Berd ist seit dem 18. August 2026 als Version 0.6.2 öffentlich verfügbar. Die App läuft unter macOS, Windows und Linux und basiert auf Tauri 2 sowie React 19.
Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What is Block’s open-source Berd desktop application, why did Block create it to unify access to Goose, Anthropic’s Claude Code, and OpenAI’. Article summary: Berd is Block’s Apache-2.0-licensed, native desktop workspace for running and managing AI agents, projects, skills, files, and sessions from one interface. It was created because Block employees were separately navigatin. Topic tags: general, general web, user generated. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fa
Block hat Berd für ein praktisches Problem entwickelt: Entwickler wechselten zwischen immer leistungsfähigeren, aber voneinander getrennten KI-Agenten wie Blocks Goose, Anthropics Claude Code und OpenAI Codex. Berd bringt Projekte, Unterhaltungen, Dateien, Anweisungen, Agenten und Skills in einem Desktop-Arbeitsplatz zusammen, statt jedes Tool zu einem eigenen Ziel zu machen.
Die Anwendung wurde am 18. August 2026 als Version 0.6.2 als Open Source veröffentlicht. Sie steht unter der Apache-2.0-Lizenz. Damit darf die Software genutzt, verändert und weiterverbreitet werden – auch für kommerzielle Zwecke.
Berd ist ein nativer Desktop-Client für die Arbeit mit KI-Agenten, Projekten, Tools, Skills und verschiedenen Modellen. Der wichtigste Unterschied: Berd ist kein neues KI-Modell und auch keine eigene universelle Agenten-Laufzeit. Der Mehrwert liegt in der dauerhaften Arbeitsumgebung darum herum – also in einem Ort, an dem sich Projekte organisieren, Kontexte bewahren und Agenten austauschen lassen, ohne den gesamten Workflow neu aufzubauen.
Dabei sind Goose und Berd nicht dasselbe Produkt. Goose ist Blocks offenes Agenten-Framework beziehungsweise dessen Laufzeit. Berd ist die grafische Desktop-Ebene, über die Nutzer Goose und andere unterstützte Agenten einheitlich bedienen können. Nach Angaben von Block entstand Berd aus den Erfahrungen der eigenen Teams mit Goose sowie mit unterschiedlichen Modellen und Agenten-Umgebungen.
Als Verbindungsschicht zwischen dem Desktop-Client und den Agenten-Umgebungen nutzt Berd das Agent Client Protocol (ACP). Das Protokoll soll vermeiden, dass für jeden Agenten eine eigene, maßgeschneiderte Schnittstelle gebaut werden muss: Eine ACP-kompatible Agenten-Umgebung kann über einen gemeinsamen Standard mit einem kompatiblen Client kommunizieren. In diesem austauschbaren Arbeitsablauf werden Goose, Claude Code, Codex und weitere Tools zusammengeführt.
Berd ist damit allerdings keine universelle Ersatzlösung für die Einrichtung jedes Anbieters. Goose kann als mitgelieferte oder eng integrierte Laufzeit verwendet werden. Claude Code und Codex benötigen dagegen weiterhin ihre eigenen Installationen, Konten, Abonnements oder Zugangsdaten. Welcher Agent ausgewählt wird, entscheidet außerdem mit darüber, welcher Modellanbieter Eingaben, Quellcode und Tool-Ausgaben erhält.
Die gemeldete technische Basis kombiniert Tauri 2 mit einem React-19-Frontend. Dadurch entsteht eine Desktop-Anwendung und kein reiner Browser-Arbeitsplatz. Builds gibt es für macOS, Windows und Linux.
Dieses Modell richtet sich an Entwickler, die Projektdateien und Agenten-Sitzungen neben ihrer normalen lokalen Entwicklungsumgebung nutzen möchten. Gleichzeitig bleiben die üblichen Aufgaben einer Desktop-Anwendung beim Nutzer: Updates installieren, lokale Berechtigungen verwalten, Agenten konfigurieren und Zugangsdaten schützen.
Bei Berds Local-First-Ansatz werden die Anwendung sowie Projekt- und Gesprächsverläufe lokal gespeichert, anstatt in einem von Block gehosteten Berd-Arbeitsbereich zu liegen. Das schafft eine wichtige Datenschutzgrenze, bedeutet aber nicht, dass die gesamte KI-Verarbeitung auf dem eigenen Rechner stattfindet.
Verwendet ein Agent ein Cloud-Modell, eine entfernte API oder ein externes Tool, können die entsprechenden Prompts, Quellcodes, Dateien und Tool-Ergebnisse weiterhin den Computer verlassen. Der Datenschutz hängt daher nicht nur von Berd ab, sondern auch von der gewählten Agenten-Umgebung, dem Modellanbieter, den Tools und der jeweiligen Konfiguration.
Die vorliegenden Informationen belegen keine abschließende Telemetrie-Richtlinie für Berd und nennen auch keine bestimmte Implementierung für den Passwortspeicher oder Schlüsselbund des Betriebssystems. Wer Berd für sensible Aufgaben einsetzen möchte, sollte diese Punkte vor der Einführung in der aktuellen Sicherheits- und Datenschutzdokumentation des Repositorys prüfen.
