Zwei Arbeiter im Alter von 44 und 33 Jahren sind am 22. September 2026 bei einem Unfall im Hafen Tuas in Singapur gestorben. Sie befanden sich auf einer von einem Kran gehobenen Arbeitsplattform, die sich löste und ins Meer fiel. Warum sie sich löste, geht aus den bisherigen Berichten nicht hervor.
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Was ist über den Unfall bekannt?
Der Unfall ereignete sich gegen 8.40 Uhr. Die Männer waren mit Umschlagarbeiten beschäftigt, also dem Be- und Entladen von Schiffen. Nach Angaben des singapurischen Arbeitsministeriums (MOM) löste sich dabei die Plattform vom Kran.
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Einer der Arbeiter wurde noch am Unfallort für tot erklärt. Der andere wurde ins Ng Teng Fong General Hospital gebracht und starb dort später. Aus den angeführten Berichten lässt sich nicht verlässlich zuordnen, welcher der beiden Männer 44 beziehungsweise 33 Jahre alt war.
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Wer untersucht den Vorfall?
Das Arbeitsministerium und die Polizei ermitteln. Der Hafenbetreiber PSA Singapore hat den Zeitpunkt des Unfalls und die Art der Arbeiten bestätigt. Ob PSA darüber hinaus Maßnahmen ergriffen hat, ist aus den vorliegenden Quellen nicht ersichtlich. Ebenso wenig ist bislang geklärt, wer für den Absturz verantwortlich sein könnte.
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Wie ist der Unfall in die Arbeitsschutz-Zahlen einzuordnen?
Singapur verzeichnete 21 tödliche Arbeitsunfälle von Januar bis Juni 2026. Die auf ein Jahr hochgerechnete Rate lag bei 1,1 Todesfällen je 100.000 Beschäftigte. Die beiden Todesfälle vom September sind in dieser Halbjahreszahl nicht enthalten. Der amtliche Bericht nennt unter den 21 Toten vier Plattformbeschäftigte, die bei arbeitsbedingten Verkehrsunfällen ums Leben kamen. Damit sind nicht die Arbeiter auf der krangehobenen Plattform in Tuas gemeint.
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Nachdem Ende Mai und im Juni innerhalb von vier Wochen sieben Arbeiter gestorben waren, rief das Ministerium ab dem 26. Juni zu einer zweiwöchigen, landesweiten freiwilligen Sicherheitspause auf und kündigte verstärkte Kontrollen an. Zudem gab es bekannt, dass die Geldbuße für erstmals bei Kontrollen festgestellte Arbeitsschutzverstöße von 2.000 auf 3.000 Singapur-Dollar steigen soll. Das sind allgemeine Maßnahmen: Sie belegen weder einen Verstoß im Fall Tuas noch, dass dort eine Geldbuße fällig wird.
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