Bank of America rechnet im September 2026 mit einem weiteren Anstieg der DRAM und NAND Spotpreise um 10 bis 20 Prozent. Samsung, SK hynix und Micron priorisieren HBM und Server Speicher für KI Kunden.
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Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What is driving Bank of America’s forecast that DRAM and NAND spot prices could rise another 10%–20% in September 2026, and what does this w. Article summary: Bank of America’s September call reflects a supply squeeze colliding with the seasonal purchasing peak: the major producers are allocating scarce output toward higher-value AI and server memory, leaving less DRAM and NAN. Topic tags: general, news, general web, user generated. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts w
Die Prognose der Bank of America trifft auf zwei Entwicklungen, die derzeit gleichzeitig auf den Markt einwirken: Hersteller und Händler bestellen vor dem traditionellen Jahresendgeschäft zusätzliche Ware, während die Speicherproduzenten knappe Kapazitäten bevorzugt für KI-Rechenzentren einsetzen. Deshalb könnten die Spotpreise für DRAM und NAND im September nochmals um 10 bis 20 Prozent steigen. Gemeint ist damit allerdings keine zwangsläufig gleich hohe Verteuerung jedes Vertrags, jedes Speichertyps oder jedes Endgeräts. 5
Speicherhersteller lenken ihre Produktion zunehmend auf höherpreisige Produkte für KI- und Serveranwendungen. Dazu zählen vor allem High Bandwidth Memory (HBM) – besonders schneller, gestapelter Speicher für KI-Beschleuniger – und Server-DRAM. Für Distributoren, Modulhersteller und Anbieter von Unterhaltungselektronik bleibt dadurch weniger herkömmlicher DRAM und NAND übrig. 5
Gleichzeitig ziehen Käufer ihre Bestellungen vor, um sich vor der typischerweise starken Nachfrage zum Jahresende abzusichern. Das erhöht den Wettbewerb um Bestände, die ohnehin schwer zu bekommen sind.
Es handelt sich daher nicht nur um ein Produktionsproblem, sondern auch um ein Verteilungsproblem. Neue Chipfabriken müssen gebaut, ausgestattet und hochgefahren werden. Auf einen plötzlichen Nachfrageanstieg bei KI-Speichern können die Hersteller deshalb nicht kurzfristig reagieren. Branchenberichte gehen zudem davon aus, dass Samsung, SK hynix und Micron große Teile ihrer künftigen DRAM- und HBM-Kapazitäten für KI-Kunden reserviert haben. Berichte über eine vollständig ausgebuchte Produktion für 2027 beruhen jedoch auf Branchenangaben und sind nicht durchgängig öffentlich bestätigt. 3
10
Die Spotpreise sind bereits deutlich gestiegen. Von der Bank of America zugeschriebene Daten zeigen, dass neue DDR5-5600/6400-Module mit 24 GB im August gegenüber dem Vormonat um 8 Prozent zulegten. Im Jahresvergleich lagen sie demnach 483 Prozent höher. 10
Auch bei NAND gab es kräftige Bewegungen: Neuere Bausteine verteuerten sich in einer jüngsten Woche um 5 bis 6 Prozent, ältere Komponenten stiegen um mehr als 10 Prozent. 17
Spotpreise sind nicht identisch mit den Preisen langfristiger Lieferverträge. Beide bestimmen außerdem nicht automatisch den Endpreis eines Laptops, Smartphones oder einer SSD. Bleibt der Druck am Spotmarkt jedoch bestehen, steigen die Beschaffungskosten, Rabatte werden kleiner und kleinere Abnehmer haben größere Schwierigkeiten, überhaupt ausreichende Mengen zu erhalten.
Samsung, SK hynix und Micron – die drei führenden Speicherhersteller – teilen einen größeren Teil ihrer Produktion KI-Kunden sowie margenstarken HBM- und Serverprodukten zu. Das drückt auf die Versorgung des klassischen PC-, Smartphone- und Elektronikgeschäfts. 5
Die gemeldeten Lieferquoten unterscheiden sich je nach Quelle und sollten nicht als einheitlicher Wert für den gesamten Weltmarkt verstanden werden. Eine von der Bank of America zitierte Kanalbefragung kam für den September auf eine ausreichende Spotmarkt-Versorgung von weniger als 50 Prozent. Ein anderer Branchenbericht sprach davon, dass manche PC- und Smartphonehersteller nur 60 bis 70 Prozent ihrer bestellten Mengen erhalten. 5
4
Die unterschiedlichen Zahlen dürften vor allem auf verschiedene Stichproben und Definitionen zurückgehen. Die praktische Aussage ist jedoch ähnlich: Unternehmen ohne große, langfristig gesicherte Abnahmeverträge müssen damit rechnen, weniger Speicher zu bekommen als gewünscht.