Berd selbst kann unter der Apache-2.0-Lizenz kostenlos genutzt werden. Dadurch sind jedoch nicht automatisch alle Agenten-Aufrufe gratis. Nutzer bringen in der Regel die erforderlichen Abonnements oder API-Schlüssel für den ausgewählten Agenten und das verwendete Modell mit; die Anbieter können die Nutzung separat berechnen.
Das Kostenmodell teilt sich damit praktisch auf:
Berd scheint zunächst als persönliches, lokal ausgerichtetes Entwicklerwerkzeug konzipiert zu sein – nicht als fertige Plattform für die zentrale Unternehmensverwaltung. Der Ausdruck „Distribution Seams“ beschreibt die organisatorischen und technischen Übergänge, die beim Schritt von einer nützlichen Desktop-App zu einem zentral verwalteten Unternehmensprodukt entstehen.
Dazu können zentral gesteuerte Installationen und Updates, Identitäts- und Zugriffsverwaltung, die Bereitstellung von Zugangsdaten, Netzwerk- und Proxy-Regeln, Audit-Protokolle, Support sowie Richtlinien für Agenten-Aktionen gehören. Die vorliegenden Belege zeigen nicht, dass Berd all diese Anforderungen bereits vollständig abdeckt. Unternehmen sollten solche Funktionen deshalb als offene Fragen für die Einführung prüfen – und nicht als automatisch enthaltene Eigenschaften der Apache-2.0-Veröffentlichung verstehen.
Automatisch geschlossene externe Pull Requests sind zunächst eine Entscheidung über den Beitragsprozess. Das kann bedeuten, dass Maintainer Änderungen zuerst über Issues diskutieren möchten oder dass das öffentliche Repository einen internen Quellcodebestand spiegelt.
Diese Praxis hebt die Apache-2.0-Lizenz nicht auf: Der Code darf weiterhin eingesehen, genutzt, verändert und unter den Lizenzbedingungen geforkt werden. Warum Block externe Pull Requests genau schließt, lässt sich aus den vorliegenden Informationen jedoch nicht abschließend ableiten. Eine Begründung mit Sicherheitsbedenken, Lizenzfragen oder einer grundsätzlichen Ablehnung externer Beiträge wäre daher spekulativ.
Berd und Buzz setzen auf unterschiedliche Ebenen der Zusammenarbeit.
Berd ist der persönliche Desktop-Arbeitsplatz. Eine einzelne Person steuert damit Agenten über lokale Projekte, Dateien, Skills und Sitzungen hinweg.
Buzz ist der kollaborative Arbeitsbereich. Block startete Buzz am 21. Juli 2026 als gemeinsamen Raum, in dem Menschen und KI-Agenten miteinander kommunizieren. Im Mittelpunkt stehen eine dauerhafte Projektidentität, Berechtigungen und eine Historie, die auch dann erhalten bleiben soll, wenn das Modell oder die Agenten-Umgebung gewechselt wird. Buzz unterstützt Claude Code, Codex, Goose und weitere ACP-kompatible Agenten.
Buzz lässt sich außerdem mit einem selbst betriebenen Relay einrichten – etwa auf dem eigenen Rechner oder auf einer vom Betreiber kontrollierten Infrastruktur. Die Zusammenarbeit muss damit nicht grundsätzlich über von Block gehostete Infrastruktur laufen. Allerdings verschieben sich dadurch Einrichtungs-, Betriebs- und Sicherheitsverantwortung zum Betreiber.
Beide Projekte verbindet der modell- und agenten-umgebungsneutrale Ansatz. Die vorliegenden Informationen belegen jedoch weder eine geplante Zusammenlegung von Berd und Buzz noch eine gemeinsame Produkt-Roadmap.
Blocks öffentliche Darstellung positioniert Berd als anpassbaren Arbeitsplatz für Projekte, Tools, Skills, Modelle und Agenten-Laufzeiten – nicht als reine Goose-Oberfläche. Diese Interoperabilität ist die klarste, durch die verfügbaren Informationen gestützte Richtung.
Für eine verbindliche Roadmap zu Unternehmensverwaltung, Telemetrie, Preisänderungen oder einer formellen Berd-Buzz-Integration reichen die bestätigten Informationen nicht aus. Diese Fragen bleiben offen, bis Block sie im Projekt-Repository oder in einer künftigen Ankündigung dokumentiert.
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Berd ist seit dem 18. August 2026 als Version 0.6.2 öffentlich verfügbar.
Berd ist seit dem 18. August 2026 als Version 0.6.2 öffentlich verfügbar. Die App läuft unter macOS, Windows und Linux und basiert auf Tauri 2 sowie React 19.
Berd ist der persönliche Desktop Arbeitsplatz, während Blocks im Juli 2026 gestartetes Buzz als gemeinsamer Kollaborationsraum für Menschen und KI Agenten gedacht ist.