Ein Sieg in dieser Reihe gilt in Cannes als bedeutender Karriereschub. Die Sektion läuft parallel zum Wettbewerb um die Goldene Palme, konzentriert sich jedoch besonders auf autorenorientiertes, oft experimentelleres Kino und auf Filmemacherinnen und Filmemacher am Beginn ihrer internationalen Laufbahn.
Neben „Everytime“ zeichnete die Jury mehrere weitere Beiträge aus:
Besonders bemerkenswert war der Erfolg von „Elephants in the Fog“: Der Film schrieb Geschichte, weil er die erste Produktion aus Nepal ist, die jemals einen Preis in Cannes gewann.
Über die Auszeichnungen entschied eine fünfköpfige internationale Jury unter dem Vorsitz der französischen Schauspielerin Leïla Bekhti. Ihr gehörten außerdem an:
Die Ausgabe 2026 fiel besonders durch ihre breite geografische Vielfalt auf. Filme aus Europa, Afrika, Asien und Amerika waren vertreten, und mehrere Beiträge stammten von Regisseurinnen und Regisseuren, die erstmals einen Langfilm präsentierten.
Mit 19 Filmen aus zahlreichen Produktionsländern und sechs Debüts unterstrich Un Certain Regard erneut seinen Ruf als Entdeckungsplattform für neues Weltkino – und als Ort, an dem künstlerische Experimente und frische Perspektiven sichtbar werden.
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