Die wichtigste Nachricht zu The Witcher 4 ist zugleich eine Geduldsprobe: CD Projekt Red peilt die Veröffentlichung für 2028 an. Einen konkreten Tag oder Monat gibt es jedoch noch nicht. Fest steht außerdem, dass Ciri die spielbare Hauptfigur wird und damit eine neue Witcher-Saga beginnt. Auf der Gamescom 2026 wird das Spiel nicht zu sehen sein.
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2028 ist ein Ziel – kein festes Release-Datum
Der Co-CEO von CD Projekt Red, Michał Nowakowski, erklärte, dass das Studio ein Veröffentlichungsfenster im Jahr 2028 anstrebt. Gleichzeitig betonte er, dass man noch nicht bereit sei, ein genaues Datum zu nennen. Das ist ein wichtiger Unterschied: 2028 beschreibt den aktuellen Entwicklungsplan, stellt aber keine unumstößliche Veröffentlichungsgarantie dar.
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Bisher fehlen daher ein bestätigter Veröffentlichungsmonat, ein konkreter Tag, ein Vorbestelltermin und ein detaillierter Zeitplan. Für Fans ist die Meldung trotzdem der bislang konkreteste Hinweis auf den Start des nächsten großen Witcher-Spiels.
Für welche Plattformen erscheint The Witcher 4?
Aktuell wird mit Versionen für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S gerechnet. Die Plattformangaben sollten allerdings als vorläufig gelten, bis CD Projekt Red die offiziellen Startinformationen veröffentlicht.
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Inhaltlich beschreibt das Studio The Witcher 4 als Einzelspieler-Rollenspiel mit offener Welt. Damit bleibt CD Projekt Red dem großen, erzählerisch ausgearbeiteten RPG treu – und setzt nicht auf ein Multiplayer-Spiel oder einen kleineren Ableger.
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Ciri löst Geralt als Hauptfigur ab
Die größte Veränderung betrifft die zentrale Figur: Nicht mehr Geralt von Riva, sondern Ciri steht im Mittelpunkt. Sie übernimmt die Rolle der Protagonistin und beginnt ihre eigene Reise als Monsterjägerin in einer rauen Dark-Fantasy-Welt. CD Projekt Red bezeichnet das Spiel als Auftakt einer neuen Witcher-Saga.
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Geralt verschwindet deshalb nicht aus der Welt. Sein englischer Sprecher Doug Cockle soll zurückkehren, Geralt wird aber voraussichtlich eine unterstützende Rolle einnehmen und nicht mehr die spielbare Hauptfigur sein.
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Ciara Berkeley spricht Ciri
Die englische Stimme von Ciri übernimmt in The Witcher 4 Ciara Berkeley. Sie ersetzt Jo Wyatt, die die Figur in The Witcher 3 gesprochen hatte. CD Projekt Red bestätigte die Neubesetzung nach der Enthüllung und erklärte, Berkeley habe das Studio mit ihrer Begeisterung und ihrer stimmlichen Leistung überzeugt.
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Was der erste Trailer gezeigt hat
CD Projekt Red enthüllte The Witcher 4 bei den Game Awards 2024 in Los Angeles. Der fast sechsminütige Cinematic-Trailer begleitet Ciri bei einem Hexer-Auftrag im abgelegenen Dorf Stromford. Die Bewohner werden von einem Monster terrorisiert, das rituelle Menschenopfer fordert.
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Produziert wurde der Trailer in Zusammenarbeit mit Platige Image. Er vermittelt Atmosphäre, Figuren und Ausgangslage von Ciris Abenteuer, ist aber ausdrücklich kein gewöhnliches Gameplay-Material.
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Warum The Witcher 4 nicht auf der Gamescom 2026 erscheint
Auf der Gamescom 2026 wird CD Projekt Red The Witcher 4 nicht präsentieren. Stattdessen rückt das Studio die Erweiterung The Witcher 3: Wild Hunt – Songs of the Past ins Rampenlicht. Für das Add-on ist eine Veröffentlichung im Jahr 2027 geplant; auf der Messe sollen unter anderem seine düstere Geschichte und neue Inhalte gezeigt werden.
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Wer auf eine neue spielbare Demo oder eine ausführliche Gameplay-Präsentation von The Witcher 4 gehofft hat, dürfte daher enttäuscht werden. Die Entscheidung passt allerdings zum langen Entwicklungszeitraum und dazu, dass das Studio bislang nur ein Zieljahr, aber keinen konkreten Termin nennt.
„Lasst das Team in Ruhe arbeiten“
Nowakowski bezeichnete The Witcher 4 als das „größte, kühnste und ehrgeizigste Spiel“ in der Geschichte des Studios. Zugleich räumte er ein, dass die Wartezeit lang werde, und richtete an die Fans die Aufforderung: „Lasst das Team kochen.“
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Das ist zunächst eine werbliche Aussage und kein Beleg dafür, wie umfangreich oder ausgereift das fertige Spiel tatsächlich sein wird. Sie zeigt aber klar, wie CD Projekt Red den Entwicklungsprozess darstellen möchte: als langfristiges Premium-RPG, bei dem Umfang und Feinschliff wichtiger sind als ein möglichst früher Start.
Ein Gegenmodell zum aktuellen Investmenttrend
Der lange Entwicklungszyklus von The Witcher 4 steht außerdem im Kontrast zu den Bereichen, in die derzeit viel Geld der Spielebranche fließt. Laut PitchBooks Bericht zum Gaming-Risikokapital im zweiten Quartal 2026 konzentrieren sich Investitionen zunehmend auf KI-Werkzeuge, darunter Weltmodelle und Infrastruktur für generative Medien, statt unmittelbar auf einzelne Spiele.
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Ein weiterer Bericht beziffert den Wert von Gaming-Deals im ersten Halbjahr 2026 auf rund 7 Milliarden US-Dollar. Ein großer Teil dieser Aktivitäten hängt demnach jedoch mit KI-Tools und anderer Infrastruktur zusammen – nicht mit der klassischen Produktion von Spielen.
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Das bedeutet: In der Spielebranche bewegt sich weiterhin viel Kapital, aber daraus lässt sich nicht ableiten, dass Investoren flächendeckend wieder jahrelange Entwicklungszeiten für große Einzelspieler-RPGs finanzieren. CD Projekt Red verfolgt mit The Witcher 4 vielmehr ein traditionelles Modell: ein umfangreiches, stark erzähltes Abenteuer mit einer klaren Hauptfigur und einer Einzelspieler-Struktur.
Die praktische Zusammenfassung lautet daher: The Witcher 4 ist für 2028 geplant, Ciri führt die neue Saga an, ein genauer Veröffentlichungstermin fehlt – und mit einer Präsentation auf der Gamescom 2026 ist nicht zu rechnen.