Der nächste James Bond steht noch nicht fest. Aktuelle Berichte sehen den 31-jährigen britischen Schauspieler Jack Barton an der Spitze einer vorläufigen Shortlist – vor bekannteren Namen wie Jack Lowden, Callum Turner, Jacob Elordi, Paul Mescal und Harris Dickinson. Amazon MGM hat Barton allerdings weder als Favoriten noch die gemeldeten Kandidaten oder den Zeitplan für die Screen-Tests bestätigt.
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Was bei „Bond 26“ feststeht
Denis Villeneuve soll den nächsten Bond-Film inszenieren, Steven Knight schreibt das Drehbuch. Als Produzenten sind Amy Pascal und David Heyman beteiligt. Amazon MGM hat bestätigt, dass die Suche nach dem neuen 007 läuft. Öffentlich genannt wurde vonseiten des Studios bislang aber kein Schauspieler, und auch Details zum angeblichen Castingverfahren wurden nicht veröffentlicht.
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Pascal sagte, eine Bekanntgabe des neuen Bond-Darstellers bis Ende 2026 sei „eine gute Wette“. Das klingt bewusst vorsichtig: Es handelt sich um eine Erwartung, nicht um einen garantierten Termin.
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Warum Jack Barton als Favorit überraschen würde
Barton ist der klare Außenseiter auf der gemeldeten Liste. Zuschauerinnen und Zuschauer kennen ihn vor allem als David Nelson, den älteren Bruder von Nicks Figur in der Netflix-Serie Heartstopper, sowie als John Tonkin in SAS: Rogue Heroes. Außerdem spielte er eine kleine Rolle als Fop 1 in Yorgos Lanthimos’ Poor Things und war unter anderem in Grantchester zu sehen.
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Der Schauspieler absolvierte seine Ausbildung an der Oxford School of Drama und verfügt über ein deutlich kleineres öffentliches Profil als die übrigen genannten Kandidaten.
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24 Genau das macht die Meldung so bemerkenswert: Sollte Barton tatsächlich ausgewählt werden, würde Amazon MGM keinen bereits etablierten internationalen Star zum neuen 007 machen, sondern einen Schauspieler durch die Bond-Reihe selbst einem weltweiten Publikum vorstellen.
Berichten zufolge suchten Villeneuve und Casting-Direktorin Nina Gold in Großbritannien gezielt nach weniger bekannten Talenten und sollen von Barton angetan gewesen sein.
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36 Das ist jedoch keine öffentliche Empfehlung der beiden. Die Aussagen stammen aus der Unterhaltungsberichterstattung und sind nicht mit einer Entscheidung des Studios gleichzusetzen.
Auch eine angebliche Verbindung Bartons zu PR-Agenturen, die Daniel Craig betreuen, hat Spekulationen ausgelöst. In den vorliegenden Berichten gibt es keinen Beleg dafür, dass diese berufliche Überschneidung die Bond-Suche beeinflusst hat. Sie sollte daher als unbestätigtes Detail und nicht als belastbarer Hinweis auf eine Besetzung verstanden werden.
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Die gemeldete Sechser-Shortlist
Folgende sechs Schauspieler sollen für Screen-Tests im Gespräch sein:
- Jack Barton – bekannt aus Heartstopper, SAS: Rogue Heroes und einer kleinen Rolle in Poor Things.
- Jack Lowden – international vor allem durch Slow Horses sowie weitere Film- und Fernsehproduktionen bekannt.
- Callum Turner – unter anderem aus Masters of the Air und größeren Kinorollen bekannt.
- Jacob Elordi – bekannt aus Euphoria und Saltburn.
- Paul Mescal – wurde durch Normal People bekannt und spielte unter anderem in Gladiator II; zudem ist er Oscar-nominiert.
- Harris Dickinson – bekannt aus Filmen wie Triangle of Sadness und The Iron Claw.
Mehrere Medien haben diese Besetzungsliste veröffentlicht, offiziell bestätigt wurde sie von Amazon MGM jedoch nicht.