Zunächst dürften vor allem die Kosten der Hersteller steigen – nicht zwangsläufig der Preis jedes einzelnen Produkts im exakt gleichen Umfang. Betroffen sind unter anderem:
Hersteller könnten mit geringeren Rabatten, weniger Konfigurationsoptionen, kleineren Speicherausstattungen oder verspäteten Auslieferungen reagieren. Ob die höheren Kosten tatsächlich im Laden ankommen, hängt vom Lagerbestand, den Lieferverträgen, den Margen und der Preispolitik des jeweiligen Unternehmens ab.
Der Markt teilt sich damit zunehmend in zwei Bereiche: KI-Infrastruktur kann für knappe, leistungsentscheidende Speicherprodukte höhere Preise rechtfertigen. Hersteller herkömmlicher Elektronik konkurrieren dagegen um die Kapazitäten, die nach der bevorzugten Belieferung der KI-Kunden übrig bleiben. 3
5
HBM ist ein zentraler Bestandteil von KI-Beschleunigern, wie sie unter anderem in Nvidia-Systemen zum Einsatz kommen. Je mehr Nvidia und seine Kunden davon abnehmen, desto größer ist der Anreiz für Speicherhersteller, Waferkapazitäten auf HBM und Serverprodukte statt auf klassischen Consumer-DRAM zu verwenden. 8
Dadurch entsteht ein Engpass, der über die Nachfrage nach GPUs hinausgeht. Nvidia kann weiterhin starke Bestellungen für KI-Beschleuniger haben – die Zahl der vollständig gebauten und ausgelieferten Systeme kann aber zusätzlich von der Verfügbarkeit von HBM und ergänzendem Server-Speicher abhängen.
Nvidias Finanzchefin Colette Kress erklärte, der Speichermangel könne bis zum Geschäftsjahr 2028 ein Wachstumshemmnis bleiben. Dieses endet im Januar 2028. 7
8 Das bedeutet nicht, dass die Nachfrage nach Nvidia-Produkten verschwunden ist. Es bedeutet vielmehr, dass fehlender Speicher die Geschwindigkeit begrenzen kann, mit der aus Nachfrage tatsächlich fertige und ausgelieferte KI-Infrastruktur wird.
Für SK hynix ist die Knappheit wirtschaftlich vorteilhaft: Eine angespannte Versorgung stärkt die Preissetzungsmacht und ermöglicht einen größeren Anteil von HBM- und Serverprodukten im Produktmix. Mehr Nachfrage führt allerdings nicht unmittelbar zu mehr ausgelieferten Chips. Produktionskapazitäten, lange Vorlaufzeiten und die Spezialisierung von HBM begrenzen, wie schnell das Unternehmen seine Liefermengen erhöhen kann.
SK-hynix-Chef Kwak Noh-jung bezeichnete 2027 als möglicherweise schwierigstes Jahr der Branche aus Versorgungssicht. Seiner Einschätzung zufolge könnte die Nachfrage die Produktionsmöglichkeiten des Unternehmens noch deutlich über 2030 hinaus übersteigen. 1 Das stützt zwar die positive Preisperspektive für Speicherhersteller, zeigt aber zugleich, wie begrenzt das zusätzliche Angebot kurzfristig ist.
Eine breite und spürbare Entlastung vor 2027 erscheint auf Grundlage der verfügbaren Daten eher unwahrscheinlich – insbesondere bei DRAM und HBM. Die anhaltende Nachfrage von KI-Rechenzentren, die bevorzugte HBM-Produktion und die langsame Hochlaufphase neuer Kapazitäten dürften den DRAM-Markt weiter unter Druck halten. 12
Bei NAND ist das Bild differenzierter. TrendForce erwartet, dass sich der NAND-Markt in der zweiten Hälfte des Jahres 2027 entspannt, wenn neue Produktionskapazitäten verfügbar werden. Die schwache Nachfrage aus der Unterhaltungselektronik könnte dann zusätzlichen Preisdruck erzeugen. 12 Eine weitere Markteinschätzung rechnet in diesem Zeitraum ebenfalls mit einer Annäherung an das Gleichgewicht oder sogar mit einem Überangebot bei NAND, während DRAM strukturell knapp bleibt.
