Am 28. Februar 2026 wurde eine Grundschule in Minab in der südlichen iranischen Provinz Hormozgan getroffen; Menschenrechtsgruppen berichten von mehr als 150 Toten, darunter vielen Kindern [7][13].

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: Minab school strike: why an EU lawmaker wants a war-crimes probe. Article summary: On Feb. 28, 2026, a primary school in Minab, southern Iran, was hit during the opening day of joint U.S.. Topic tags: iran, war crimes, human rights, international law, schools. Reference image context from search candidates: Reference image 1: visual subject "People and rescue forces work following an Israel strike on a school in Minab, Iran, February 28, 2026. A member of the European Parliament (EP) called for an immediate and imparti" source context "EU lawmaker urges probe into Iran school attack, cites possible war crime | The Express Tribune" Reference image 2: visual subject "Workers dig graves at a cemetery in Minab, Iran, before the funeral for children and teachers killed in a US airstrike on a school on Feb. 28, 2026. **A E
Der Fall Minab ist mehr als eine Debatte über Opferzahlen. Entscheidend ist, wer den Angriff ausführte, welches Ziel ausgewählt wurde, welche Vorsichtsmaßnahmen getroffen wurden – und ob der Schaden für Zivilisten nach dem Kriegsrecht unzulässig war .
Am 28. Februar 2026 wurde eine Grundschule in Minab, einer Stadt in der südlichen iranischen Provinz Hormozgan, während des ersten Tages gemeinsamer US-israelischer Angriffe auf Iran getroffen, wie Human Rights Watch und Amnesty International berichten . Amnesty bezifferte die Zahl der Toten auf 156 Menschen, darunter 120 Kinder
. Human Rights Watch nannte später mindestens 175 Tote, darunter viele Kinder
.
Die zitierten Quellen beschreiben den Ort übereinstimmend als Grund- beziehungsweise Elementarschule in Minab im Süden Irans . Ein Bericht über die Intervention im Europäischen Parlament bezeichnete sie als Mädchengrundschule
.
Human Rights Watch sprach in einer Mitteilung vom März von einem rechtswidrigen Angriff, bei dem Berichten zufolge zahlreiche Zivilisten, darunter Schulkinder, getötet wurden . Der zentrale, gut belegte Punkt lautet damit: Eine Schule wurde getroffen, und Kinder gehörten zu den Opfern
.
Nicht abschließend geklärt sind im öffentlich zugänglichen Stand jedoch die endgültige Opferzahl, die vollständige Befehlskette und die rechtliche Einordnung des Angriffs .
Amnesty International veröffentlichte die Zahl von 156 Toten, darunter 120 Kinder . Human Rights Watch verwies in einer späteren Analyse auf mindestens 175 Tote, darunter viele Kinder
.
Solange diese Zahlen voneinander abweichen, ist die vorsichtigste Kurzformulierung: Der Angriff tötete mehr als 150 Menschen – es sei denn, man zitiert ausdrücklich die konkrete Zahl einer bestimmten Organisation .
An der juristischen Brisanz ändert die Differenz wenig. Beide Organisationen beschreiben massive zivile Opfer an einer Schule und verlangen öffentliche Aufklärung sowie Rechenschaft .
Die Zurechnung ist einer der entscheidenden offenen Punkte. Human Rights Watch berichtete, dass eine erste Einschätzung des US-Militärs trotz der unmittelbaren Zurückweisung einer Verantwortung durch Präsident Trump zu dem Ergebnis gekommen sei, US-Streitkräfte seien wahrscheinlich für den Angriff auf die Schule in Minab verantwortlich . Zugleich betonte HRW, eine vollständige Untersuchung könne Monate dauern, bevor endgültige Schlüsse möglich seien
.
Amnesty International ging in seiner März-Erklärung weiter und bezeichnete den Vorfall als tödlichen und rechtswidrigen US-Angriff; Verantwortliche für Planung und Durchführung müssten zur Rechenschaft gezogen werden . Human Rights Watch forderte zudem die USA und Israel auf, ihre jeweilige Verantwortung zu prüfen und die Ergebnisse öffentlich zu machen
.
