Am ersten Tag von Pwn2Own Berlin 2026 demonstrierten Forscher 24 neue Zero‑Day‑Exploits und erhielten insgesamt 523.000 US‑Dollar Preisgeld. Der größte Einzelgewinn: 175.000 US‑Dollar für einen Microsoft‑Edge‑Sandbox‑Escape von Orange Tsai (DEVCORE).

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What happened on the first day of Pwn2Own Berlin 2026 involving Windows 11 and other Microsoft products, which teams and researchers exploit. Article summary: On day one of Pwn2Own Berlin 2026, researchers reportedly demonstrated 24 unique zero-day vulnerabilities across Windows 11, Microsoft Edge, Red Hat Linux, and AI platforms, with Microsoft products again a major target c. Topic tags: general, general web, government. Reference image context from search candidates: Reference image 1: visual subject "CyberInsider covers the latest news in the cybersecurity and data privacy world. In addition to news, we also publish in-depth guides and resources. Researchers earned more than ha" source context "Windows 11 and NVIDIA hacked on the first day of Pwn2Own Berlin 2026" Reference image 2: visual subject "# Microsoft Edg
Der Sicherheitswettbewerb Pwn2Own Berlin 2026 ist mit einem besonders erfolgreichen ersten Tag gestartet. Sicherheitsforscher demonstrierten 24 bislang unbekannte Zero‑Day‑Schwachstellen in weit verbreiteter Software – darunter Windows 11, Microsoft Edge, Linux‑Systeme und mehrere KI‑Plattformen. Insgesamt wurden 523.000 US‑Dollar Preisgeld ausgezahlt.
Microsoft‑Produkte standen dabei besonders im Fokus: Sowohl Windows 11 als auch der Edge‑Browser wurden mehrfach erfolgreich angegriffen.
Die spektakulärste Demonstration gelang Cheng‑Da Tsai ("Orange Tsai") vom DEVCORE Research Team. Er kombinierte vier logische Schwachstellen, um aus der Sandbox des Microsoft‑Edge‑Browsers auszubrechen.
Dieser Angriff brachte ihm 175.000 US‑Dollar Preisgeld sowie 17,5 Punkte im „Master of Pwn“-Ranking ein – die höchste Einzelbelohnung des ersten Tages.
Sandbox‑Mechanismen sollen verhindern, dass Inhalte aus dem Web direkten Zugriff auf das Betriebssystem erhalten. Ein erfolgreicher Sandbox‑Escape ist deshalb besonders kritisch: Angreifer können damit aus einem kompromittierten Browser heraus auf das zugrunde liegende System zugreifen.
Auch Windows 11, Microsofts aktuelles Desktop‑Betriebssystem, wurde am ersten Wettbewerbstag dreimal erfolgreich angegriffen. Alle Demonstrationen nutzten bisher unbekannte Privilege‑Escalation‑Schwachstellen.
Erfolgreiche Angriffe zeigten:
Solche Angriffe ermöglichen es Angreifern, von einem eingeschränkten Benutzerkonto auf Administrator‑ oder sogar SYSTEM‑Rechte zu eskalieren – ein entscheidender Schritt für die vollständige Übernahme eines Systems.
Der erste Tag des Wettbewerbs zeigt, wie breit die moderne Angriffsfläche geworden ist:
Neben Betriebssystemen und Browsern standen auch KI‑Tools, Entwicklerplattformen und Infrastruktursoftware im Visier – ein Spiegel der zunehmenden Komplexität moderner IT‑Ökosysteme.
Zeitgleich mit dem Wettbewerb veröffentlichte Microsoft eine Warnung zu einer separaten Zero‑Day‑Schwachstelle im Microsoft Exchange Server, die bereits aktiv ausgenutzt wird.
Die Lücke wird als CVE‑2026‑42897 geführt und entsteht durch eine unzureichende Neutralisierung von Eingaben bei der Webseitengenerierung, also eine Form von Cross‑Site‑Scripting (XSS).
Wichtige Details:
Obwohl die Warnung zeitlich mit Pwn2Own zusammenfällt, gibt es keine bestätigten Hinweise, dass diese Exchange‑Schwachstelle Teil der im Wettbewerb demonstrierten Exploits war.
Der Wettbewerb wird von Trend Micro’s Zero Day Initiative (ZDI) organisiert und folgt einem klaren Responsible‑Disclosure‑Prozess.
Nach einer erfolgreichen Demonstration:
Dieses Verfahren soll sicherstellen, dass kritische Schwachstellen zuerst geschlossen werden, bevor detaillierte Exploit‑Informationen öffentlich werden.
Der erste Tag von Pwn2Own Berlin 2026 verdeutlicht zwei Realitäten der Cybersicherheit:
Einerseits enthalten selbst weit verbreitete und intensiv geprüfte Systeme wie Windows 11 oder Microsoft Edge weiterhin komplexe Sicherheitslücken, die erfahrene Forscher zu leistungsfähigen Angriffsketten kombinieren können.
Andererseits zeigen reale Vorfälle – etwa die aktuell ausgenutzte Exchange‑Server‑Lücke –, dass solche Schwachstellen außerhalb von Wettbewerben tatsächlich von Angreifern eingesetzt werden.
Wettbewerbe wie Pwn2Own sollen genau deshalb diese Forschung in ein kontrolliertes Umfeld verlagern: Sicherheitslücken werden entdeckt, gemeldet und gepatcht – idealerweise bevor sie von Kriminellen großflächig ausgenutzt werden können.
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Am ersten Tag von Pwn2Own Berlin 2026 demonstrierten Forscher 24 neue Zero‑Day‑Exploits und erhielten insgesamt 523.000 US‑Dollar Preisgeld.
Am ersten Tag von Pwn2Own Berlin 2026 demonstrierten Forscher 24 neue Zero‑Day‑Exploits und erhielten insgesamt 523.000 US‑Dollar Preisgeld. Der größte Einzelgewinn: 175.000 US‑Dollar für einen Microsoft‑Edge‑Sandbox‑Escape von Orange Tsai (DEVCORE).
Windows 11 wurde dreimal erfolgreich über neue Privilege‑Escalation‑Lücken kompromittiert.