Nicht ein üblicher jährlicher Aufschlag, sondern außergewöhnlich hohe Komponentenpreise könnten die iPhone-18-Pro-Modelle verteuern. Im Zentrum steht der Speicher: Die KI-Infrastruktur konkurriert mit Smartphone-Herstellern um DRAM-Arbeitsspeicher und NAND-Flashspeicher. Zugleich werden für die erwarteten Pro-Geräte weitere teure Bauteile diskutiert. Apple hat weder Modelle, Ausstattung, Termine noch Preise offiziell bestätigt – alle Angaben sind daher Berichte, Leaks und Analystenschätzungen.
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Preisprognosen: eine breite Spanne
| Erwartetes Modell |
Gemeldeter US-Startpreis |
Einordnung |
| iPhone 18 Pro |
etwa 1.199–1.299 US-Dollar |
Häufig genannt wird ein Plus von rund 100 US-Dollar; KeyBanc rechnet mit 1.249 US-Dollar, andere Schätzungen gehen bis 1.299 US-Dollar. 22 31 37 |
| iPhone 18 Pro Max |
etwa 1.299–1.399 US-Dollar |
Eine Schätzung mit rund 100 US-Dollar Aufpreis ergäbe 1.299 US-Dollar; KeyBanc erwartet 1.399 US-Dollar, also 200 US-Dollar mehr. 22 31 |
| Faltbares iPhone, oft „iPhone Ultra“ genannt |
mehr als 2.000 US-Dollar, meist 2.000–2.500 US-Dollar |
TrendForce nennt 2.099–2.299 US-Dollar als Einstiegsspanne; weitere Analystenschätzungen reichen bis etwa 2.500 US-Dollar. 33 37 |
TrendForce erwartet für die gesamte iPhone-18-Reihe einen Preisanstieg von 10 bis 20 %. Die häufig genannten 100 US-Dollar Aufpreis wären damit eher ein Szenario am unteren Ende als ein gefestigter Konsens.
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Beim Foldable wäre Apple voraussichtlich teurer als Samsung: Das Galaxy Z Fold 8 startete in den USA bei 1.899 US-Dollar. Bei 2.000 US-Dollar läge Apples Einstiegspreis mindestens 101 US-Dollar darüber, bei einer Schätzung von 2.400 US-Dollar rund 501 US-Dollar.
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Warum Speicher zum Kostenproblem wird
KI-Nachfrage bindet DRAM- und NAND-Kapazitäten
Speicherhersteller können Produktionskapazitäten an besonders zahlungskräftige Rechenzentrumskunden vergeben. Berichten zufolge ist die Nachfrage nach KI-Infrastruktur ein wesentlicher Faktor für die Verknappung bei DRAM und Speicherchips – und damit für steigende Kosten bei mobilem Arbeitsspeicher und Flashspeicher.
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Die Größenordnung der Prognose ist erheblich: TrendForce zufolge könnten die Speicherkosten eines Pro-Modells mit 256 GB im dritten Quartal 2026 fast 400 % über dem Vorjahresniveau liegen. Selbst von Apple ausgehandelte Einsparungen bei anderen Komponenten dürften diesen Druck auf die gesamten Materialkosten nicht ausgleichen.
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Auch Chip und Kamera könnten die Stückliste verteuern
Nicht nur Speicher steht im Fokus. Berichte bringen mögliche Aufschläge auch mit teurerem, fortschrittlichem Silizium sowie DRAM und NAND in Verbindung. Für die Pro-Modelle wird Apples A20-Pro-Chip auf 2-nm-Basis erwartet; zudem stehen Kameraänderungen im Raum. Diese technischen Angaben sind nicht bestätigt, verdeutlichen aber, warum die Kosten über den Speicher hinaus steigen könnten.
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Apples Einkaufsmacht dürfte den Effekt nur abfedern
Apple kann dank seiner Größe hart mit Zulieferern verhandeln. TrendForce geht jedoch davon aus, dass günstigere Konditionen bei anderen Teilen den Speicherpreisschock nicht vollständig auffangen. Skaleneffekte könnten einen Preisanstieg also dämpfen, garantieren aber keine stabilen Verkaufspreise.
