Tracklimits bestimmten das Freitagstraining zum Großen Preis der USA 2026 in Austin. Insgesamt wurden 207 Rundenzeiten von 23 Fahrern gestrichen: 79 in FP1 und 128 in FP2. Trotz der vielen gestrichenen Zeiten war Charles Leclerc in beiden Sessions der Schnellste.
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In FP2 gab es deutlich mehr Streichungen
Von der ersten zur zweiten Trainingssession stieg die Zahl der gestrichenen Rundenzeiten um 49. Besonders oft überschritten Fahrer die Streckenbegrenzung in den Kurven 12, 19 und 20.
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Alex Albon führte die Liste mit 20 gestrichenen Zeiten an, Lando Norris kam auf 18. Valtteri Bottas war mit einer Streichung am anderen Ende der Statistik.
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Leclercs Bestzeiten blieben gültig
Wird eine Runde wegen eines Tracklimit-Verstoßes gestrichen, zählt ihre Zeit nicht für die Sessionwertung. Leclercs schnellste gültige Runden reichten trotzdem für Platz eins in beiden Freitagstrainings: In FP1 war er 0,084 Sekunden schneller als Max Verstappen. In FP2 fuhr er 1:35,291 Minuten und lag damit 0,042 Sekunden vor Kimi Antonelli. Verstappen wurde Dritter, 0,189 Sekunden hinter Leclerc.
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Die hohe Zahl gestrichener Zeiten machte die Tracklimits auch mit Blick auf das Qualifying zu einem Thema: Eine schnelle Runde hilft nur, wenn das Auto innerhalb der erlaubten Streckengrenzen bleibt. Ein Bericht zum Freitag verwies darauf, dass das Überwachungssystem der FIA Verstöße schnell erfasste, und warnte, dass sie auch im Qualifying eine Rolle spielen könnten.
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Was die Zahl 207 aussagt – und was nicht
Die 207 gestrichenen Rundenzeiten beziehen sich auf die beiden Freitagstrainings. Sie zeigen, wie oft Zeiten wegen eines Tracklimit-Verstoßes aus der Wertung genommen wurden, sagen für sich genommen aber nichts über mögliche Folgen einzelner Verstöße im weiteren Rennwochenende aus.
Die Bilanz des Tages ist damit zweigeteilt: Die Tracklimits sorgten im gesamten Feld für zahlreiche gestrichene Zeiten, besonders in FP2. Leclerc wiederum brachte seine schnellsten Runden gültig ins Ziel und führte beide Sessions an.