Die Carabinieri stoppten die illegale Aktion sofort und schalteten das Kulturministerium sowie die Soprintendenza Speciale di Roma (Sonderaufsicht für das archäologische Erbe Roms) ein. Innerhalb weniger Tage begann eine Notgrabung, um die beschädigten Strukturen zu dokumentieren und zu sichern .
Kulturminister Alessandro Giuli erklärte: „In nur wenigen Tagen wurde eine kriminelle Operation gestoppt und eine archäologische Zone gesichert – unter den Trümmern kamen die Überreste einer prächtigen Villa der Kaiserzeit zum Vorschein, im gleichen Gebiet, in dem die Kaiser der Antoninen-Dynastie ihre Landsitze hatten.“
Der freigelegte Teil der Villa erstreckt sich derzeit über rund 400 Quadratmeter, doch die Archäologen sind überzeugt, dass wesentlich größere Teile noch unter der Erde liegen .
Die Notgrabung brachte bemerkenswerte Funde zutage:
Das Gelände liegt im antiken Lorium, einer Gegend entlang der Via Aurelia, die im 2. Jahrhundert n. Chr. als beliebter Rückzugsort römischer Kaiser bekannt war. Historische Quellen berichten, dass Kaiser Antoninus Pius (reg. 138–161 n. Chr.) in Lorium erzogen wurde, dort einen Familiensitz besaß und 161 n. Chr. auch in seiner Villa in Lorium starb . Sein Nachfolger Marc Aurel hielt sich ebenfalls häufig in der Gegend auf . Auch Hadrian, der Vorgänger von Antoninus Pius, war in Lorium präsent.
Die Lage, die Größe und der reiche Baudekor aus antoninischer Zeit legen für die Archäologen nahe, dass die neu entdeckte Villa entweder direkt zum kaiserlichen Besitzkomplex gehörte oder einer hochrangigen Patrizierfamilie zuzurechnen ist, die enge Verbindungen zu Hadrian und Antoninus Pius unterhielt . Aus diesem Grund gehen die Forscher davon aus, dass die Villa möglicherweise mehrere Antoninen-Kaiser beherbergt hat .
Die Soprintendenza Speciale di Roma möchte die Ergebnisse der Rettungsgrabung der Bevölkerung zugänglich machen. Daher gibt es einen kostenlosen Tag der offenen Tür mit archäologischen Führungen :
Besucher können die freigelegten Ruinen der Villa und die Mosaikböden besichtigen, die derzeit restauriert werden. Eine Anmeldung könnte erforderlich sein; dazu sollten Interessierte vorab die Informationen der Soprintendenza Speciale di Roma prüfen .
Die Carabinieri stoppten die illegale Aktion sofort und schalteten das Kulturministerium sowie die Soprintendenza Speciale di Roma (Sonderaufsicht für das archäologische Erbe Roms) ein. Innerhalb weniger Tage begann eine Notgrabung, um die beschädigten Strukturen zu dokumentieren und zu sichern .
Kulturminister Alessandro Giuli erklärte: „In nur wenigen Tagen wurde eine kriminelle Operation gestoppt und eine archäologische Zone gesichert – unter den Trümmern kamen die Überreste einer prächtigen Villa der Kaiserzeit zum Vorschein, im gleichen Gebiet, in dem die Kaiser der Antoninen-Dynastie ihre Landsitze hatten.“
Der freigelegte Teil der Villa erstreckt sich derzeit über rund 400 Quadratmeter, doch die Archäologen sind überzeugt, dass wesentlich größere Teile noch unter der Erde liegen .
Die Notgrabung brachte bemerkenswerte Funde zutage:
Das Gelände liegt im antiken Lorium, einer Gegend entlang der Via Aurelia, die im 2. Jahrhundert n. Chr. als beliebter Rückzugsort römischer Kaiser bekannt war. Historische Quellen berichten, dass Kaiser Antoninus Pius (reg. 138–161 n. Chr.) in Lorium erzogen wurde, dort einen Familiensitz besaß und 161 n. Chr. auch in seiner Villa in Lorium starb . Sein Nachfolger Marc Aurel hielt sich ebenfalls häufig in der Gegend auf . Auch Hadrian, der Vorgänger von Antoninus Pius, war in Lorium präsent.
Die Lage, die Größe und der reiche Baudekor aus antoninischer Zeit legen für die Archäologen nahe, dass die neu entdeckte Villa entweder direkt zum kaiserlichen Besitzkomplex gehörte oder einer hochrangigen Patrizierfamilie zuzurechnen ist, die enge Verbindungen zu Hadrian und Antoninus Pius unterhielt . Aus diesem Grund gehen die Forscher davon aus, dass die Villa möglicherweise mehrere Antoninen-Kaiser beherbergt hat .
Die Soprintendenza Speciale di Roma möchte die Ergebnisse der Rettungsgrabung der Bevölkerung zugänglich machen. Daher gibt es einen kostenlosen Tag der offenen Tür mit archäologischen Führungen :
Besucher können die freigelegten Ruinen der Villa und die Mosaikböden besichtigen, die derzeit restauriert werden. Eine Anmeldung könnte erforderlich sein; dazu sollten Interessierte vorab die Informationen der Soprintendenza Speciale di Roma prüfen .