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Tim Cook soll die Lage bei Speicherpreisen als „hundertjähriges Hochwasser“ bezeichnet haben und von exponentiellen Steigerungen gesprochen haben, wie er sie in mehr als 40 Jahren nicht erlebt habe. Diese ungewöhnlich deutliche Einschätzung erklärt, warum Analysten eher mit einer spürbaren als mit einer üblichen kleinen Preisanpassung rechnen.
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Weshalb das faltbare iPhone noch kostspieliger werden könnte
Apples erstes Foldable wäre denselben Speicher- und Chipkosten ausgesetzt wie die Pro-Modelle, käme aber mit Kosten und Fertigungsrisiken eines neuen Formfaktors hinzu. Die Gerüchte sprechen von einem buchartig faltbaren Gerät mit großem Innendisplay, kleinerem Außendisplay, seitlichem Touch ID, zwei 48-Megapixel-Rückkameras und einem Akku mit etwa 4.800 bis 5.000 mAh. Bestätigt ist nichts davon.
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Die prognostizierten mehr als 2.000 US-Dollar lassen sich daher mit zwei Faktoren erklären:
- dem angespannten Komponentenmarkt, insbesondere bei Speicher;
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- dem typischen Aufpreis für ein erstes, zunächst wahrscheinlich weniger stark produziertes Foldable. Die genannten Analystenspannen liegen klar über den Preisen herkömmlicher Pro-iPhones.
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Auch die Bezeichnung „iPhone Ultra“ ist vorläufig: Sie wird in Berichten als möglicher Name verwendet, nicht als bestätigte Apple-Marke.
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Standard-iPhone 18 und 18e möglicherweise erst 2027
Mehrere Berichte beschreiben einen zweigeteilten Start: iPhone 18 Pro, Pro Max und das Foldable im Herbst 2026; das reguläre iPhone 18, ein iPhone 18e und möglicherweise ein neues iPhone Air dann im ersten Quartal 2027. Hinweise aus der Zulieferkette werden als Stütze für den geänderten Zeitplan genannt, Apple selbst hat ihn aber nicht öffentlich bestätigt.
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Der praktische Grund für eine Staffelung liegt nahe: knappe High-End-Komponenten und Fertigungskapazitäten im Herbst zuerst für die teuersten Geräte reservieren, während günstigere Modelle in einer zweiten Produktions- und Verkaufswelle im Frühjahr folgen.
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Andere Erklärungen – etwa ein längeres Verkaufsfenster für das iPhone 17, eine schrittweise Lagerplanung oder weniger Risiko beim parallelen Start eines Foldables und einer kompletten klassischen Baureihe – sind plausible strategische Deutungen, aber keine von Apple erklärte Unternehmenspolitik.
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Worauf Käufer achten sollten
Entscheidend ist weniger ein einzelner durchgesickerter Preis als die Richtung: Ein extremer Speicherpreisschock, mögliche Mehrkosten für 2-nm-Chips und weitere Premium-Komponenten sowie ein erstes Foldable ergeben zusammen ein nachvollziehbares Argument für teurere iPhones. Die TrendForce-Prognose von 10 bis 20 % für die Reihe ist belastbarer als ein einzelner konkreter Leak. Wie viel Apple selbst übernimmt und wie viel an Käufer weitergegeben wird, bleibt bis zu offiziellen Preisen offen.
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Wer zwischen einem Pro-Upgrade und dem faltbaren Modell schwankt, sollte besonders die Spanne von 2.000 bis 2.500 US-Dollar nicht als feststehend behandeln. Sie basiert auf Analysten- und Medienberichten. Der Vergleich mit Samsungs Galaxy Z Fold 8 für 1.899 US-Dollar zeigt jedoch, dass Apples Foldable mit einem deutlichen Einstiegspreisaufschlag kommen könnte.
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