US-Spot-Ethereum-ETFs verzeichneten in den fünf Handelstagen vom 5. bis 9. Oktober 2026 Nettoabflüsse von rund 542 Millionen US-Dollar. Es war ihre schwächste Woche seit Januar. Am Freitag zogen Anleger weitere 56,1 Millionen Dollar ab – der neunte Handelstag in Folge mit Nettoabflüssen. Seit dem Start der Fonds lagen die kumulierten Nettozuflüsse dennoch weiterhin bei plus 13,26 Milliarden Dollar.
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Die größten Abflüsse gab es am 6. Oktober
An jedem Handelstag der Woche überwogen die Abflüsse. Den höchsten Wert meldeten die Fonds am Dienstag. Die fünf Tageswerte summieren sich auf rund 542,2 Millionen Dollar. In den Berichten wird die Wochensumme teils mit 542,1, teils mit 542,2 Millionen Dollar angegeben – eine geringe Abweichung bei den gemeldeten Gesamtwerten.
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| Datum |
Nettoabfluss |
| 5. Oktober |
50,8 Mio. US-Dollar |
| 6. Oktober |
201,9 Mio. US-Dollar |
| 7. Oktober |
160,9 Mio. US-Dollar |
| 8. Oktober |
72,5 Mio. US-Dollar |
| 9. Oktober |
56,1 Mio. US-Dollar |
Am Freitag waren die Abflüsse rund 23 Prozent niedriger als am Donnerstag. Sie blieben aber negativ und verlängerten damit die Serie auf neun Handelstage. Vom 29. September bis zum 9. Oktober summierten sich die Abflüsse auf etwa 697,2 Millionen Dollar.
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Damit wurde ein großer Teil der Zuflüsse aus der vorherigen siebentägigen Serie wieder aufgezehrt: In diesem Zeitraum waren 850,8 Millionen Dollar in die Fonds geflossen. Verglichen mit diesen Zuflüssen entsprechen die anschließenden Abflüsse ungefähr vier Fünfteln.
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BlackRocks ETHA stellte den größten Anteil
BlackRocks iShares Ethereum Trust, kurz ETHA, verzeichnete in der Woche Abflüsse von rund 477,1 Millionen Dollar. Das entsprach etwa 88 Prozent des Gesamtwerts. Laut den Berichten entfielen auch die gesamten 56,1 Millionen Dollar Abflüsse am Freitag auf ETHA.
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Für Grayscales ETHE, Fidelitys FETH und Morgan Stanleys MSSE liegen in den verfügbaren Berichten keine vergleichbaren Fünf-Tage-Summen vor. Ihre jeweiligen Beiträge zu den Wochenabflüssen lassen sich deshalb hier nicht beziffern. Ein Bericht nannte ein Gesamtvermögen der Ethereum-ETFs von 15,71 Milliarden Dollar. Die gemeldeten Vermögensstände unterscheiden sich jedoch je nach Quelle; diese Zahl ist daher als Momentaufnahme und nicht als abgestimmte Gesamtsumme zu verstehen.
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ETF-Mittelströme zeigen, wie viel Geld netto in ETF-Anteile hinein- oder aus ihnen herausfließt. Sie belegen für sich genommen nicht die persönliche Markteinschätzung eines Fondsmanagers. Auch Veränderungen des verwalteten Vermögens können durch Kursbewegungen von Ether entstehen.
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Abflüsse auch bei anderen Krypto-ETFs
Über Bitcoin-, Ethereum-, Solana-, Hyperliquid- und Zcash-Produkte hinweg verzeichneten US-Krypto-ETFs vom 5. bis 9. Oktober zusammengenommen Nettoabflüsse von rund 1,29 Milliarden Dollar.
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Bitcoin-ETFs verbuchten am Freitag Zuflüsse von rund 21 Millionen Dollar, nachdem in den beiden vorangegangenen Handelstagen etwa 731 Millionen Dollar abgeflossen waren. Solana-ETFs meldeten unterdessen ihre stärksten Wochenabflüsse seit dem Start und beendeten damit eine Rekordserie von 14 Wochen mit Zuflüssen.
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Was die Zahlen über Ether aussagen – und was nicht
Ether notierte laut Marktberichten vom 10. Oktober bei etwa 2.491 Dollar und damit unter der Marke von 2.500 Dollar sowie unter seinem gleitenden 50-Tage-Durchschnitt. Innerhalb von sieben Tagen war der Kurs um mehr als sieben Prozent gefallen. Die Berichte verwiesen außerdem auf steigende Ether-Bestände auf Kryptobörsen und eine nachlassende Futures-Nachfrage. Das kann den Verkaufsdruck verstärken, beweist aber nicht, dass jede Übertragung auf eine Börse in einem Verkauf mündete.
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Einige Berichte nannten 2.370 Dollar als mögliche Unterstützung und 2.200 Dollar als denkbares nächstes Niveau, falls die Unterstützung unterschritten würde. Das sind technische Szenarien, keine gesicherten Kursziele.
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Die Abflüsse vom 5. bis 9. Oktober markieren eine deutliche Kehrtwende im Wochenverlauf, aber keinen Beleg dafür, dass alle Anleger Ethereum-ETFs aufgegeben hätten: Am 9. Oktober lagen die kumulierten Nettozuflüsse seit Auflegung weiterhin bei 13,26 Milliarden Dollar. Aus den vorliegenden Zahlen lässt sich auch nicht ableiten, ob die Abflüsse bei ETHA in der folgenden Woche enden würden.