Darüber hinaus könnten ein neues Apple TV 4K und ein HomePod mini 2 vorgestellt werden. Auch ein als HomePad oder HomePod-Touch-ähnliches Gerät beschriebenes Smart-Home-Display beziehungsweise eine Zentrale ist im Gespräch. Ein Bericht zählt insgesamt acht mögliche Produkte auf.
Bei den Gerüchten lohnt sich allerdings eine Abstufung: Die beiden iPhone-18-Pro-Modelle, ein faltbares iPhone und neue Apple-Watch-Modelle werden in den vorliegenden Berichten am beständigsten genannt. Bei den Home-Produkten sind die Hinweise weniger eindeutig – insbesondere bei Namen und Zeitplan. Kamera-AirPods und ein HomePod der dritten Generation gelten als spekulativer. Ein jüngerer Bericht kommt zudem zu dem Schluss, dass AirPods mit Kameras 2026 voraussichtlich nicht erscheinen werden.
Beide Pro-Modelle sollen mehrere wichtige Aktualisierungen erhalten. Dazu zählen angeblich der neue A20-Pro-Chip, Apples C2-Mobilfunkmodem, eine kleinere Dynamic Island und ein verbessertes LTPO+-OLED-Display. Außerdem wird über einen N2-Netzwerkchip berichtet. Apple hat keine dieser technischen Angaben bestätigt.
Für Käufer dürfte aber eine andere Frage entscheidender sein: Trennt Apple das iPhone 18 Pro Max diesmal bei der Kamera deutlicher vom kleineren Pro-Modell? Mehrere Berichte deuten darauf hin, dass das größere Modell eigene Hardware-Vorteile bekommen könnte – also mehr als nur ein größeres Display und einen größeren Akku.
Das wichtigste Gerücht betrifft eine Hauptkamera mit variabler Blende. Im Gegensatz zu einer festen Blende kann sie die Menge des einfallenden Lichts verändern. Dadurch lassen sich Belichtung und Schärfentiefe flexibler steuern – ein Vorteil, der vor allem bei wechselnden Lichtverhältnissen und für ambitioniertere Fotoaufnahmen relevant wäre.
Aus angeblich durchgesickerten Diagnoseinformationen soll hervorgehen, dass Apple einen Sony-Sensor vom Typ IMX905 mit Unterstützung für eine variable Blende verwendet. Die Pixelgröße soll mit 1,22 Mikrometern unverändert bleiben. Das würde darauf hindeuten, dass die wesentliche Neuerung in der Blendenmechanik und nicht in einem deutlich größeren Sensor liegt. Grundlage sind jedoch geleakte Unterlagen, kein offizielles Datenblatt von Apple.
Ob die variable Blende tatsächlich exklusiv im Pro Max zum Einsatz kommt, ist noch offen. Einige Berichte schreiben das Merkmal ausschließlich dem größeren Modell zu, andere nennen beide Pro-Varianten. Sicher ist daher nur: Die variable Blende gehört zu den prominentesten Kamera-Gerüchten – ihre endgültige Verfügbarkeit bleibt ungeklärt.
Ein Leaker behauptet außerdem, dass das iPhone 18 Pro Max ein exklusives Teleobjektiv mit 6-fachem optischem Zoom erhalten könnte. Möglich sei dabei eine weiterentwickelte Konstruktion mit einem Prisma mit fünf Lichtbrechungen. Das normale iPhone 18 Pro könnte stattdessen einen Telezoom im Bereich von 5- bis 6-fach bieten.
Diese Angabe stammt allerdings von einer einzelnen Quelle und ist daher deutlich unsicherer als die allgemeineren Kamera-Gerüchte. Sollte sie zutreffen, hätte das Pro Max zwei praktische Fotografie-Vorteile: mehr Kontrolle über das Licht durch die Hauptkamera und eine größere optische Reichweite für weit entfernte Motive. Bis zur offiziellen Vorstellung sollten Käufer diese Funktionen nicht als endgültig betrachten.
Apples erstes faltbares iPhone soll ein buchartiges Design erhalten. Es würde also eher wie ein kleines Tablet aufklappen, statt sich zu einem kompakten Quadrat zusammenzufalten. Die Berichte nennen ein äußeres Display mit etwa 5,4 bis 5,5 Zoll und einen inneren Bildschirm mit ungefähr 7,6 bis 7,8 Zoll.
Im aufgeklappten Zustand könnte das Seitenverhältnis bei rund 4:3 liegen. Das Nutzungserlebnis würde damit eher an ein iPad mini als an ein klassisches iPhone mit großem Bildschirm erinnern.
Das Scharnier soll die sichtbare Falte im Display möglichst unauffällig machen. Außerdem ist von zwei Akkus – jeweils einer auf einer Geräteseite – und einem rückseitigen Kamerasystem mit zwei Objektiven die Rede. Diese Details gelten jedoch als weniger belastbar als das grundlegende Foldable-Konzept. Auch „iPhone Ultra“ ist bislang nur ein gemeldeter Name; Apple könnte das Gerät letztlich anders nennen.
Beim Preis zeichnet sich eine neue Oberklasse ab. Das faltbare iPhone soll deutlich oberhalb der bisherigen iPhone-Preise liegen, in einigen Berichten ist von mehr als 2.000 US-Dollar die Rede. Ein endgültiger Preis ist nicht bekannt; konkrete Angaben zum Einstiegspreis bleiben Spekulation.
Die Apple Watch Series 12 und die Apple Watch Ultra 4 zählen zu den am konsistentesten genannten Geräten abseits des iPhones. Die Berichte nennen allgemein neue Gesundheitsfunktionen, schnellere Chips oder Designänderungen, liefern aber nur wenige verlässliche Details zu den finalen Spezifikationen.
Für Apples mögliche Home-Offensive werden folgende Produkte gehandelt:
Das HomePad-Konzept soll laut Berichten entweder auf einer Basis stehen oder an der Wand befestigt werden können. Sowohl der Name als auch das Design sind unbestätigt. Ein HomePod der dritten Generation taucht zwar in breiteren Gerüchteübersichten auf, wurde aber in einigen jüngeren Aufstellungen des möglichen September-Events nicht genannt.
Offiziell offen sind weiterhin:
Die vorsichtigste und zugleich plausibelste Erwartung lautet deshalb nicht, dass Apple garantiert acht oder mehr Produkte vorstellt. Wahrscheinlicher ist lediglich, dass das Unternehmen ein September-Event mit dem iPhone 18 Pro, dem Pro Max und einem ersten faltbaren iPhone vorbereitet.
Für das iPhone 18 Pro Max wäre die gemunkelte variable Blende der wichtigste mögliche Grund, sich gegen das kleinere Pro zu entscheiden. Das faltbare iPhone wiederum wäre kein gewöhnliches Upgrade, sondern der Einstieg in eine völlig neue Gerätekategorie – und voraussichtlich in eine deutlich höhere Preisklasse.