Der EU-Abgeordnete Milan Uhrík verlangte nach einer Gedenkveranstaltung vor der iranischen Botschaft in Brüssel eine sofortige und unparteiische Untersuchung, berichtete The Express Tribune unter Berufung auf Al Jazeera und iranische Medien . Uhrík sagte demnach, der Angriff könnte vorsätzlich gewesen sein und ein Kriegsverbrechen darstellen
.
Das ist zunächst eine politische und rechtliche Forderung – kein Gerichtsurteil. Sie berührt aber genau die Fragen, die auch Human Rights Watch und Amnesty International aufwerfen: Wer führte den Angriff aus? Welche Informationen lagen den Planern vor? Welche Vorsichtsmaßnahmen wurden getroffen? Und war der zivile Schaden unverhältnismäßig oder aus anderen Gründen rechtswidrig ?
Eine mögliche Kriegsverbrechensuntersuchung würde nicht allein darauf beruhen, dass eine Schule getroffen wurde. Ermittler müssten prüfen, welches Ziel ausgewählt wurde, was die Verantwortlichen über die Anwesenheit von Zivilisten wussten, welche Maßnahmen zur Schadensbegrenzung ergriffen wurden und wie der erwartete zivile Schaden gegen einen möglichen militärischen Vorteil abgewogen wurde.
Human Rights Watch fasste die Regel der Verhältnismäßigkeit so zusammen: Das Kriegsrecht verbietet Angriffe, wenn der erwartbare Schaden für Zivilpersonen und zivile Objekte im Verhältnis zum erwarteten militärischen Gewinn unverhältnismäßig ist . Amnesty International stellte vor allem die Vorsichtsmaßnahmen in den Mittelpunkt und kam zu dem Schluss, die USA hätten gegen das humanitäre Völkerrecht verstoßen, weil nicht alle praktisch möglichen Schritte unternommen worden seien, um zivile Schäden zu vermeiden
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Daraus ergeben sich zwei mögliche Prüfpfade. Erstens: Sollte die Schule selbst gezielt angegriffen worden sein, wie Uhrík vermutet, wäre das für eine Kriegsverbrechensbewertung zentral . Zweitens: Selbst wenn ein anderes Ziel gemeint gewesen sein sollte, könnte der Angriff rechtswidrig sein, falls die Planer nicht alle durchführbaren Vorsichtsmaßnahmen trafen oder der erwartete Schaden für Zivilisten im Verhältnis zum militärischen Vorteil zu hoch war
.
Eine belastbare öffentliche Untersuchung müsste Fragen beantworten, die der zitierte Stand nicht abschließend klärt:
Human Rights Watch fordert, dass die USA und Israel ihre Verantwortung prüfen und die Ergebnisse veröffentlichen; Amnesty verlangt eine transparente und gründliche Untersuchung, deren Resultate öffentlich gemacht werden .
Die vorsichtige, aber schwerwiegende Schlussfolgerung lautet: Am 28. Februar 2026 wurde in Minab eine Grundschule getroffen, und Menschenrechtsorganisationen berichten von mehr als 150 Toten, viele davon Kinder . Ein EU-Abgeordneter sowie große Menschenrechtsorganisationen drängen auf eine Untersuchung wegen möglicher Kriegsverbrechen
.
Ein endgültiger rechtlicher Befund liegt im hier zitierten öffentlichen Stand nicht vor. Ob der Angriff als Kriegsverbrechen eingestuft wird, hängt von Beweisen zu Verantwortung, Zielauswahl, Vorsichtsmaßnahmen, Absicht und Verhältnismäßigkeit ab.
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Am 28. Februar 2026 wurde eine Grundschule in Minab in der südlichen iranischen Provinz Hormozgan getroffen; Menschenrechtsgruppen berichten von mehr als 150 Toten, darunter vielen Kindern [7][13].
Am 28. Februar 2026 wurde eine Grundschule in Minab in der südlichen iranischen Provinz Hormozgan getroffen; Menschenrechtsgruppen berichten von mehr als 150 Toten, darunter vielen Kindern [7][13]. Amnesty International nennt 156 Tote, darunter 120 Kinder; Human Rights Watch sprach später von mindestens 175 Toten [13][7].
Der EU Abgeordnete Milan Uhrík fordert eine sofortige, unparteiische Untersuchung, weil der Angriff aus seiner Sicht vorsätzlich gewesen sein und ein Kriegsverbrechen darstellen könnte [2].