6
Eine Korrektur in einzelnen NAND-Segmenten könnte daher früher einsetzen als eine Entspannung des gesamten Speichermarkts. Sie würde die Preise für DRAM oder HBM nicht automatisch drücken und den Engpass bei KI-Systemen zunächst nicht lösen.
Die erwartete Steigerung der DRAM- und NAND-Spotpreise um 10 bis 20 Prozent im September spiegelt einen Markt wider, in dem KI-Nachfrage und klassische Elektronik um begrenzte Speicherkapazitäten konkurrieren. Verbraucher könnten höhere Preise, weniger attraktive Gerätekonfigurationen oder längere Lieferzeiten sehen. Hersteller müssen mit höheren Kosten und unsichereren Liefermengen planen.
Für Nvidia wird nicht nur die Nachfrage nach KI-Beschleunigern entscheidend sein, sondern auch die Verfügbarkeit von HBM und Server-DRAM. SK hynix und andere Speicherproduzenten profitieren von der Preismacht, können zusätzliches Angebot aber nur schrittweise aufbauen.
Der entscheidende Unterschied liegt zwischen den Speicherarten: DRAM und HBM dürften bis 2027 knapp bleiben, während sich NAND in der zweiten Hälfte von 2027 eher entspannen könnte. Ein einheitliches Datum für das Ende der Speicherkrise würde deshalb zwei sehr unterschiedliche Marktgeschichten vermischen.
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Bank of America rechnet im September 2026 mit einem weiteren Anstieg der DRAM und NAND Spotpreise um 10 bis 20 Prozent.
Bank of America rechnet im September 2026 mit einem weiteren Anstieg der DRAM und NAND Spotpreise um 10 bis 20 Prozent. Samsung, SK hynix und Micron priorisieren HBM und Server Speicher für KI Kunden.
DRAM und HBM dürften bis 2027 knapp bleiben. Bei NAND könnte sich die Lage dagegen in der zweiten Hälfte des Jahres 2027 entspannen, wenn neue Kapazitäten anlaufen.
Bank of America rechnet im September 2026 mit einem weiteren Anstieg der DRAM und NAND Spotpreise um 10 bis 20 Prozent. Samsung, SK hynix und Micron priorisieren HBM und Server Speicher für KI Kunden.
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Die Prognose der Bank of America trifft auf zwei Entwicklungen, die derzeit gleichzeitig auf den Markt einwirken: Hersteller und Händler bestellen vor dem traditionellen Jahresendgeschäft zusätzliche Ware, während die Speicherproduzenten knappe Kapazitäten bevorzugt für KI-Rechenzentren einsetzen. Deshalb könnten die Spotpreise für DRAM und NAND im September nochmals um 10 bis 20 Prozent steigen. Gemeint ist damit allerdings keine zwangsläufig gleich hohe Verteuerung jedes Vertrags, jedes Speichertyps oder jedes Endgeräts. 5
Speicherhersteller lenken ihre Produktion zunehmend auf höherpreisige Produkte für KI- und Serveranwendungen. Dazu zählen vor allem High Bandwidth Memory (HBM) – besonders schneller, gestapelter Speicher für KI-Beschleuniger – und Server-DRAM. Für Distributoren, Modulhersteller und Anbieter von Unterhaltungselektronik bleibt dadurch weniger herkömmlicher DRAM und NAND übrig. 5
Gleichzeitig ziehen Käufer ihre Bestellungen vor, um sich vor der typischerweise starken Nachfrage zum Jahresende abzusichern. Das erhöht den Wettbewerb um Bestände, die ohnehin schwer zu bekommen sind.
