Apple veranstaltet sein nächstes Hardware-Event am Mittwoch, 9. September, um 19 Uhr deutscher Zeit. Die Präsentation findet im Steve Jobs Theater auf dem Apple-Park-Gelände in Cupertino statt und wird live übertragen. Bestätigt sind bislang nur Termin, Ort, Livestream und das Motto „Surprise and Shine“ – konkrete Produkte hat Apple noch nicht angekündigt. Erwartet werden jedoch das iPhone 18 Pro, das iPhone 18 Pro Max sowie Apples erstes faltbares iPhone.
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Für Kaufinteressierte ist diese Trennung entscheidend: Das Event ist offiziell. Gerätebezeichnungen, technische Daten, Preise und Verkaufsdaten sind es fast ausnahmslos nicht.
Falt-iPhone: Der Preis wäre die eigentliche Ansage
In Berichten trägt das faltbare Modell häufig den Namen „iPhone Ultra“. Apple selbst hat diese Bezeichnung nicht bestätigt. Ein über einen einzelnen Social-Media-Account verbreiteter, angeblicher Vodafone-Australia-Eintrag nennt drei Speichervarianten:
- 256 GB: 3.699 australische Dollar
- 512 GB: 4.199 australische Dollar
- 1 TB: 4.699 australische Dollar
Weder Apple noch Vodafone Australia haben den Eintrag bestätigt. Die Zahlen sind deshalb keine Preisliste, sondern ein unbestätigtes Gerücht. Sie passen allerdings zu früheren Erwartungen von Varianten mit 256 GB, 512 GB und 1 TB – und würden das Falt-iPhone klar oberhalb von Apples bisherigem Spitzenmodell positionieren.
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Australische Verkaufspreise lassen sich wegen Mehrwertsteuer, Wechselkurs und regionaler Preisgestaltung nicht direkt auf Deutschland oder die USA übertragen. Unabhängig davon schätzt das Marktforschungsunternehmen TrendForce einen US-Startpreis von 2.099 bis 2.299 US-Dollar; stark ausgestattete Modelle könnten demnach mehr als 3.000 US-Dollar kosten. Auch das sind Schätzungen, keine Apple-Preise.
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Was über Design und Ausstattung kursiert
Nach aktuellem Stand der Berichte soll Apple auf ein buchartig aufklappbares Gerät setzen: mit einem inneren OLED-Display von rund 7,8 Zoll und einem äußeren OLED-Bildschirm von etwa 5,5 Zoll. Genannt werden außerdem ein inneres ProMotion-Display mit bis zu 120 Hz, Touch ID, 12 GB Arbeitsspeicher und Speicheroptionen bis mindestens 1 TB.
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Weitere oft wiederholte, aber unbestätigte Angaben: ein besonders dünnes Display mit kaum sichtbarer Falz, ein Titangehäuse, ein seitlich integrierter Fingerabdrucksensor, zwei 48-Megapixel-Kameras auf der Rückseite und ein Chip der A20-Familie. Bis Apple das Gerät zeigt, ist das eine mögliche Ausstattungsliste – keine verlässliche Kaufberatung.
Warum der Markt genau hinschaut
IDC erwartet, dass Apples erstes Falt-iPhone im ersten vollen Jahr seiner Verfügbarkeit mehr als 10 Millionen Geräte ausliefern könnte – trotz des erwarteten hohen Preises. Für 2027 prognostiziert IDC mehr als 17 Millionen Apple-Faltgeräte und damit rund 40 Prozent aller weltweit ausgelieferten Foldables. Das sind Marktprognosen, keine Produktions- oder Verkaufsziele von Apple.
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Die Erwartung ist relevant, weil IDC Apples Einstieg als möglichen Wachstumsschub für die bislang vergleichsweise kleine Foldable-Kategorie sieht. Daraus lässt sich aber weder ein endgültiger Preis noch die tatsächliche Nachfrage oder Verfügbarkeit ableiten.
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iPhone 18 Pro und Pro Max: Das wird erwartet
Die regulären Spitzenmodelle sollen das iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max sein. Im Gespräch sind ein A20-Pro-Chip, ein kleineres oder anders positioniertes Face-ID-System, eine 24-Megapixel-Frontkamera, Kamera-Verbesserungen und eine neue orange- beziehungsweise kupferähnliche Farboption. Das größere Pro Max könnte zudem exklusiv eine Hauptkamera mit variabler Blende erhalten.
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Apple hat keine dieser Neuerungen bestätigt. Sollte sich das Gerücht bewahrheiten, wäre das Pro Max vor allem die Wahl für Nutzerinnen und Nutzer mit Fokus auf Fotografie. Das Falt-iPhone wäre dagegen das deutlich teurere Gerät für alle, die ein großes, tabletähnliches Display wünschen.
Vorbestellung eventuell am Samstag statt am Freitag
Der erwartete Zeitplan weicht von Apples üblichem Muster ab. Mehrere Berichte rechnen damit, dass Vorbestellungen nicht am Freitag, 11. September, sondern am Samstag, 12. September, starten könnten. Der Freitag ist der 25. Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September 2001. Als Verkaufsstart wird zudem Freitag, der 18. September, genannt.
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Auch der unbestätigte Vodafone-Australia-Hinweis nennt den 12. September als möglichen Start für Vorbestellungen des Falt-iPhones. Die Übereinstimmung macht den Leak nicht automatisch glaubwürdig und bestätigt den Apple-Zeitplan nicht.
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Weitere mögliche Neuheiten – und was fehlen könnte
Neben iPhones werden neue Apple-Watch-Modelle und möglicherweise neue AirPods Pro erwartet. Als Kandidaten gelten die Apple Watch Series 12, ein neues Ultra-Modell und eine überarbeitete SE. Angekündigt hat Apple sie nicht.
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Das reguläre iPhone 18, ein günstigeres iPhone 18e und eine zweite Generation des iPhone Air könnten beim September-Event dagegen fehlen. Berichten zufolge könnte Apple seinen Veröffentlichungsrhythmus aufteilen und diese Modelle erst im Frühjahr 2027 vorstellen.
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So lässt sich das Event verfolgen
Apple überträgt die Präsentation laut Unternehmensangaben auf seiner Website. Berichte rechnen zusätzlich mit Streams in der Apple-TV-App und auf Apples YouTube-Kanal. Beginn ist am 9. September um 10 Uhr Pazifikzeit, entsprechend 19 Uhr in Deutschland.
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Für potenzielle Käufer ist am Ende weniger der nächste Leak wichtig als Apples offizielle Ansage: Name, Speichervarianten, deutsche Preise und Liefertermine werden zeigen, ob die kolportierten 3.699 australischen Dollar für das Einstiegsmodell ein realistischer Vorgeschmack oder lediglich ein falscher Platzhalter waren.