Capcom lässt die Samurai-Actionreihe mit Onimusha: Way of the Sword zurückkehren: mit einer neuen Geschichte im Japan der Edo-Zeit, einer übernatürlich interpretierten Version von Miyamoto Musashi und Kämpfen, die vom richtigen Timing leben. Das Spiel erschien weltweit am 4. September 2026 für PlayStation 5, Xbox Series X|S, PC und Nintendo Switch 2.
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Das Urteil: ein gelungenes Onimusha-Comeback
Die Kritiken fallen klar positiv aus. Metacritic führt einen Metascore von 85 auf Basis von 88 Kritiken; 92 % davon sind positiv eingestuft.
10 Frühere, plattformspezifische Erhebungen sahen die PS5-Fassung im mittleren 80er-Bereich. Die Switch-2-Version erreichte zeitweise 89 Punkte aus lediglich sechs Wertungen – ein vielversprechender, wegen der kleinen Stichprobe aber noch wenig belastbarer Wert.
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Besonders häufig gelobt werden die befriedigenden Schwertkämpfe, abwechslungsreiche Bossduelle, aufwendig inszenierte Zwischensequenzen, Figuren und die Darstellung mit Capcoms RE Engine. Windows Central hebt etwa die Gesichtsanimationen per Motion Capture und die Optik hervor; andere Tests betonen, dass die Systeme zwar zugänglich, aber dennoch tief genug für anspruchsvolle Kämpfe seien.
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Der wiederkehrende Kritikpunkt betrifft die Struktur: Einige Rezensenten sehen Schwächen im Tempo der Spielmitte, im Ton oder in der weiter angelegten Weltgestaltung. Das verwässert für sie stellenweise ein ansonsten fokussiertes Actionspiel.
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Nintendo Switch 2: Auflösung, Bildrate und Abstriche
Die Switch-2-Fassung gilt trotz technischer Einschnitte gegenüber leistungsstärkeren Plattformen als optisch gelungen. Nintendo Life berichtet allerdings von einem deutlich sichtbaren Rückgang der Bildqualität im Handheld-Modus.
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Die technische Analyse beschreibt folgendes Verhalten:
- Auflösung im TV-Modus: maximal 1.080p; in anspruchsvollen Szenen kann die dynamische Auflösung auf etwa 720p oder leicht darunter sinken.
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- Auflösung im Handheld-Modus: maximal 900p.
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- Bildrate: Standardmäßig ist das Spiel auf 30 Bilder pro Sekunde begrenzt. Eine entsperrte Option kann zwischen 30 und 60 Bildern pro Sekunde schwanken. Ein Switch-2-Test empfand diese Einstellung überwiegend als flüssig, sie ist aber naturgemäß weniger konstant als ein festes Limit.
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Für die Praxis heißt das: Wer Wert auf ein gleichmäßigeres Bild legt, sollte beim Standardlimit bleiben. Wer direktere Reaktionen bevorzugt und Schwankungen akzeptiert, kann die Bildrate freischalten. Für möglichst klare Darstellung empfiehlt sich angesichts der Abstriche mobil eher der TV-Modus.
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Und wie schlägt sich die PS5 Pro?
Die vorliegenden Berichte reichen nicht für einen belastbaren, detaillierten Vergleich zwischen PS5 Pro und Switch 2. Angaben zu exklusiven Raytracing-Reflexionen oder einer 120-fps-Option auf PS5 Pro stammen aus einer Versionsvergleichsseite, sind hier aber nicht unabhängig bestätigt. Sie sollten daher keine alleinige Grundlage für eine Kaufentscheidung sein.
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Miyamoto Musashi gegen die Genma-Dämonen
Way of the Sword folgt dem legendären umherziehenden Schwertkämpfer Miyamoto Musashi in der Edo-Zeit. Während eines Duells mit seinem Rivalen Ganryu werden beide von den Genma überfallen – dämonischen Wesen, die fest zur Mythologie der Reihe gehören. Durch geheimnisvolle Kräfte kehren sie zurück und erhalten Oni-Handschuhe, die ihre Fähigkeiten durch absorbierte Seelen verstärken.
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So verbindet Capcom historische Anklänge mit okkultem Horror. Die Spielwelt wird von Kritikern eher als weitläufig-linear denn als vollständig offene Welt beschrieben: Dämonenjagd und der übernatürliche Konflikt bestimmen Musashis Reise.
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Warum das kein Soulslike ist
Auf den ersten Blick sind Vergleiche mit Soulslikes nachvollziehbar: Das Tempo ist überlegt, gutes Defensiv-Timing wird belohnt, und besiegte Gegner hinterlassen Seelen. Die Tests ziehen jedoch deutlich eine Grenze. Onimusha ist eher ein reaktives Actionspiel, das entschlossene Konter honoriert – nicht ein Spiel, dessen Kern aus zermürbender Bestrafung, Fortschrittsschleifen und Soulslike-Attrition besteht.
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Musashi nutzt schnelle und schwere Katana-Angriffe, Ausweichmanöver, Blocken, Parieren, eine übernatürliche Waffe sowie Pfeil und Bogen.
26 Entscheidend ist weniger eine lange Kombo als das Lesen gegnerischer Attacken und die passende Reaktion im richtigen Moment.
Die klassische Identität der Reihe zeigt sich besonders bei Issen: Wer unmittelbar vor einem gegnerischen Treffer selbst angreift, kann einen tödlichen Präzisionskonter auslösen. Bei stärkeren Gegnern eröffnen sich über Break Issen gezielte Folgeangriffe auf bestimmte Körperteile.
20 Dieses Risiko-Belohnungs-Prinzip macht die Kämpfe offensiver, als bloß hinter einem Schild auf eine Lücke zu warten.
Schwierigkeitsgrade und Spielzeit
Es gibt zwei grundlegende Schwierigkeitsstufen:
- Story: Blendet bei gegnerischen Angriffen Tasteneingaben ein und erleichtert damit das Erkennen von Kontern.
- Action: Verlangt, gegnerische Bewegungen und Angriffssignale selbst zu lesen und präzise zu reagieren.
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Die Story-Schwierigkeit lässt sich auch während eines Durchlaufs auswählen. Das macht den Einstieg zugänglicher für alle, die Setting und Handlung erleben möchten, ohne an engen Parierfenstern hängen zu bleiben.
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Eine verlässliche Zeitangabe für einen vollständigen 100%-Durchlauf ist in den vorliegenden Quellen noch nicht belegt. Eine konkrete Completionist-Schätzung wäre daher derzeit spekulativ.
Für wen lohnt sich das Spiel?
Onimusha: Way of the Sword ist eine starke Wahl für Spielerinnen und Spieler, die wuchtige Samurai-Kämpfe, ein übernatürliches historisches Szenario und präzises Timing mögen. Die Switch-2-Version ist eine überzeugende portable Fassung mit insgesamt ansehnlicher Grafik. Wer besonders empfindlich auf Auflösung und konstante Bildraten reagiert, muss aber – vor allem mobil – mit Kompromissen rechnen.
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Seine größten Stärken sind klar erkennbar: spannende Konter, stilvolle Issen-Finisher und eine filmisch inszenierte Dämonenjagd. Die ungleichmäßige Erzählgeschwindigkeit und gelegentlich überdehnte Struktur bleiben echte Schwachpunkte. Insgesamt sind sich Kritiker jedoch weitgehend einig, dass Capcom die lange ruhende Reihe mit ihrer unverwechselbaren Kernidee erfolgreich zurückgebracht hat.
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