Chang’e 7 soll am 24. August 2026 mit einer Rakete vom Typ Langer Marsch 5 vom Weltraumbahnhof Wenchang auf der Insel Hainan starten.
Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What is China’s Chang’e 7 lunar mission, scheduled to launch aboard a Long March 5 rocket from the Wenchang Space Launch Site on August 24,. Article summary: Chang’e 7 is China’s forthcoming uncrewed lunar south-pole exploration mission, aimed principally at determining whether accessible water ice exists in permanently shadowed terrain near Shackleton Crater. Its planned Aug. Topic tags: general, news, general web, user generated. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts wi
Chinas Chang’e 7 soll die Südpolarregion des Mondes erkunden – insbesondere jene Krater, deren Böden dauerhaft im Schatten liegen. Dort könnte sich Wassereis über Milliarden Jahre erhalten haben. Der Start ist für den 24. August 2026 vom Weltraumbahnhof Wenchang auf der südchinesischen Insel Hainan geplant. Als Trägerrakete soll eine Langer Marsch 5 zum Einsatz kommen.
Die Mission ist nicht nur wegen ihres Ziels bemerkenswert. Chang’e 7 muss mehrere unterschiedliche Raumfahrzeuge in einer Region koordinieren, in der extreme Kälte, schwierige Lichtverhältnisse und unwegsames Gelände gleichzeitig zum Problem werden. Reuters bezeichnet sie als Chinas bislang technologisch komplexeste Mondmission. Die häufige Beschreibung als „ehrgeizigste robotische Mondmission aller Zeiten“ ist dagegen eine Bewertung und kein allgemein feststehendes Ranking.
Chang’e 7 besteht aus vier zentralen Fahrzeugtypen:
In einigen Berichten ist von einer Konfiguration mit fünf Raumfahrzeugen die Rede. Die klarste Aufschlüsselung nennt jedoch vier Haupttypen. Die zusätzliche Komplexität entsteht vor allem durch die zahlreichen wissenschaftlichen Instrumente, die auf diese Fahrzeuge verteilt sind – nicht durch ein fünftes zentrales Raumfahrzeug.
Der Südpol des Mondes zählt zu den wissenschaftlich spannendsten und technisch anspruchsvollsten Regionen unseres Nachbarn im All. Die Böden tiefer Krater erhalten dauerhaft kein direktes Sonnenlicht und gehören deshalb zu den kältesten bekannten Orten im Sonnensystem. Diese Bedingungen könnten Wassereis und andere flüchtige Stoffe konserviert haben. Gleichzeitig erschweren sie Navigation, Kommunikation, Temperaturregelung und Energieversorgung.
Auf beleuchtetem Untergrund kann der Rover die Umgebung kartieren und Bodenmaterial analysieren. Der Hüpfer soll darüber hinaus in Bereiche vordringen, in denen Dunkelheit, Steigungen oder zerklüftetes Terrain die Fahrt auf Rädern begrenzen. Orbiter, Lander, Rover und Hüpfer würden damit unterschiedliche, einander ergänzende Messmethoden einsetzen, um mögliche Eisvorkommen und ihre Verteilung zu untersuchen.
Der Rand des Shackleton-Kraters gilt als besonders interessant, weil er vergleichsweise viel Sonnenlicht bieten und zugleich den Zugang zu benachbarten Schattenregionen ermöglichen könnte. Ein endgültiger Landeplatz war laut einer im März 2026 veröffentlichten Übersicht der Planetary Society allerdings noch nicht öffentlich bekannt gegeben worden.
An Chang’e 7 sind auch internationale Partner beteiligt. Nach Angaben der chinesischen Raumfahrtbehörde stammen Beiträge aus Ägypten, Bahrain, Italien, Russland, der Schweiz und Thailand sowie von der International Lunar Observatory Association.
Dazu gehören unter anderem:
Damit geht es bei der Mission um mehr als die Suche nach Eis. Die Instrumente sollen auch die Oberfläche, den Staub und das Plasma in der unmittelbaren Mondumgebung, geologische Materialien sowie den Blick vom Mond in den Weltraum untersuchen.
Nach dem Start soll Chang’e 7 ungefähr sechs Tage bis zur Mondumlaufbahn benötigen. Dort wird der Orbiter zunächst Messungen und weitere Vorbereitungen durchführen. Erst anschließend soll der Lander seinen Abstieg in Richtung der südpolaren Zielregion beginnen. Berichte ordnen die Landung daher einem späteren Zeitpunkt im Jahr 2026 zu – nicht unmittelbar nach dem Start.
Diese Abfolge ist entscheidend: Der Orbiter kann zusätzliche Informationen über Beleuchtung, Gelände und mögliche Gefahren liefern, bevor die Oberflächenfahrzeuge zu einem Landemanöver geschickt werden. Am Südpol reicht es nicht, lediglich die richtige geografische Breite zu erreichen. Der Landeplatz muss zugleich wissenschaftlich interessant und für den Betrieb der Technik sicher genug sein.
Ein Erfolg würde China eine detaillierte robotische Erkundung einer Region ermöglichen, die für die künftige Mondforschung von zentraler Bedeutung ist. Wassereis wäre wissenschaftlich wertvoll und könnte – sofern es in zugänglichen Mengen vorhanden ist – später auch für die Erkundung genutzt werden. Chang’e 7 soll jedoch zunächst vor allem die polare Umgebung vermessen und mögliche Eisvorkommen charakterisieren. Die Mission errichtet keine Mondbasis.
Die eigentliche Bewährungsprobe liegt deshalb in der Systemintegration. Chang’e 7 muss Orbiteraufklärung, präzise Landung, Fortbewegung auf der Oberfläche und hüpfende Erkundung in einer extrem kalten und teilweise völlig dunklen Landschaft zusammenbringen. Genau diese Kombination macht die Mission zu einem bedeutenden Schritt der robotischen Monderkundung – auch wenn die Bezeichnung als „ehrgeizigste Mission aller Zeiten“ eine Einschätzung bleibt.
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Chang’e 7 soll am 24. August 2026 mit einer Rakete vom Typ Langer Marsch 5 vom Weltraumbahnhof Wenchang auf der Insel Hainan starten.
Chang’e 7 soll am 24. August 2026 mit einer Rakete vom Typ Langer Marsch 5 vom Weltraumbahnhof Wenchang auf der Insel Hainan starten. Die unbemannte Mission kombiniert vier zentrale Raumfahrzeuge: einen Orbiter, einen Lander, einen Rover und eine kleine hüpfende Sonde.
Internationale Instrumente aus Ägypten, Bahrain, Italien, Russland, der Schweiz, Thailand und der International Lunar Observatory Association sollen zusätzliche Daten über Mondoberfläche, Staub, Plasma und das Weltall...