Am 25. September 2026 stürzte nach einer heftigen Explosion ein zweistöckiges Gebäude in der Lysikratous-Straße im historischen Athener Viertel Plaka ein – unweit der Akropolis. Einsatzkräfte bargen sechs Tote. Drei weitere Menschen wurden verletzt. Die Ermittlungen zur Ursache dauern an; ein mögliches Gasleck steht im Fokus.
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Wer starb, wer wurde verletzt?
Unter den sechs Todesopfern waren nach Berichten vier US-amerikanische Touristen und ein älteres Ehepaar. Medien identifizierten den Mann als Briten, seine Frau als Griechin.
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Während der Suche galten zunächst fünf Menschen als vermisst. Diese Zahl änderte sich im Laufe des Einsatzes. Bis zum 26. September bargen die Rettungskräfte alle sechs Todesopfer.
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Drei weitere Menschen wurden verletzt: Zwei Frauen wurden aus einem benachbarten Gebäude gerettet, außerdem erlitt ein Passant Verletzungen durch umherfliegende Trümmer.
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Suche in den Trümmern
Feuerwehrleute und Einsatzkräfte der griechischen Spezialeinheit für Katastropheneinsätze durchsuchten die Ruinen mit Spezialausrüstung, Wärmebildkameras und einem ausgebildeten Suchhund. Sie arbeiteten sich durch die Trümmer, während die Behörden nach den zunächst Vermissten suchten.
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Schäden in der Lysikratous-Straße
Die Explosion brachte das zweistöckige Gebäude zum Einsturz und beschädigte auch Häuser, Geschäfte und Autos in der Umgebung. Betroffen war ebenfalls das Nachbargebäude, aus dem die beiden Frauen gerettet wurden.
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Was ist über ein mögliches Gasleck bekannt?
Ein Gasleck wurde früh als mögliche Ursache genannt. Ein abschließendes Ermittlungsergebnis liegt in den vorliegenden Berichten jedoch nicht vor. Demnach verfügte die Wohnung im zweiten Stock, in der das ältere Ehepaar lebte, über eine eigene Erdgasinstallation. Für die separat vermietete Unterkunft im Gebäude wurde hingegen berichtet, dass sie keinen Gasanschluss hatte. Der Gasnetzbetreiber erklärte, es gebe keine Hinweise auf ein Leck in seinem Verteilungsnetz. Diese Angaben belegen für sich genommen weder, ob es im Gebäude ein Leck gab, noch ob ein solches die Explosion ausgelöst hat.
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Gab es zuvor Warnungen aus der Nachbarschaft?
Einem Bericht zufolge hatte eine Gruppe von Anwohnern aus Plaka etwa ein Jahr vor der Explosion die Behörden schriftlich auf mögliche Notfälle hingewiesen – darunter Brände infolge von Gaslecks oder Kurzschlüssen. Aus den Berichten geht nicht hervor, dass sich die Warnung auf dieses Gebäude oder ein konkretes Leck bezog. Ein Zusammenhang mit der Explosion ist ebenfalls nicht belegt.
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Das gesicherte Bild ist damit tragisch, aber in wichtigen Punkten noch unvollständig: Sechs Menschen starben, drei wurden verletzt, und die Explosion richtete in der Umgebung erhebliche Schäden an. Die Gasinstallation und die frühere Warnung gehören zum Ermittlungskontext – sie sind kein Beweis für die Ursache des Unglücks.