Es handelt sich daher nicht nur um ein Produktionsproblem, sondern auch um ein Verteilungsproblem. Neue Chipfabriken müssen gebaut, ausgestattet und hochgefahren werden. Auf einen plötzlichen Nachfrageanstieg bei KI-Speichern können die Hersteller deshalb nicht kurzfristig reagieren. Branchenberichte gehen zudem davon aus, dass Samsung, SK hynix und Micron große Teile ihrer künftigen DRAM- und HBM-Kapazitäten für KI-Kunden reserviert haben. Berichte über eine vollständig ausgebuchte Produktion für 2027 beruhen jedoch auf Branchenangaben und sind nicht durchgängig öffentlich bestätigt. 3
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Die Spotpreise sind bereits deutlich gestiegen. Von der Bank of America zugeschriebene Daten zeigen, dass neue DDR5-5600/6400-Module mit 24 GB im August gegenüber dem Vormonat um 8 Prozent zulegten. Im Jahresvergleich lagen sie demnach 483 Prozent höher. 10
Auch bei NAND gab es kräftige Bewegungen: Neuere Bausteine verteuerten sich in einer jüngsten Woche um 5 bis 6 Prozent, ältere Komponenten stiegen um mehr als 10 Prozent. 17
Spotpreise sind nicht identisch mit den Preisen langfristiger Lieferverträge. Beide bestimmen außerdem nicht automatisch den Endpreis eines Laptops, Smartphones oder einer SSD. Bleibt der Druck am Spotmarkt jedoch bestehen, steigen die Beschaffungskosten, Rabatte werden kleiner und kleinere Abnehmer haben größere Schwierigkeiten, überhaupt ausreichende Mengen zu erhalten.
Samsung, SK hynix und Micron – die drei führenden Speicherhersteller – teilen einen größeren Teil ihrer Produktion KI-Kunden sowie margenstarken HBM- und Serverprodukten zu. Das drückt auf die Versorgung des klassischen PC-, Smartphone- und Elektronikgeschäfts. 5
Die gemeldeten Lieferquoten unterscheiden sich je nach Quelle und sollten nicht als einheitlicher Wert für den gesamten Weltmarkt verstanden werden. Eine von der Bank of America zitierte Kanalbefragung kam für den September auf eine ausreichende Spotmarkt-Versorgung von weniger als 50 Prozent. Ein anderer Branchenbericht sprach davon, dass manche PC- und Smartphonehersteller nur 60 bis 70 Prozent ihrer bestellten Mengen erhalten. 5
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Die unterschiedlichen Zahlen dürften vor allem auf verschiedene Stichproben und Definitionen zurückgehen. Die praktische Aussage ist jedoch ähnlich: Unternehmen ohne große, langfristig gesicherte Abnahmeverträge müssen damit rechnen, weniger Speicher zu bekommen als gewünscht.
Zunächst dürften vor allem die Kosten der Hersteller steigen – nicht zwangsläufig der Preis jedes einzelnen Produkts im exakt gleichen Umfang. Betroffen sind unter anderem:
Hersteller könnten mit geringeren Rabatten, weniger Konfigurationsoptionen, kleineren Speicherausstattungen oder verspäteten Auslieferungen reagieren. Ob die höheren Kosten tatsächlich im Laden ankommen, hängt vom Lagerbestand, den Lieferverträgen, den Margen und der Preispolitik des jeweiligen Unternehmens ab.
Der Markt teilt sich damit zunehmend in zwei Bereiche: KI-Infrastruktur kann für knappe, leistungsentscheidende Speicherprodukte höhere Preise rechtfertigen. Hersteller herkömmlicher Elektronik konkurrieren dagegen um die Kapazitäten, die nach der bevorzugten Belieferung der KI-Kunden übrig bleiben. 3
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HBM ist ein zentraler Bestandteil von KI-Beschleunigern, wie sie unter anderem in Nvidia-Systemen zum Einsatz kommen. Je mehr Nvidia und seine Kunden davon abnehmen, desto größer ist der Anreiz für Speicherhersteller, Waferkapazitäten auf HBM und Serverprodukte statt auf klassischen Consumer-DRAM zu verwenden. 8
Dadurch entsteht ein Engpass, der über die Nachfrage nach GPUs hinausgeht. Nvidia kann weiterhin starke Bestellungen für KI-Beschleuniger haben – die Zahl der vollständig gebauten und ausgelieferten Systeme kann aber zusätzlich von der Verfügbarkeit von HBM und ergänzendem Server-Speicher abhängen.
