Zwei Täter brachen am 8. September 2026 in das Renoir-Museum in Cagnes-sur-Mer ein und nahmen vier Gemälde mit. Zwei ließen sie auf der Flucht im Museumsgarten zurück. Die beiden übrigen Werke wurden einen Monat später wiedergefunden; die Behörden meldeten sechs Festnahmen.
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2 DNA-Spuren und Fahrzeugdaten waren Teil der Ermittlungen. Wie jede einzelne Spur zur Auffindung der Bilder oder zu den Verdächtigen führte, geht aus den vorliegenden Berichten allerdings nicht vollständig hervor.
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So lief der Einbruch ab
Die Täter schnitten einen Zaun auf, um auf das Museumsgelände zu gelangen, und schlugen anschließend ein Fenster ein. Im Gebäude lösten sie die Befestigungen von vier Gemälden – laut Berichten mit einer elektrischen Säge. Zwei Werke ließen sie bei ihrer Flucht im Garten zurück.
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Bei den wiedergefundenen Gemälden handelt es sich um Portrait de Madame Colonna Romano und Jeune fille au puits – auf Deutsch etwa „Junge Frau am Brunnen“.
5 Die Associated Press nannte außerdem Coco lisant („Coco liest“) als eines der entwendeten Werke.
48 Welche vier Bilder insgesamt betroffen waren und welche beiden im Garten zurückblieben, lässt sich anhand der vorliegenden Berichte nicht vollständig klären.
Versteck hinter einer falschen Wand
Am 8. Oktober fanden Ermittler die beiden verschwundenen Gemälde in Clermont-l’Hérault, rund einen Monat nach dem Einbruch. Sie waren in einem Privathaus hinter einer falschen Wand aus Hohlblocksteinen und Gipskarton verborgen, berichtete ein Medium unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft Marseille.
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Den Ermittlern halfen laut Berichten DNA-Spuren auf einer Schutzhülle für ein Gemälde. Auch Fahrzeugdaten spielten eine Rolle. Die verfügbaren Zusammenfassungen legen jedoch nicht die gesamte Abfolge der Ermittlungsschritte offen.
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Wert, Schäden und geplante Rückkehr
Der geschätzte Wert der beiden Gemälde liegt laut einem Bericht zwischen 8 und 10 Millionen Euro.
8 Die Werke gehören dem Pariser Musée d’Orsay und waren an das Renoir-Museum ausgeliehen.
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Beide Bilder wurden beschädigt. Nach Angaben aus der Staatsanwaltschaft hat Portrait de Madame Colonna Romano einen Riss; bei Jeune fille au puits ist der Rahmen leicht beschädigt.
36 Die Gemälde wurden zur Begutachtung an das Zentrum für Konservierung und Restaurierung des Kulturerbes in Marseille gebracht, bevor sie ins Museum zurückkehren sollten. Spätere Berichte meldeten, dass die Restaurierung begonnen habe. Ein bestätigter Rückkehrtermin ist nicht bekannt.
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Sechs Festnahmen und ein möglicher weiterer Einbruch
Die Behörden meldeten sechs Festnahmen im Zusammenhang mit dem Diebstahl.
2 Die Staatsanwaltschaft erklärte außerdem, die Ermittler hätten Vorbereitungen für einen weiteren Einbruch vermutet – diesmal bei der Fondation Maeght in Saint-Paul-de-Vence.
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Bis zum 12. Oktober berichteten Medien, dass vier Männer unter anderem wegen bandenmäßigen Diebstahls und krimineller Vereinigung vorläufig angeklagt worden seien.
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36 Die Angaben beziehen sich auf unterschiedliche Verfahrensschritte: Sechs Festnahmen wurden gemeldet, vier Männer galten als angeklagt. Die vorliegenden Quellen geben keinen vollständigen und verlässlichen Überblick darüber, welche Verdächtigen inhaftiert oder auf freien Fuß gesetzt wurden und welche Auflagen gegebenenfalls gelten. Auch ist nicht belegt, ob ein Käufer oder Auftraggeber für die Gemälde feststand.
Fest steht: Vier Werke wurden aus dem Museum geholt, zwei davon bei der Flucht zurückgelassen und die beiden übrigen später wiedergefunden. Nicht vollständig geklärt sind dagegen die Liste aller betroffenen Gemälde sowie sämtliche Einzelheiten der Ermittlungen und des weiteren Verfahrens.