Der KI‑Boom bindet Kapazitäten für modernste Chips bei führenden Foundries, wodurch es bei älteren Fertigungsprozessen zu Engpässen kommt und einige internationale Kunden ihre Aufträge nach China verlagern. Unternehmen wie TSMC profitieren stark von der Nachfrage nach KI‑Prozessoren – ihr Umsatz stieg im ersten Quar...

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What is driving foreign customers to shift semiconductor orders back to China, how is the global AI boom reshaping foundry capacity at compa. Article summary: Foreign customers are shifting some semiconductor orders back to China because AI-related demand is absorbing capacity at non-Chinese foundries, especially for high-margin AI chips and high-bandwidth memory, leaving tigh. Topic tags: general, general web, user generated, government. Reference image context from search candidates: Reference image 1: visual subject "The global foundry industry is undergoing a structural shift, and it is emerging first in mature process nodes once widely considered oversupplied. Shanghai GTA Semiconductor teams" source context "SMIC warns AI pull-forward is rewriting chip cycle, lifts mature-node pricing" Reference image 2: visual
Der weltweite Boom bei künstlicher Intelligenz verändert gerade still und leise die Struktur der Halbleiterindustrie. Während die modernsten Chipfabriken ihre Kapazitäten zunehmend auf besonders profitable KI‑Prozessoren konzentrieren, wird die Produktion älterer Chipgenerationen knapper. Genau das führt dazu, dass einige internationale Kunden ihre Bestellungen wieder stärker bei chinesischen Foundries platzieren.
Ein Blick auf die jüngsten Geschäftszahlen von Semiconductor Manufacturing International Corp. (SMIC) – Chinas größtem Auftragsfertiger für Chips – zeigt, wie sich diese Verschiebung im globalen Halbleitermarkt bemerkbar macht.
Die Nachfrage nach KI‑Beschleunigern und zugehörigen Komponenten wächst rasant. Große Technologieunternehmen wie Nvidia oder Apple bestellen enorme Mengen hochmoderner Chips bei führenden Auftragsfertigern wie TSMC (Taiwan Semiconductor Manufacturing Company).
TSMC meldete im ersten Quartal 2026 einen Umsatz von rund 35,9 Milliarden US‑Dollar, ein Plus von über 40 % gegenüber dem Vorjahr – maßgeblich getrieben durch KI‑Chips.
Da diese Chips besonders hohe Margen erzielen, richten viele Foundries ihre modernsten Produktionslinien bevorzugt auf solche Produkte aus. Die Folge: weniger verfügbare Kapazität für sogenannte Mature‑Node‑Chips – also Halbleiter aus älteren Fertigungsprozessen, die etwa in folgenden Bereichen eingesetzt werden:
Laut SMIC‑Co‑CEO Zhao Haijun hat die KI‑Welle insbesondere bei Komponenten wie Power‑Management‑Chips bereits zu Engpässen geführt.
Wenn Kapazitäten bei nicht‑chinesischen Herstellern knapper werden, suchen Unternehmen nach Alternativen – und finden sie zunehmend in China.
SMIC erklärte in seinem Ergebnisgespräch, dass Bestellungen aus dem Ausland steigen, weil der KI‑Boom Produktionskapazitäten bei anderen Foundries absorbiert.
Mehrere Faktoren spielen dabei zusammen:
Das Ergebnis ist eine neue Arbeitsteilung im Markt: Während führende Foundries die modernsten KI‑Chips produzieren, fließen Aufträge für ältere Technologien häufiger zu chinesischen Herstellern.
Die Geschäftszahlen von SMIC zeigen, dass die Nachfrage nach diesen Technologien robust bleibt.
Für Q1 2026 meldete das Unternehmen:
Die Fabriken liefen nahezu auf Volllast: Die Auslastungsrate lag im März‑Quartal bei etwa 93,1 %.
Eine so hohe Auslastung deutet darauf hin, dass die Nachfrage nach SMIC‑Kapazitäten – insbesondere bei älteren Fertigungsprozessen – weiterhin stark ist.
Auch für das nächste Quartal erwartet das Unternehmen eine deutliche Belebung.
Die offizielle Prognose für Q2 2026 lautet:
Beide Werte liegen über den bisherigen Markterwartungen und deuten auf steigende Auslieferungen sowie bessere Preise hin.
Chinas Halbleiterstrategie konzentriert sich stark auf sogenannte Legacy‑ oder Mature‑Node‑Chips – also grundlegende Halbleiter, die in unzähligen Alltagsprodukten verbaut werden.
Laut einer Analyse des Thinktanks CSIS ist die chinesische Produktionskapazität in diesem Bereich zwischen 2014 und 2025 viermal schneller gewachsen als die weltweite Nachfrage und stellt inzwischen etwa die Hälfte der globalen Kapazität.
Diese Chips sind essenziell für zahlreiche Branchen, darunter:
Da ihre Herstellung weniger stark von den modernsten Lithografieanlagen abhängt, konnten chinesische Hersteller ihre Kapazitäten in diesem Segment trotz Exportbeschränkungen relativ schnell ausbauen.
Zusammengenommen zeichnen diese Entwicklungen ein Bild einer zunehmend segmentierten Halbleiterindustrie.
Chinesische Foundries werden die führenden Hersteller bei modernsten KI‑Chips kurzfristig kaum verdrängen. Doch ihre schnell wachsende Kapazität bei sogenannten Workhorse‑Chips macht sie zu einem wichtigen Stabilitätsfaktor der globalen Lieferketten.
Mit anderen Worten: Der KI‑Boom verändert nicht nur, welche Chips gebaut werden – sondern auch wo auf der Welt sie produziert werden.
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Der KI‑Boom bindet Kapazitäten für modernste Chips bei führenden Foundries, wodurch es bei älteren Fertigungsprozessen zu Engpässen kommt und einige internationale Kunden ihre Aufträge nach China verlagern.
Der KI‑Boom bindet Kapazitäten für modernste Chips bei führenden Foundries, wodurch es bei älteren Fertigungsprozessen zu Engpässen kommt und einige internationale Kunden ihre Aufträge nach China verlagern. Unternehmen wie TSMC profitieren stark von der Nachfrage nach KI‑Prozessoren – ihr Umsatz stieg im ersten Quartal 2026 auf rund 35,9 Mrd.
SMIC meldete für Q1 2026 rund 2,5 Mrd. US‑Dollar Umsatz und eine Auslastung von etwa 93 %, während China inzwischen etwa die Hälfte der weltweiten Kapazität für sogenannte Legacy‑Chips stellt.