Apple hält seine Präsentation „Surprise and Shine“ am 9. September um 10 Uhr pazifischer Zeit im Steve Jobs Theater des Apple Park in Cupertino ab – in Deutschland entspricht das voraussichtlich 19 Uhr MESZ. Es wäre die erste große Produkt-Keynote unter CEO John Ternus: Apple hatte bestätigt, dass Ternus den Chefposten am 1. September übernimmt, während Tim Cook zum Executive Chairman des Verwaltungsrats wechselt.
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Das Wichtigste vorweg: Mit hochklassigen iPhones ist sehr wahrscheinlich zu rechnen. Konkrete Bezeichnungen, technische Daten, Euro-Preise und Verkaufsstarts bleiben aber Gerüchte, bis Apple sie selbst vorstellt.
Die wahrscheinlichsten Stars: iPhone 18 Pro und Pro Max
Am häufigsten werden das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max für die Bühne erwartet. In Gerüchteübersichten tauchen wiederholt ein A20-Pro-Chip im 2-Nanometer-Verfahren, eine kleinere Dynamic Island und eine Hauptkamera mit variabler Blende auf. Außerdem ist von 12 GB Arbeitsspeicher die Rede – Apple hat diese Angabe nicht bestätigt.
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Eine variable Blende wäre bei der Kamera besonders interessant: Sie könnte die einfallende Lichtmenge anpassen. Wie Apple diese Technik in der Praxis umsetzt, ob sie in beiden Pro-Modellen steckt und welche weiteren Kameradaten gelten, ist offen.
Preise: Noch keine Grundlage für Kaufentscheidungen
Einige Berichte rechnen mit steigenden Preisen für die Pro-Modelle und verweisen auf höhere Kosten für Chips und Arbeitsspeicher. Die Schätzungen gehen weit auseinander; teils ist von Aufschlägen bis zu 300 US-Dollar die Rede. Apple hat weder Preise noch Speicheroptionen oder Verfügbarkeit bekannt gegeben. Das sind daher keine belastbaren Preisprognosen.
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Erstes faltbares iPhone als zweiter großer Programmpunkt?
Ebenso viel Aufmerksamkeit erhält Apples mutmaßlich erstes faltbares iPhone. Die Berichte beschreiben meist ein Gerät im Buchformat. Als mögliche Namen werden iPhone Fold und iPhone Ultra genannt – offiziell ist keiner davon.
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Mehrere Quellen erwarten auch für dieses Gerät den A20 Pro. Unbestätigt bleiben unter anderem die exakten Displaygrößen, das Scharnier, die Proportionen im geschlossenen Zustand, das biometrische System und der Preis.
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Entscheidend ist die Trennung zwischen Erwartung und Gewissheit: Ein faltbares iPhone wird breit erwartet; sein finaler Name und das konkrete Hardware-Design sind es nicht. Formulierungen wie „drittes großes iPhone-Redesign“ sind redaktionelle Einordnungen, keine offizielle Apple-Kategorie.
Kommt das normale iPhone 18 erst 2027?
Ein weitreichendes Gerücht betrifft den Veröffentlichungsrhythmus. Demnach könnte Apple seine iPhone-Neuheiten auf zwei Termine aufteilen: Im September stünden iPhone 18 Pro, iPhone 18 Pro Max und das faltbare Modell im Fokus. Das reguläre iPhone 18, ein iPhone 18e und ein Nachfolger des iPhone Air könnten erst im Frühjahr 2027 erscheinen.
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Das wäre eine deutliche Abkehr vom üblichen Muster, bei dem die gesamte iPhone-Hauptreihe im Herbst startet. Auch dieser Zeitplan ist nicht bestätigt – wer jetzt ein iPhone kaufen möchte, sollte seine Entscheidung nicht allein darauf stützen.
Diese weiteren Produkte sind möglich
Neue Apple-Watch-Modelle und AirPods werden in vielen Vorschauen genannt und sind damit plausible Ergänzungen einer Hardware-Keynote.
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Weniger eindeutig ist die Lage bei einem neuen Apple TV, einem HomePod mini oder einem Smart-Home-Produkt mit Display. Solche Geräte erscheinen zwar in übergreifenden Berichten zu Apples Produktplanung, daraus folgt aber nicht, dass sie am 9. September gezeigt werden.
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Auch Software könnte Thema sein. Für eine belastbare Liste konkreter iOS-27-Neuerungen gibt es allerdings zu wenig Hinweise. Apples Plattformversionen aus dem Jahr 2025 hießen iOS 26, iPadOS 26, macOS 26, watchOS 26, tvOS 26 und visionOS 26; mögliche Software-Ankündigungen sollten deshalb klar von den stärker gestützten Hardware-Erwartungen getrennt werden.
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So lässt sich die Präsentation verfolgen
Laut Berichten wird Apple die Veranstaltung über seine Website, die Apple-TV-App und YouTube streamen. Der Start ist um 10 Uhr pazifischer Zeit beziehungsweise 13 Uhr an der US-Ostküste vorgesehen.
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Blick über die Keynote hinaus
Gerüchteübersichten nennen für Ende 2026 und Anfang 2027 weitere Apple-Hardware: ein iPad mini mit OLED-Display, einen aktualisierten iMac, einen Smart-Home-Hub sowie ein neu gestaltetes High-End-MacBook mit OLED-Touchscreen. In manchen Berichten trägt letzteres den Namen „MacBook Ultra“.
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Gerade diese längerfristige Roadmap ist besonders unsicher. Bei Terminplänen und selbst bei den erwarteten Chip-Konfigurationen des angeblichen High-End-MacBooks gibt es Unterschiede zwischen den Berichten. Maßgeblich bleibt daher, was Apple am 9. September tatsächlich ankündigt – nicht die längste Gerüchteliste.
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