Am 28. Oktober 2024 umrundete Xiaomis ausschließlich für die Rennstrecke gebauter SU7 Ultra Prototype die Nürburgring Nordschleife in 6:46,874 Minuten und setzte damit den schnellsten Vier Türer Rekord zu diesem Zeitp...
Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What happened when Xiaomi EV’s SU7 Ultra Prototype competed on the Nürburgring Nordschleife on October 28, 2024, including Xiaomi’s two-phas. Article summary: On October 28, 2024, Xiaomi EV’s track-only SU7 Ultra Prototype lapped the Nürburgring Nordschleife in 6:46.874, becoming the fastest four-door car recorded there at the time and beating the previous seven-year-old four-. Topic tags: general, general web. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fake numbers, clic
Am 28. Oktober 2024 absolvierte Xiaomis SU7 Ultra Prototype die Nürburgring-Nordschleife in 6:46,874 Minuten. Xiaomi präsentierte die Zeit als damals schnellste Runde eines viertürigen Autos auf der Strecke – fast elf Sekunden schneller als die vorherige Bestmarke. 214
Der entscheidende Zusatz: Bei dem Fahrzeug handelte es sich um einen nicht straßenzugelassenen Prototypen ausschließlich für die Rennstrecke. Die Fahrt war deshalb ein bedeutender technischer und kommunikativer Erfolg, ersetzte aber nicht den Serienwagen-Rekord. 612
Xiaomi kündigte sein Nürburgring-Programm im Juli 2024 als zweistufige Herausforderung an. In der ersten Phase sollte der SU7 Ultra Prototype Rekorde für nicht serienmäßige Fahrzeuge angreifen. In der zweiten Phase war geplant, 2025 mit einem Serienmodell zurückzukehren und Rekorde für Produktionsfahrzeuge ins Visier zu nehmen. 1338
Diese Unterscheidung ist entscheidend für die Einordnung der Oktober-Zeit. Xiaomi behauptete nicht, dass ein serienreifer SU7 Ultra zum schnellsten serienmäßigen Elektroauto auf der Nordschleife geworden sei. Stattdessen sollte der speziell entwickelte Prototyp eine Leistungsmarke setzen und Erfahrungen sammeln, die später in das Serienfahrzeug einfließen konnten.
Die Nürburgring-Nordschleife, oft „Grüne Hölle“ genannt, ist eine rund 20,8 Kilometer lange Rennstrecke und ein anspruchsvolles Testgelände für Hochleistungsfahrzeuge. Lange Geraden, starke Höhenunterschiede, blinde Kurven und wechselnde Fahrbahneigenschaften fordern Antrieb, Bremsen, Reifen, Kühlung, Fahrwerk und Fahrer gleichermaßen. 19
Gerade für Elektroautos ist eine solche Runde besonders anspruchsvoll: Die hohe Leistung muss nicht nur kurzfristig verfügbar sein, sondern auch über eine komplette Runde kontrolliert und thermisch beherrscht werden. Seit 2014 gab es dort vergleichsweise wenige Einträge von Elektrofahrzeugen, was Xiaomis Auftritt zusätzliche Aufmerksamkeit verschaffte. 19
Xiaomi stellte die Fahrt außerdem in den Zusammenhang mit einem längerfristigen Ziel: Innerhalb von zehn Jahren wolle das Unternehmen zum schnellsten viertürigen Elektroauto auf der Nürburgring-Nordschleife werden. Der Prototyp sollte dafür den ersten Schritt bilden. 38
Die Arbeit am Nürburgring beschränkte sich nicht auf eine einzelne gezeitete Runde. Xiaomis Forschungs- und Entwicklungsteam führte Streckenvermessungen durch, bereitete die Reifen vor, passte das Setup an und arbeitete Fehler im Fahrzeug ab. Das Testprogramm diente auch dazu, die Strecke und die Abläufe vor Ort besser kennenzulernen. 48
Am 28. Oktober war das Zeitfenster knapp bemessen: Nach der abschließenden Streckeninspektion und den Vorbereitungen stand nur eine einstündige Session von 11 bis 12 Uhr zur Verfügung. Der Prototyp fuhr erst gegen Ende dieses Zeitfensters auf die Strecke und beendete die aufgezeichnete Runde in 6:46,874 Minuten. Die Nürburgring-Verantwortlichen bestätigten die Zeit später am selben Abend. 4814
Am Steuer saß der Rennfahrer David Pittard. Er hatte das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring gewonnen und brachte damit Erfahrung auf einer Strecke mit, auf der Präzision und Streckenkenntnis ebenso wichtig sind wie reine Motorleistung. 1314
Der SU7 Ultra Prototype setzte auf einen dreimotorigen Allradantrieb. Zum Antrieb gehörten zwei von Xiaomi entwickelte HyperEngine-V8s-Motoren und ein V6s-Motor. Xiaomi gab die Systemleistung mit 1.548 PS an, nannte eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 1,97 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 350 km/h. 26
Die drei Motoren sollten nicht nur eine enorme Gesamtleistung bereitstellen. Die Anordnung ermöglichte auch eine schnelle und präzise Verteilung des Drehmoments an den angetriebenen Rädern. Auf einer Hochgeschwindigkeitsstrecke kann das helfen, Beschleunigung, Traktion und Stabilität beim Anbremsen sowie am Kurvenausgang auszubalancieren.
