Ein russischer Drohnenangriff beschädigte am 3. Oktober Kiews Nordbrücke. Getroffen wurden die Fahrbahn und die Oberleitungen für Trolleybusse. Der Verkehr vom linken zum rechten Dnipro-Ufer wurde gesperrt – eine weitere Einschränkung, nachdem Angriffe bereits andere Übergänge in der ukrainischen Hauptstadt beeinträchtigt hatten.
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Schäden und Folgen für den Verkehr
Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko teilte mit, dass sowohl die Straßenoberfläche als auch die Oberleitungen beschädigt worden seien. Berichten zufolge wurde der Verkehr in einer Richtung angehalten, während die Schäden überprüft wurden.
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Bei der Zahl der Verletzten gibt es widersprüchliche Angaben: Kyiv Post meldete zwei Verletzte. Andere Berichte erklärten, an der Brücke seien zunächst keine Verletzten gemeldet worden. Die vorliegenden Informationen klären diese Abweichung nicht auf.
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Der Angriff auf die Nordbrücke folgte auf zwei Tage mit Angriffen auf die Südbrücke. Bei den Treffern am 1. und 2. Oktober wurden Berichten zufolge unter anderem ein Stützpfeiler, ein Geländer, die Fahrbahn und eine Schutzbarriere an der Metro beschädigt. Anschließend wurde die Südbrücke für den Verkehr gesperrt. Am Freitag galten für drei der sechs Kiewer Straßenbrücken über den Dnipro vollständige oder teilweise Einschränkungen.
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Die Sperrungen führten zu erheblichen Staus. Pendler suchten nach Ausweichmöglichkeiten; manche gingen zu Fuß. Aus den verfügbaren Berichten geht weder ein einheitlicher offizieller Umleitungsplan noch eine vollständige Übersicht über betroffene öffentliche Verkehrsmittel hervor.
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Was über das mutmaßliche Ziel bekannt ist
Das russische Verteidigungsministerium bestätigte laut den vorliegenden Berichten, für den Angriff auf die Nordbrücke verantwortlich zu sein. Die verfügbaren Auszüge enthalten jedoch nicht genug Details, um die konkrete militärische Begründung des Ministeriums wiederzugeben oder zu überprüfen.
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Ein Luftfahrtexperte schätzte laut einem Bericht, die Angriffe könnten darauf zielen, den Verkehr zu stören und die Bevölkerung unter Druck zu setzen – nicht unbedingt darauf, die Brücken zu zerstören. Das ist eine Einschätzung zur möglichen Absicht, keine bestätigte Aussage über Russlands Ziele.
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Weitere Angriffe und gemeldete Opferzahlen
Der Angriff auf die Brücke ereignete sich während einer größeren Angriffswelle. Ukrainischen Angaben zufolge setzte Russland in der Nacht 157 Drohnen ein; ukrainische Kräfte fingen 131 davon ab. Regionalbehörden meldeten für die Ukraine mindestens acht getötete und 81 verletzte Zivilpersonen im Verlauf des vorangegangenen Tages. Diese Zahlen beziehen sich auf das ganze Land und sind nicht der Nordbrücke zuzuordnen.
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Bereits am 1. Oktober war eine Drohne in eine Kiewer Schule eingeschlagen, während Kinder und Mitarbeitende Schutz suchten. Der Sprengkopf detonierte nicht; an der Schule wurden keine Verletzten gemeldet.
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Separat berichtete das ukrainische Medium UNN, am 3. Oktober seien drei Raketen und zwei Drohnen durch den moldauischen Luftraum geflogen und am Boden explodiert. Die vorliegenden Berichte belegen keinen direkten Zusammenhang zwischen diesen Vorfällen und den Angriffen auf Kiews Brücken.
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