Benjamin Cowen beziffert die Wahrscheinlichkeit, dass Bitcoins Zyklustief noch bevorsteht, auf 65 Prozent; 35 Prozent räumt er dem Szenario ein, dass der Tiefpunkt bereits erreicht wurde. Im Mittelpunkt seines Modells stehen der Realized Price bei rund 53.000 US Dollar und der 50 Wochen Durchschnitt: Ein nachhaltige...
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Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What is Benjamin Cowen’s current outlook for Bitcoin’s cycle low after its roughly 40% rebound from the summer lows, including his estimated. Article summary: Cowen remains cautiously bearish despite Bitcoin’s roughly 40% rebound from its summer low: he puts the odds at about 65% that the cycle low is still ahead, versus 35% that it is already in. His view is a probabilistic c. Topic tags: general, general web, user generated. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fa
Bitcoin hat sich vom Sommertief deutlich erholt. Für Benjamin Cowen ist das jedoch noch kein Beleg dafür, dass der Bärenmarkt beendet ist. Der Gründer von Into The Cryptoverse schätzt die Wahrscheinlichkeit, dass das Zyklustief noch bevorsteht, weiterhin auf 65 Prozent. Die Gegenwahrscheinlichkeit, dass der Tiefpunkt bereits erreicht wurde, beziffert er auf 35 Prozent. 2
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Sein Basisszenario orientiert sich an früheren Vierjahreszyklen und am Kursverhalten in Zwischenwahljahren in den USA. Dabei bleibt der Oktober 2026 für ihn das wahrscheinlichste Zeitfenster für eine Bodenbildung – allerdings als Wahrscheinlichkeitsannahme, nicht als punktgenaue Prognose. 12
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Cowen verweist auf die Jahre 2018 und 2022: Auch damals erholte sich Bitcoin innerhalb eines Bärenmarkts spürbar, bevor später im Jahr neue Tiefs folgten. Die Erholung um rund 40 Prozent seit dem Sommertief wertet er deshalb eher als kräftige Gegenbewegung als als Bestätigung eines neuen Aufwärtstrends. 2
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Das ist der Kern seiner Argumentation: Die 65/35-Verteilung soll keine Gewissheit ausdrücken. Sie ist eine Abwägung, bei der historische Parallelen das Szenario eines weiteren Tiefs derzeit noch wahrscheinlicher erscheinen lassen. 2
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Als zentralen Referenzwert nennt Cowen den Bitcoin-Realized Price bei rund 53.000 US-Dollar. Gemeint ist vereinfacht der aggregierte Einstandspreis im Netzwerk: eine On-Chain-Kennzahl, die aus den Preisen abgeleitet wird, zu denen die aktuell gehaltenen Bitcoins zuletzt bewegt wurden. 2
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Nach Cowens Lesart lagen wichtige Tiefpunkte früherer Bärenmärkte unter diesem Wert. Beim Rückgang Anfang des Sommers 2026 näherte sich Bitcoin dem Realized Price zwar an, testete ihn aber nicht. Das wertet Cowen als Hinweis darauf, dass die Bereinigung des Markts womöglich noch nicht abgeschlossen ist. 6
Daraus folgt nicht, dass 53.000 US-Dollar ein festes Kursziel wären oder Bitcoin diese Marke zwingend unterschreiten müsste. Für Cowens historisches Vergleichsmodell wäre ein nachhaltiger Tiefpunkt klar oberhalb dieses Niveaus jedoch ungewöhnlich – und würde seine These infrage stellen. 6
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Sein Zeitmodell stützt sich auf den halvingbezogenen Vierjahreszyklus von Bitcoin sowie auf frühere Zwischenwahljahre. Cowen nennt den Oktober 2026 als wahrscheinlichstes Fenster für ein Zyklustief, ungefähr ein Jahr nach dem von ihm angeführten Hoch im Oktober 2025. 12
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Praktisch betrachtet ist das eher eine erhöhte Aufmerksamkeit für das vierte Quartal als eine Vorhersage für einen bestimmten Kalendertag. Weitere historische Zeitmodelle verorten ein mögliches Tief in einem breiteren Zeitkorridor; die zeitliche Überschneidung ist daher Kontext, aber kein Beweis für einen zwingenden weiteren Rückgang. 13
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Bitcoin fiel am Frühsommertief bei rund 57.000 US-Dollar unter seinen einfachen gleitenden 200-Wochen-Durchschnitt und stieg während der anschließenden Erholung wieder darüber. Cowen bewertet diese Rückeroberung positiv, aber nicht als abschließende Bodenbestätigung. Sein Memo vom Juli weist darauf hin, dass ein Bruch und anschließendes Zurückerobern dieses Durchschnitts auch vor einem finalen Tief vorkommen kann. 6
Die Rückkehr über diese langfristige Linie nimmt damit kurzfristig Druck aus dem Markt. Sie beantwortet aber nicht automatisch die größere Frage, ob die Abwärtsphase des Zyklus bereits beendet ist.
