügbar, die Unternehmensagenten mit Gemini-nahen Werkzeugen entwickeln. Gemeldete Integrationen erlauben es Entwicklern, Parallel Search neben Google Search für die Web-Verankerung von Agentenantworten einzusetzen. 12
Für Parallel kann diese Zusammenarbeit ein wichtiger Vertriebskanal sein: Das Unternehmen erreicht Kunden über eine etablierte Plattform, während Firmen gerade mit automatisierter Recherche und Agenten für Arbeitsabläufe experimentieren. Zugleich besteht ein strategisches Spannungsfeld. Google ist einerseits ein bedeutender Partner, verfügt andererseits aber selbst über umfangreiche Such- und KI-Infrastruktur. 5
12
Agrawals Zeitraum von 12 bis 24 Monaten ist eine Prognose und kein wissenschaftlich ermittelter Konsens. Seine Wette beruht auf dem Zusammenspiel mehrerer Entwicklungen: leistungsfähigere Modelle, bessere Werkzeugnutzung und ausgereiftere Agenten-Frameworks könnten es Software ermöglichen, im Auftrag eines einzelnen Nutzers zahlreiche Suchanfragen und Teilschritte auszuführen.
Wenn Agenten dadurch wesentlich mehr Webanfragen erzeugen als Menschen, aber statt einzelner Seiten direkt zusammengefasste Antworten liefern, könnte der Druck auf die Klick-Ökonomie zunehmen, bevor sich das alltägliche Surfverhalten der Verbraucher grundlegend verändert. Die von Parallel genannte „1000-mal“-Zahl beschreibt dabei die Erwartung des Unternehmens und sollte nicht als verifizierte Vorhersage verstanden werden. 14
Agrawal kündigt nicht an, dass das Werbemodell des Webs bereits gescheitert ist. Er entwirft vielmehr ein mögliches Marktdesign für eine Zukunft, in der Agenten den Zugang zu Onlineinformationen dominieren.
Index, direktes Agenten-Feedback und eine Vergütung nach Shapley-Werten könnten Wege eröffnen, Inhalte auch ohne menschliche Klicks zu finanzieren. Dafür müssten jedoch Attribution und Erfolg zuverlässig messbar sein – und zahlreiche Publisher, Plattformen und Agentenentwickler an einem gemeinsamen System teilnehmen.
Die stärkste Version von Agrawals Argument lautet daher unter einer Bedingung: Werden KI-Agenten tatsächlich zur wichtigsten Schnittstelle für Onlineinformationen, reichen Klicks möglicherweise nicht mehr als wirtschaftliches und rankingrelevantes Signal aus. Parallel setzt darauf, dass an ihre Stelle ein System tritt, das Agentenergebnisse, nachvollziehbare Quellen und Zahlungen für messbaren Informationsbeitrag in den Mittelpunkt stellt.
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Parag Agrawal argumentiert, dass Klicks und Werbung an Bedeutung verlieren, wenn KI Agenten statt Menschen zu den wichtigsten Webnutzern werden.
Parag Agrawal argumentiert, dass Klicks und Werbung an Bedeutung verlieren, wenn KI Agenten statt Menschen zu den wichtigsten Webnutzern werden. Parallel Web Systems nahm im April 2026 in einer Series B Runde 100 Millionen US Dollar bei einer gemeldeten Bewertung von 2 Milliarden US Dollar auf – fünf Monate nach einer Series A über ebenfalls 100 Millionen US D...
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