Nvidias Finanzchefin Colette Kress erklärte, der Speichermangel könne bis zum Geschäftsjahr 2028 ein Wachstumshemmnis bleiben. Dieses endet im Januar 2028. 7
8 Das bedeutet nicht, dass die Nachfrage nach Nvidia-Produkten verschwunden ist. Es bedeutet vielmehr, dass fehlender Speicher die Geschwindigkeit begrenzen kann, mit der aus Nachfrage tatsächlich fertige und ausgelieferte KI-Infrastruktur wird.
Für SK hynix ist die Knappheit wirtschaftlich vorteilhaft: Eine angespannte Versorgung stärkt die Preissetzungsmacht und ermöglicht einen größeren Anteil von HBM- und Serverprodukten im Produktmix. Mehr Nachfrage führt allerdings nicht unmittelbar zu mehr ausgelieferten Chips. Produktionskapazitäten, lange Vorlaufzeiten und die Spezialisierung von HBM begrenzen, wie schnell das Unternehmen seine Liefermengen erhöhen kann.
SK-hynix-Chef Kwak Noh-jung bezeichnete 2027 als möglicherweise schwierigstes Jahr der Branche aus Versorgungssicht. Seiner Einschätzung zufolge könnte die Nachfrage die Produktionsmöglichkeiten des Unternehmens noch deutlich über 2030 hinaus übersteigen. 1 Das stützt zwar die positive Preisperspektive für Speicherhersteller, zeigt aber zugleich, wie begrenzt das zusätzliche Angebot kurzfristig ist.
Eine breite und spürbare Entlastung vor 2027 erscheint auf Grundlage der verfügbaren Daten eher unwahrscheinlich – insbesondere bei DRAM und HBM. Die anhaltende Nachfrage von KI-Rechenzentren, die bevorzugte HBM-Produktion und die langsame Hochlaufphase neuer Kapazitäten dürften den DRAM-Markt weiter unter Druck halten. 12
Bei NAND ist das Bild differenzierter. TrendForce erwartet, dass sich der NAND-Markt in der zweiten Hälfte des Jahres 2027 entspannt, wenn neue Produktionskapazitäten verfügbar werden. Die schwache Nachfrage aus der Unterhaltungselektronik könnte dann zusätzlichen Preisdruck erzeugen. 12 Eine weitere Markteinschätzung rechnet in diesem Zeitraum ebenfalls mit einer Annäherung an das Gleichgewicht oder sogar mit einem Überangebot bei NAND, während DRAM strukturell knapp bleibt.
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Eine Korrektur in einzelnen NAND-Segmenten könnte daher früher einsetzen als eine Entspannung des gesamten Speichermarkts. Sie würde die Preise für DRAM oder HBM nicht automatisch drücken und den Engpass bei KI-Systemen zunächst nicht lösen.
Die erwartete Steigerung der DRAM- und NAND-Spotpreise um 10 bis 20 Prozent im September spiegelt einen Markt wider, in dem KI-Nachfrage und klassische Elektronik um begrenzte Speicherkapazitäten konkurrieren. Verbraucher könnten höhere Preise, weniger attraktive Gerätekonfigurationen oder längere Lieferzeiten sehen. Hersteller müssen mit höheren Kosten und unsichereren Liefermengen planen.
Für Nvidia wird nicht nur die Nachfrage nach KI-Beschleunigern entscheidend sein, sondern auch die Verfügbarkeit von HBM und Server-DRAM. SK hynix und andere Speicherproduzenten profitieren von der Preismacht, können zusätzliches Angebot aber nur schrittweise aufbauen.
Der entscheidende Unterschied liegt zwischen den Speicherarten: DRAM und HBM dürften bis 2027 knapp bleiben, während sich NAND in der zweiten Hälfte von 2027 eher entspannen könnte. Ein einheitliches Datum für das Ende der Speicherkrise würde deshalb zwei sehr unterschiedliche Marktgeschichten vermischen.
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Bank of America rechnet im September 2026 mit einem weiteren Anstieg der DRAM und NAND Spotpreise um 10 bis 20 Prozent.
Bank of America rechnet im September 2026 mit einem weiteren Anstieg der DRAM und NAND Spotpreise um 10 bis 20 Prozent. Samsung, SK hynix und Micron priorisieren HBM und Server Speicher für KI Kunden.
DRAM und HBM dürften bis 2027 knapp bleiben. Bei NAND könnte sich die Lage dagegen in der zweiten Hälfte des Jahres 2027 entspannen, wenn neue Kapazitäten anlaufen.