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Im Vergleich zu Lowden, Turner, Elordi, Mescal und Dickinson verfügt Barton über deutlich weniger prominente Hauptrollen und eine geringere internationale Bekanntheit. Die übrigen Namen sind bereits mit großen Produktionen und viel beachteten dramatischen Leistungen verbunden. Mescal bringt zusätzlich eine Oscar-Nominierung mit.
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Eine Auswahl Bartons wäre deshalb ein erheblicher Karrieresprung: vom Fernsehen und Nebenrollen in eine der bekanntesten Filmreihen der Welt.
Was die Screen-Tests zeigen könnten
Die nächste Runde der Bond-Screen-Tests soll Berichten zufolge nicht mehr im ursprünglich erwarteten August, sondern Anfang September stattfinden. Angeblich sind die genannten sechs Schauspieler dabei. Datum und Teilnehmer wurden vom Studio bislang nicht bestätigt.
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Die Tests wären besonders wichtig, wenn neben dem aktuellen Bekanntheitsgrad auch das langfristige Potenzial eine Rolle spielt. Der neue Bond muss nicht nur einen bekannten Namen mitbringen, sondern Action, Humor, Romantik und dramatische Spannung über mehrere Filme hinweg tragen können.
Berichte deuten außerdem darauf hin, dass Amazon MGM nach einem jüngeren Schauspieler sucht, der sich möglicherweise für mehrere Filme verpflichten könnte. Teilweise war von einer Reihe von fünf Filmen die Rede. Weder eine konkrete Altersgrenze noch die Zahl der geplanten Filme wurde von offizieller Seite bestätigt.
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Der angebliche Wunsch nach einem unverbrauchten Gesicht würde zu Pascals Beschreibung des nächsten Bond als „wirklich anders“, „aufregend“ und „mitreißend“ passen. Ihre Aussage beschreibt allerdings die kreative Zielsetzung – sie bestätigt nicht, dass Barton diese Rolle übernehmen wird.
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Ist Jack Barton wirklich der Favorit?
Die präziseste Antwort lautet: angeblich, aber nicht offiziell.
Unterhaltungsmedien bezeichnen Barton als führenden Namen oder „Überraschungsfavoriten“. Als Grund wird genannt, dass Nina Gold bei ihrer Suche auch weniger bekannte britische Schauspieler berücksichtigt habe und das Team auf Barton positiv reagiert haben soll.
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40 Eine öffentliche Casting-Ankündigung gibt es jedoch ebenso wenig wie eine bestätigte Liste der Screen-Test-Teilnehmer. Weder Villeneuve noch Gold oder Amazon MGM haben Barton als Favoriten bezeichnet.
Dass Barton in prominenten Wettquoten nicht auftaucht, bedeutet nicht, dass er aus dem Rennen ist. Es zeigt vor allem, wie spekulativ die Lage derzeit bleibt und wie wenige überprüfbare Informationen veröffentlicht wurden. Wettmärkte und Medienberichte sind unterschiedliche Signale – keines von beiden beweist, dass ein Schauspieler die Rolle erhalten hat.
Bis auf Weiteres sollte Barton daher als gemeldeter Favorit, nicht als der nächste James Bond bezeichnet werden. Das ist ein wichtiger Unterschied, denn die noch ausstehenden Vorsprechen könnten das Bild jederzeit verändern.
Wie geht es weiter?
Die nächsten belastbaren Hinweise wären eine Bestätigung der Screen-Test-Teilnehmer, weitere Aussagen des Produktionsteams oder eine offizielle Besetzungsankündigung. Pascals Zeitangabe „bis Ende 2026“ ist derzeit der klarste öffentlich genannte Rahmen, bleibt aber bewusst unverbindlich.
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Sollte Barton am Ende tatsächlich den Zuschlag bekommen, wäre das eine der überraschendsten Besetzungsentscheidungen in der Geschichte der Reihe: Ein einem breiten Publikum vergleichsweise unbekannter Schauspieler würde sich gegen etablierte Hauptdarsteller und einen Oscar-nominierten Konkurrenten durchsetzen. Bis Amazon MGM die Entscheidung bestätigt, ist das jedoch nur eine spannende Möglichkeit – kein feststehendes Ergebnis.