Hinzu kam eine Drehmomentverteilung über die Fahrdynamikregelung. Ein solches System kann die Antriebskraft zwischen Rädern oder Achsen aufteilen und dadurch Einlenken, Traktion und Kurvenverhalten beeinflussen. Das umfangreiche Aerodynamikpaket wiederum erzeugte den Abtrieb, der nötig war, um die verfügbare Leistung auch in den schnellen Passagen der Nordschleife kontrolliert auf die Straße zu bringen. 612
Das Rekordauto war keineswegs einfach ein serienmäßiger SU7 Ultra mit mehr Leistung. Berichten zufolge handelte es sich um einen stark abgespeckten Leichtbau-Prototypen mit Kohlefaser-Karosserie und konsequent auf die Rennstrecke ausgelegter Ausstattung. Gegenüber einer Kundenversion bot das Vorteile – vor allem beim Gewicht, bei der Aerodynamik und bei der Abstimmung. 6
Vergleiche mit Serienfahrzeugen müssen deshalb mit Vorsicht betrachtet werden. Die Zeit von 6:46,874 Minuten war ein Vier-Türer-Benchmark für einen Prototypen, aber kein gleichwertiger Produktionswagen-Vergleich. Nürburgring-Rekorde aus unterschiedlichen Fahrzeugklassen lassen sich nicht ohne Weiteres direkt gegenüberstellen. 612
Xiaomi meldete später, dass der Serien-SU7 Ultra im Juni 2025 eine Nürburgring-Zeit von 7:04,957 Minuten erzielte. Das Unternehmen bezeichnete die Runde als Rekord für ein elektrisches Executive-Fahrzeug. 20
Dass das Serienauto langsamer war als der Prototyp, bedeutete keinen Fehlschlag. Vielmehr zeigte die Differenz den Abstand zwischen einem kompromisslosen Rennstrecken-Prototypen und einem straßentauglichen Modell, das Serienausstattung und Alltagstauglichkeit behalten muss.
Zusammen genommen veranschaulichen beide Fahrten Xiaomis ursprünglichen Plan: Zuerst sollte der Prototyp die technischen Grenzen verschieben. Danach sollte das Serienfahrzeug zeigen, welcher Teil dieser Entwicklung tatsächlich in ein käufliches Auto übertragen werden kann.
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Am 28. Oktober 2024 umrundete Xiaomis ausschließlich für die Rennstrecke gebauter SU7 Ultra Prototype die Nürburgring Nordschleife in 6:46,874 Minuten und setzte damit den schnellsten Vier Türer Rekord zu diesem Zeitp...
Am 28. Oktober 2024 umrundete Xiaomis ausschließlich für die Rennstrecke gebauter SU7 Ultra Prototype die Nürburgring Nordschleife in 6:46,874 Minuten und setzte damit den schnellsten Vier Türer Rekord zu diesem Zeitp... Xiaomi verfolgte einen Zwei Phasen Plan: Zunächst sollte der Prototyp Rekorde für nicht serienmäßige Fahrzeuge angreifen, anschließend ein Serienmodell die Produktionswagen Kategorie ins Visier nehmen.
Der Prototyp kombinierte 1.548 PS aus drei Elektromotoren mit Allradantrieb, extremer Aerodynamik, Leichtbau und einer Drehmomentverteilung für schnelle Rennstreckenrunden.