Für die nähere Zukunft schaut Cowen besonders auf den 50-Wochen-Durchschnitt. Er vergleicht die aktuelle Lage mit 2018, als Bitcoin vom Sommertief aus mehr als 40 Prozent stieg, dann aber in der Nähe dieses Durchschnitts ins Stocken geriet. 28
Zuletzt bewegte sich Bitcoin laut Berichten um den 50-Wochen-Durchschnitt, ohne ihn klar und dauerhaft hinter sich zu lassen. Für Cowen zählen nicht kurzzeitige Berührungen oder Bewegungen innerhalb eines Tages, sondern anhaltende Wochenschlusskurse oberhalb der Linie. Das würde seine bärische Grundhaltung deutlich schwächen. 28
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Cowen nennt vor allem zwei Entwicklungen, die sein Basisszenario untergraben würden:
Eine weitere Rally allein wäre in diesem Rahmen also nicht entscheidend. Aussagekräftiger wäre das Zusammenspiel aus ausbleibender Schwäche im vierten Quartal und einer bestätigten Marktstruktur oberhalb des 50-Wochen-Durchschnitts.
Cowen hat erklärt, dass er seine bärische Neigung ändern würde, falls das historische Muster klar versagt – insbesondere dann, wenn Bitcoin das erwartete Schwächefenster ohne neues Tief durchläuft und zugleich eine robustere Trendstruktur zeigt. 3
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Mit Blick auf 2027 will er nach eigener Aussage konstruktiver werden, wenn der Markt die Phase hinter sich lässt, die er mit dem Zyklustief verbindet. Auch das bleibt jedoch eine aus seinem Zyklusmodell abgeleitete Einschätzung und keine Zusage künftiger Renditen. 36
Cowens These lässt sich in zwei mögliche Verläufe übersetzen:
Aktuell gewichtet Cowen weiterhin das erste Szenario mit 65 Prozent. Zugleich enthält seine Analyse einen klaren Gegenbeweis: Bleibt die erwartete Schwäche aus, sollte sich auch seine Wahrscheinlichkeitsrechnung in Richtung der Bullen verschieben. 2
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Benjamin Cowen beziffert die Wahrscheinlichkeit, dass Bitcoins Zyklustief noch bevorsteht, auf 65 Prozent; 35 Prozent räumt er dem Szenario ein, dass der Tiefpunkt bereits erreicht wurde.
Benjamin Cowen beziffert die Wahrscheinlichkeit, dass Bitcoins Zyklustief noch bevorsteht, auf 65 Prozent; 35 Prozent räumt er dem Szenario ein, dass der Tiefpunkt bereits erreicht wurde. Im Mittelpunkt seines Modells stehen der Realized Price bei rund 53.000 US Dollar und der 50 Wochen Durchschnitt: Ein nachhaltiger Anstieg über den Durchschnitt würde seine vorsichtige Haltung deutlich schwächen.
Cowens Einordnung basiert auf historischen Zyklen und Wahrscheinlichkeiten – nicht auf einer sicheren Kursprognose oder Anlageempfehlung.