Xiaomi warnt, dass einige chinesische Flaggschiff‑Smartphones bis Ende 2026 über 10.000 Yuan kosten könnten, weil KI‑Rechenzentren große Mengen an DRAM‑ und NAND‑Speicherchips beanspruchen und die Preise treiben. Mehrere Marken – darunter Xiaomi, OPPO, Vivo, OnePlus und Honor – haben bereits Preiserhöhungen von eini...

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What is driving Xiaomi’s warning that flagship smartphones in China could exceed 10,000 yuan ($1,400–$1,500) by late 2026, how are AI-driven. Article summary: Xiaomi’s warning is mainly about memory costs: AI data-center demand is absorbing DRAM/NAND supply, while new memory capacity takes years to come online, pushing costs into flagship phone bills of materials and forcing b. Topic tags: general, general web. Reference image context from search candidates: Reference image 1: visual subject "Xiaomi President Lu Weibing has hinted that flagship smartphone prices may be heading into uncomfortable territory over the next couple of years. Speaking during a recent livestrea" source context "Xiaomi says Chinese flagships could cross ~$1,400 by late 2026" Reference image 2: visual subject "Xiaomi expects smartphone prices
Die Preise für Smartphones in China könnten in den kommenden Jahren deutlich steigen. Nach Angaben von Xiaomi‑Präsident Lu Weibing könnten einige heimische Flaggschiff‑Modelle bereits in der zweiten Hälfte von 2026 die Marke von 10.000 Yuan (etwa 1.400–1.500 US‑Dollar) überschreiten. Hauptgrund ist ein sprunghafter Anstieg der Kosten für Speicherchips entlang der globalen Elektronik‑Lieferkette.
Im Kern geht es um DRAM‑ und NAND‑Speicher, zwei der teuersten Bauteile moderner Smartphones. Ihre Preise steigen, weil die weltweite Nachfrage nach Speicher für künstliche Intelligenz explodiert.
Technologiekonzerne bauen derzeit weltweit riesige Rechenzentren für künstliche Intelligenz auf. Diese Systeme benötigen enorme Mengen an Hochleistungsspeicher – etwa DRAM und High‑Bandwidth Memory (HBM). Hersteller priorisieren deshalb zunehmend diese profitableren Produkte für Server und KI‑Infrastruktur.
Die Folge: Für klassische Konsumgeräte wie Smartphones steht weniger Speicher zur Verfügung. Dadurch steigen die Preise entlang der gesamten Halbleiter‑Lieferkette.
Neue Halbleiterfabriken lassen sich nicht schnell hochziehen. Vom Bau bis zur vollen Produktion können mehrere Jahre vergehen. Laut Lu Weibing könnte der aktuelle Preisdruck bis mindestens 2027 anhalten und sich möglicherweise erst um 2028 entspannen.
Arbeitsspeicher und Flash‑Speicher sind inzwischen zentrale Kostentreiber bei Smartphones.
Laut Xiaomi ist der Einkaufspreis für eine Konfiguration mit 12 GB RAM und 512 GB Speicher um rund 1.500 Yuan gestiegen im Vergleich zu Anfang 2025.
Noch stärker betroffen sind größere Varianten wie 16 GB RAM mit 1 TB Speicher, die bei Premium‑Modellen immer häufiger angeboten werden.
Da Speicher einen erheblichen Anteil an den Produktionskosten ausmacht, schlagen steigende DRAM‑ und NAND‑Preise direkt auf den Endpreis eines Geräts durch.
Der Effekt ist bereits im Markt sichtbar. Mehrere große Smartphone‑Marken in China haben ihre Preise für bestehende Modelle erhöht.
Damit erlebt der chinesische Smartphone‑Markt eine der größten kollektiven Preisrunden seit Jahren, ausgelöst durch steigende Komponentenpreise in der Lieferkette.
Mehrere Trends erhöhen den Kostendruck bei Premium‑Smartphones:
Größere Speicherausstattung
Flaggschiffgeräte bieten heute häufig 12–16 GB RAM und bis zu 1 TB Speicher – deutlich mehr als noch vor wenigen Jahren.
Immer teurere High‑End‑Komponenten
Auch Prozessoren, Kamerasensoren und spezialisierte KI‑Hardware treiben die Materialkosten nach oben.
Priorisierung von KI‑Servern
Speicherhersteller lenken Produktionskapazitäten zunehmend in Richtung Rechenzentren und KI‑Anwendungen, wo die Margen höher sind.
Vor diesem Hintergrund erwarten Xiaomi‑Manager, dass manche chinesischen Flaggschiff‑Smartphones bis Ende 2026 über die Marke von 10.000 Yuan steigen könnten, vor allem in Varianten mit besonders viel Speicher.
Die Speicherknappheit beeinflusst nicht nur Preise, sondern auch die Marktstruktur.
Nach Prognosen der Marktforschungsfirma IDC könnten die weltweiten Smartphone‑Auslieferungen 2026 um 12,9 % auf rund 1,12 Milliarden Geräte fallen – der niedrigste Wert seit mehr als einem Jahrzehnt.
Gleichzeitig steigen die durchschnittlichen Verkaufspreise. Dieses ungewöhnliche Muster – höhere Preise bei sinkenden Stückzahlen – deutet darauf hin, dass der Markt vor allem durch Bauteilknappheit und steigende Kosten gebremst wird.
Besonders günstige Geräte stehen unter Druck, da Hersteller mit niedrigen Margen steigende Komponentenpreise kaum auffangen können.
Wenn die Speicherpreise hoch bleiben, könnten sich mehrere Trends im Smartphone‑Markt verstärken:
Viele Analysten gehen davon aus, dass das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage bei Speicherchips bis mindestens 2026 und möglicherweise bis 2027 bestehen bleibt, bevor sich der Markt stabilisiert.
Damit wird die Preisentwicklung bei Smartphones zunehmend von einer Branche beeinflusst, die außerhalb des klassischen Mobilfunkmarkts liegt: der globalen Infrastruktur für künstliche Intelligenz.
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Xiaomi warnt, dass einige chinesische Flaggschiff‑Smartphones bis Ende 2026 über 10.000 Yuan kosten könnten, weil KI‑Rechenzentren große Mengen an DRAM‑ und NAND‑Speicherchips beanspruchen und die Preise treiben.
Xiaomi warnt, dass einige chinesische Flaggschiff‑Smartphones bis Ende 2026 über 10.000 Yuan kosten könnten, weil KI‑Rechenzentren große Mengen an DRAM‑ und NAND‑Speicherchips beanspruchen und die Preise treiben. Mehrere Marken – darunter Xiaomi, OPPO, Vivo, OnePlus und Honor – haben bereits Preiserhöhungen von einigen hundert bis zu 1.000 Yuan umgesetzt, da die Beschaffungskosten für Speicher stark gestiegen sind.
Analysten erwarten, dass die Speicherknappheit die Smartphone‑Preise weltweit erhöht und gleichzeitig die Verkaufszahlen bis mindestens 2027 unter Druck setzt.