Apple hat sein Event „Surprise and Shine“ für Mittwoch, den 9. September 2026, angekündigt. Die Präsentation beginnt um 10 Uhr pazifischer Zeit – das entspricht voraussichtlich 19 Uhr MESZ – im Steve Jobs Theater auf dem Apple-Park-Gelände in Cupertino und wird online übertragen. Für den neuen Apple-Chef John Ternus wäre es die erste große Produktshow in dieser Rolle. Welche Geräte tatsächlich vorgestellt werden, hat Apple allerdings nicht verraten. Die folgenden Details basieren daher auf Berichten und Lieferketteninformationen.
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Im Fokus: Apples erstes faltbares iPhone
Der Star der Veranstaltung dürfte Apples erstes faltbares Smartphone sein. Der Name iPhone Ultra gilt als wahrscheinlich, ist aber nicht offiziell bestätigt. Erwartet wird kein kleines Klapphandy, sondern ein Gerät im Buchformat: Zugeklappt ein Smartphone, aufgeklappt eher ein kompaktes Arbeitsgerät mit Tablet-Charakter. Bloomberg zufolge soll es gemeinsam mit der iPhone-18-Pro-Reihe erscheinen und bei rund 2.000 US-Dollar starten.
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Große Displays und extrem dünnes Gehäuse
Die wiederkehrenden Angaben nennen einen 7,7-Zoll-Bildschirm innen und ein 5,3-Zoll-Display außen. Im aufgeklappten Zustand könnte das Gerät nur etwa 4,5 bis 4,8 Millimeter dünn sein.
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Als Prozessor wird Apples A20 Pro erwartet. Der größere Bildschirm soll mit iOS 27 parallele Apps und Multitasking ermöglichen, wie man es eher vom iPad kennt.
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Mögliche Abstriche: Touch ID und zwei Rückkameras
Ausgerechnet bei Funktionen, die Käuferinnen und Käufer von einem Pro-iPhone erwarten, könnte Apple Kompromisse eingehen. Berichte sprechen von Touch ID im Ein-/Ausschalter statt Face ID, dazu sollen zwei Kameras auf der Rückseite und eine Frontkamera kommen.
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Das wäre technisch nachvollziehbar: Scharnier, zwei Displays, Akku und Kameramodule müssen in einem besonders flachen Gehäuse untergebracht werden. Bestätigt ist davon nichts – bis zur Vorstellung bleiben es vor allem Hinweise aus der Vorberichterstattung.
Preis und Lieferbarkeit: Für Early Adopter könnte es schwierig werden
Bei den Preisprognosen reicht die Spanne für die US-Basisversion von etwa 1.999 bis 2.500 US-Dollar. Bloomberg nennt einen Einstiegspreis um 2.000 US-Dollar.
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Unklar ist vor allem, wie viele Geräte Apple zum Start liefern kann. Ein Bericht vom 4. September, der sich auf Informationen aus der Lieferkette stützt, spricht von nur „einigen Hundert“ produzierten iPhone-Ultra-Geräten pro Tag. Strenge Qualitätskontrollen und ein zusätzlicher Produktionstest sollen den Hochlauf gebremst haben. Sollte das zutreffen, wären geringe Stückzahlen zum Marktstart oder eine gestaffelte Auslieferung wahrscheinlich.
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iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max: Mehr Abstand zwischen den Modellen?
Neben dem Foldable werden das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max erwartet. Bloomberg rechnet für beide Pro-Modelle mit schnelleren Chips und besserer Akkulaufzeit. Der A20 Pro soll Berichten zufolge in der gesamten iPhone-Oberklasse zum Einsatz kommen.
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Als Displaygrößen stehen weiterhin 6,3 Zoll beim Pro und 6,9 Zoll beim Pro Max im Raum. Außerdem wird über Änderungen an Dynamic Island und Face-ID-Hardware spekuliert. Angebliche neue Farben wie Violett sowie dunkle Braun- oder Bordeaux-Töne sind deutlich weniger gut abgesichert und sollten mit Vorsicht betrachtet werden.
Variable Blende offenbar nur fürs Pro Max
Die wichtigste gemeldete Kamera-Differenzierung betrifft das große Modell: Eine Hauptkamera mit variabler Blende soll dem iPhone 18 Pro Max vorbehalten sein. Falls Apple sie tatsächlich einführt, hätte das Pro Max beim Fotografieren einen handfesten Vorteil – und nicht nur den größeren Bildschirm und Akku.
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Speicherknappheit könnte die Preise erhöhen
DRAM, also Arbeitsspeicher, soll 2026 knapp sein. Analyst Ming-Chi Kuo zufolge reduziert Apple wegen der Engpässe seine geplanten Hardware-Auslieferungen; auch kommende iPhones könnten betroffen sein.
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Spekulationen gehen deshalb von möglichen Preisaufschlägen von etwa 100 bis 200 US-Dollar für iPhone-18-Pro-Varianten aus. Apple selbst hat jedoch keine Preise bekannt gegeben.
Neue Apple Watches und AirPods 5
Auch bei Wearables und Kopfhörern werden mehrere Neuheiten erwartet:
- Apple Watch Series 12: Gerüchte nennen einen schnelleren Chip der S-Serie, gesundheitsbezogene Neuerungen und womöglich ein Keramikgehäuse in Weiß oder Dunkelgrau.
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- Apple Watch Ultra 4: Erwartet werden ähnliche Chip- und Gesundheitsupdates, aber kein grundlegendes Redesign. Außerdem werden Satelliten- und Outdoor-Funktionen genannt, ohne dass konkrete Spezifikationen feststehen.
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- AirPods 5: Apple könnte zwei Varianten vorstellen – ein Standardmodell und eines mit aktiver Geräuschunterdrückung. Ein H3-Chip könnte Klang, Latenz und Verbindungsqualität verbessern.
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Kamera-Audiohörer oder neue Gesundheitssensoren sollen bei den AirPods 5 dagegen noch nicht anstehen. Solche experimentelleren Modelle werden laut Berichten erst für 2027 erwartet.
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Kein reguläres iPhone 18 im September?
Der iPhone-Teil des Herbst-Events könnte deutlich kleiner ausfallen als üblich. Bloomberg berichtet, dass Apple weder ein reguläres iPhone 18 noch ein iPhone Air der zweiten Generation für den 9. September plant. Im Mittelpunkt stünden somit iPhone 18 Pro, iPhone 18 Pro Max und das faltbare Modell.
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Das reguläre iPhone 18, das günstigere iPhone 18e und ein mögliches überarbeitetes iPhone Air könnten stattdessen erst im Frühjahr 2027 folgen. Damit würde Apple den Herbst zunächst klar auf das Premiumsegment ausrichten.
Was danach bis Anfang 2027 folgen könnte
Der September-Termin soll laut Bloomberg nur den Auftakt zu einer ungewöhnlich umfangreichen Produktphase bilden. Genannt werden aktualisierte MacBook-Pro- und MacBook-Air-Modelle, neue iPads, ein externer Bildschirm, weitere Apple-Chips und Smart-Home-Hardware – darunter möglicherweise ein Display-Hub. Diese Produkte sind nicht alle für den 9. September vorgesehen.
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Wann könnten die Geräte erhältlich sein?
Für iPhone 18 Pro und Pro Max sowie die neuen Apple Watches werden Vorbestellungen kurz nach dem Event erwartet. Als möglicher Verkaufsstart für die Pro-iPhones wird in Berichten der 18. September genannt. Beim iPhone Ultra bleibt der Zeitplan wegen der gemeldeten Produktionsprobleme offen.
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Unterm Strich deutet alles darauf hin, dass Apple sein erstes Foldable als Prestigeprodukt positionieren will. Der erwartete hohe Preis, mögliche technische Abstriche und die unsichere Liefermenge würden es zum Start eher zu einem Gerät für besonders kaufbereite Technikfans machen als zu einem iPhone für die breite Masse.